Sulawesi-Regenbogenfische werden zwischen 4,5 (Kalyptatherina helodes) und 20 (Paratherina cyanea) Zentimeter lang. Sie ernähren sich hauptsächlich Anflugnahrung, d. h. von Insekten und anderen kleinen Tieren, die auf die Wasseroberfläche fallen. Die Eier werden während der mehrere Monate dauernden Laichperiode (Dauerlaicher) an feinfiedrige Wasserpflanzen geheftet.
Systematik
Die Monophylie der Gruppe ist unbestritten und wird mit 26 Synapomorphien belegt. Die Sulawesi-Regenbogenfische gelten als Schwestergruppe der Blauaugen (Pseudomugilidae). 2004 wurden sie zu einer eigenen Familie erhoben und bilden mit den Pseudomugilidae, den Melanotaeniidae und den Bedotiidae die Gruppe der Regenbogenfischverwandten (Melanotaeniodei).<ref name="SparksSmith" /> Die fünf Gattungen der Sulawesi-Regenbogenfische umfassen 17 Arten. Es wurden zwei Kladen festgestellt: Die Gattungen Kalyptatherina und Marosatherina gehören zur ersten, die übrigen Gattungen zur anderen Klade.
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Aarn, Ivantsoff und M. Kottelat (1998): Phylogenetic analysis of Telmatherinidae (Teleostei: Atherinomorpha), with description of Marosatherina, a new genus from Sulawesi. Ichthyol. Explor. Freshwaters, 9: 311–323.</ref>
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Fabian Herder, Jobst Pfaender & Ulrich K. Schliewen: Adaptive Sympatric Speciation of Polychromatic “Roundfin” Sailfin Silverside Fish in Lake Matano (Sulawesi). Evolution 62(9):2178-2195. 2008, doi:10.1111/j.1558-5646.2008.00447.x</ref>
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Fabian Herder, Jobst Pfaender: Wie entstehen Arten? Tropische Sonnenstrahlenfische als Modellsystem. in Erwin Beck: Die Vielfalt des Lebens: Wie hoch, wie komplex, warum? Wiley-VCH Verlag, 2012, ISBN 978-3527332120</ref>
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