Sulzbach (Nidda)
Der Sulzbach (Vorlage:Audio) ist ein gut zwölf Kilometer langer, rechter und geografisch nördlicher Zufluss der Nidda in Hessen.
Name
Der Namensbestandteil „Sulz“ leitet sich ab von althochdeutsch sulza mit der Bedeutung Salzwasser, Sole.<ref>Marieluise Petran-Belschner: Die Gewässernamen des Main-Taunus-Gebietes (auf historische-eschborn.de, abgerufen am 6. Juni 2014)</ref>
Geografie
Verlauf
Der Sulzbach entspringt westlich des Johanniswaldes und südlich des Königsteiner Stadtteils Mammolshain auf einer Höhe von etwa Vorlage:Höhe innerhalb des Gebiets der Stadt Bad Soden.
Er fließt zunächst in südsüdöstlicher Richtung durch den Stadtteil Bad Soden-Altenhain. Anschließend durchquert er in südöstlicher Richtung die Städte Bad Soden und Sulzbach (Taunus). Danach durchfließt er eine Strecke mit Wiesen und Feldern, um nach der Unterquerung der Bundesautobahn 66 das Stadtgebiet von Frankfurt am Main zu erreichen.
Im Gebiet des Frankfurter Stadtteils Sossenheim mündet der Sulzbach am südwestlichen Rand des Sossenheimer Unterfeldes, unmittelbar westlich der Wohnsiedlung Im Mittleren Sand auf einer Höhe von ungefähr Vorlage:Höhe von rechts in die aus dem Ostnordosten heranziehende Nidda.<ref>Stadt Frankfurt am Main, Umweltamt (Hrsg.): Die GrünGürtel Freizeitkarte. 7. Auflage, 2011</ref>
Sein 12,1 km langer Lauf endet ungefähr 217 Höhenmeter unterhalb seiner Quelle, er hat somit ein mittleres Sohlgefälle von etwa 18 ‰. Vorlage:Absatz
Einzugsgebiet
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Das 33,33 km² große Einzugsgebiet des Sulzbachs erstreckt sich vom Vortaunus über das Main-Taunusvorland bis zur Untermainebene und wird durch ihn über die Nidda, den Main und den Rhein zur Nordsee entwässert.
Es grenzt
- im Nordosten und Osten an das Einzugsgebiet des Westerbachs, der in die Nidda mündet und
- im Südwesten, Westen und Nordwesten an das des Liederbachs, der in den Main mündet.
Die höheren Lagen im Norden sind zum großen Teil bewaldet, ansonsten dominieren Siedlungsflächen. Die höchste Erhebung ist der Hardtberg mit einer Höhe von Vorlage:Höhe im Nordosten des Einzugsgebiets.
Zuflüsse
Zu den Zuflüssen des Sulzbachs gehören (flussabwärts betrachtet, Kilometerangaben erfolgen von Mündung zur Quelle):<ref name="hmulv" /> Vorlage:Zuflussliste Tabellenkopf Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenzeile Vorlage:Zuflussliste Tabellenfuß
Flusssystem Nidda
Ortschaften
Zu den Ortschaften am Sulzbach gehören (flussabwärts betrachtet):
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Daten
Der obere Sulzbach ist ein feinmaterialreicher silikatischer Mittelgebirgsbach.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Das Einzugsgebiet des oberen Sulzbaches (vor dem Zufluss des Schwalbaches) beträgt 11,97 km² und des unteren Sulzbaches zusätzlich 11,05 km². Der Sulzbach hat in seinem unteren Bereich eine mittlere Abflussmenge (MQ) von 243,3 l/s.
Literatur
- Stadt Frankfurt am Main, Umweltamt (Hrsg.): Stadtgewässer – Flüsse, Bäche, Altarme entdecken.
Darin: Kapitel Sulzbach, S. 83. Frankfurt 2004
Weblinks
- Sulzbach, Stadt Frankfurt am Main
- BUND – Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V., Frankfurt am Main – Richard Schmidt, AK Wasser: Der Sulzbach, Ober-, Mittel- und Unterlauf (abgerufen am 6. Juni 2014)
- Vorlage:GeoQuelle
- Vorlage:GeoQuelle
- Vorlage:GeoQuelle
- Hochwasserrisikomanagementplan für das Einzugsgebiet Sulzbach / Liederbach Strategische Umweltprüfung Umweltbericht Stand: Dezember 2014, (PDF, 19 MB)
Einzelnachweise
<references />