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Susanne Kitschun

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Susanne Kitschun (* 12. August 1968 in Hannover) ist eine deutsche Historikerin und ehem. Politikerin (SPD). Sie ist Leiterin des Gedenk- und Ausstellungsortes Friedhof der Märzgefallenen.<ref name=":0">Friedhof der Märzgefallenen. Abgerufen am 22. Januar 2019.</ref> Von 2006 bis 2021 war sie Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin, von 2011 bis 2021 auch stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD-Fraktion.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Abgeordnetenhaus von Berlin – Kitschun, Susanne (Memento vom 27. Oktober 2016 im Internet Archive)</ref>

Ausbildung und Beruf

Kitschun studierte Sozial- und Wirtschaftsgeschichte in Bonn und Köln. Von 2000 bis 2005 war sie Leiterin des Abgeordnetenbüros der Bundesministerin Ulla Schmidt. 2006 wurde Susanne Kitschun am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin in Politikwissenschaft promoviert.<ref name="holzapfel">Andreas Holzapfel, NDV Neue Darmstädter Verlagsanstalt GmbH und Co. KG: Abgeordnetenhaus Berlin 18. Wahlperiode. 2. Auflage. Rheinbreitbach 2018, ISBN 978-3-95879-093-3.</ref>

Politik

Susanne Kitschun trat 1996 in die SPD ein. Ende 2006 wurde sie Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. 2011 wurde sie mit Direktmandat im Wahlkreis Friedrichshain-Kreuzberg 4 wiedergewählt. 2016 wurde Kitschun über die Bezirksliste wiedergewählt. Von 2011 bis 2021 war sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Sprecherin der SPD-Fraktion für Strategien gegen rechts und Denkmalschutz.<ref>Abgeordnetenhaus von Berlin – Kitschun, Susanne. Abgerufen am 22. Januar 2019.</ref><ref name="holzapfel" />

Weitere Funktionen

Kitschun ist Vorstandsmitglied von Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V.<ref>Gegen Vergessen – Für Demokratie e. V. hat gewählt. Abgerufen am 22. Januar 2019.</ref> und Mitglied im Sprecherrat der Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte.<ref>peterschink_p1zld301: Arbeitsgemeinschaft wurde in Berlin gegründet – Orte der Demokratiegeschichte. Abgerufen am 22. Januar 2019.</ref> Außerdem ist sie Mitglied des beratenden Kuratorium der Stiftung neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum.<ref>Anisur: Beratendes Kuratorium. Abgerufen am 7. Januar 2021.</ref>

Schriften, Aufsätze

  • mit Oliver Gaida (Hrsg.): Die Revolution 1918/19 und der Friedhof der Märzgefallenen, Metropol, 2021, ISBN 3-86331-545-6.
  • Der Demokratie-Gedenkort Friedhof der Märzgefallenen in Berlin, Konzeption und Perspektiven, in: Michael Parak / Norbert Böhnke (Hrsg.), Kommunale Erinnerungskultur und Demokratiegeschichte, Eine Publlikation von Gegen Vergessen - für Demokratie e. V., Berlin 2021, ISBN 978-3-9820589-3-1.
  • El cementerio de la Revolución de Marzo en Berlín. Un lugar clave en la historia de la democracia europea in: Revista Murciana de Antropología, Núm. 28 (2021): El cementerio como lugar de la memoria europea, p. 79-98. [1]

Einzelnachweise

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Weblinks

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