Zum Inhalt springen

Synol-Verfahren

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Das Synol-Verfahren ist ein technischer Prozess zur Herstellung von primären Alkoholen aus Synthesegas. Das Verfahren wurde etwa ab 1940 als Modifikation der Fischer-Tropsch-Synthese durchgeführt.

Verfahren

Zur Herstellung des Produktgemisches, so genanntes Synol, wird Synthesegas bei einem Druck von 18 bis 25 bar und Temperaturen von 190 bis 200 °C über einen mit etwa 2,5 % Aluminiumoxid und 0,5 % Kaliumoxid versetzten Eisenoxidkatalysator geleitet.<ref>Wenzel, W. (1948): Das Synolverfahren Eine neue Synthese aliphatischer Alkohole. In: Angew. Chem., 20, S. 225–231. {{#invoke:Vorlage:Handle|f|scheme=doi|class=plainlinks|parProblem=Problem|errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:DOI|errClasses=error editoronly|errHide=1|errNS=0 4 10 100}}.</ref>

Als Produkt wird ein Gemisch primärer Alkohole unterschiedlicher Kohlenstoffkettenlänge erhalten, beginnend mit Ethanol (C2) bis etwa C20, die je nach Reaktionsbedingungen etwa 30 bis 70 % der Ausbeute darstellen. Daneben werden Ester, Fettsäuren und aliphatische und olefinische Kohlenwasserstoffe erhalten.

Die entstehenden Produkte werden destillativ getrennt, teilweise nach Veresterung mit Borsäure.

Weblinks

  • Synol Process bei fischer-tropsch.org. Teil des Report on Investigations by Fuels and Lubricants Teams at the I. G. Farbenindustrie A. G. Works at Leuna. der Alliierten nach Ende des II. Weltkriegs

Einzelnachweise

<references />