Täter
Vorlage:Hinweisbaustein Als Täter wird allgemein jemand bezeichnet, der eine Tat ausführt oder etwas getan hat, insbesondere ein Straftäter.
Wortherkunft und Bedeutungswandel
Das zu tun gebildete Abstraktum Tat, althochdeutsch und mittelhochdeutsch tât, ist früh nachweisbar (um das 8. Jahrhundert).<ref>Friedrich Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. De Gruyter, 23. Auflage, S. 816.</ref> Täterbezeichnungen sind danach zunächst in Zusammensetzungen zu finden, so Guttäter (ahd. und mhd), guottæter gebildet zu guottât,<ref>Vorlage:Deutsches Wörterbuch</ref> oder Guttäterin<ref>Vorlage:Deutsches Wörterbuch</ref> und Übeltäter, vbeltæter gebildet zu vbeltât,<ref>Vorlage:Deutsches Wörterbuch</ref> oder Übeltäterin<ref>Vorlage:Deutsches Wörterbuch</ref> sowie daneben mit ähnlicher Bildungsweise auch Wohltäter oder Wohltäterin,<ref>Vorlage:Deutsches Wörterbuch</ref> zu Wohltat, und Missetäter<ref>Vorlage:Deutsches Wörterbuch</ref>, gebildet zu Missetat, gotisch missadêds (so in der Wulfilabibel), ahd. missatât, missitât, missetât, mistât und mhd. missetât.<ref>Vorlage:Deutsches Wörterbuch</ref><ref>Des Weiteren verzeichnet der Grimm neben dem Unthäter, gebildet zu Unthat, auch den Thatenthäter.</ref>
Jedoch begegnet uns das einfache Wort Täter erst im 15. Jahrhundert. Es wird zunächst allgemein mit einer Hauptbedeutung im Sinne von Handelnder gebraucht, für „eine person, die etwas thut, ausführt, zur wirklichkeit bringt, eine that verrichtet oder verrichtet hat“. Daneben kann es „im engeren sinne eine person, die eine missethat, ein verbrechen begangen hat“ bedeuten.<ref>Vorlage:Deutsches Wörterbuch</ref> Auch in Lexika des 20. Jahrhunderts werden für das Wort noch diese beiden Bedeutungen angegeben.<ref>Vgl. z. B. Der Neue Brockhaus, Lexikon und Wörterbuch in fünf Bänden und einem Atlas,. 4. Auflage. 1971.</ref>
Die vormals an erster Stelle angeführte wertneutral zu verstehende Bedeutungsangabe verblasste jedoch zunehmend; inzwischen ist ein negativ konnotierter Wortsinn deutlich hervorgetreten. In der Rechtssprache wird als Täter bezeichnet, wer eine Tat begeht. Auch allgemeinsprachlich heißen Täter und Täterin jene, die eine Straftat oder eine zumindest als Unrecht empfundene Handlung begangen haben.<ref>Vgl. Die Brockhaus-Enzyklopädie in 24 Bänden. 19. Auflage. 1993, verzeichnet unter dem Begriff des Täters nur noch den Straftäter; desgleichen der Eintrag Täter im Duden online, abgerufen am 29. August 2019.</ref> Die negative Konnotation wird auch an Komposita wie Täterbeschreibung, Täterkreis, Tätergruppe oder dem Schreibtischtäter deutlich.
Täterbegriff in der deutschen Rechtssprache
Im juristischen Bereich differiert die Bedeutung je nach Fachgebiet.
Strafrecht und Ordnungswidrigkeitenrecht
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Im Strafrecht Deutschlands ist Täter, wer eine mit Strafe bedrohte Tat selbst oder durch einen anderen begeht ({{#switch: juris
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Das Ordnungswidrigkeitenrecht Deutschlands kennt demgegenüber nur den „Einheitstäter“. Jeder an der Tat Beteiligte wird wie ein Täter behandelt ({{#switch: juris
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Zivilrecht
Im Zivilrecht wird der Begriff Täter im Zusammenhang mit der Leistung von Schadensersatz aufgrund unerlaubter Handlung und im Sachenrecht im Zusammenhang mit dem Schutz des Besitzes verwendet. Die im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) zu findenden Nachweise zum Täter in {{#switch: juris
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}}{{#if: 823||[Paragraf fehlt]}}{{#if: bgb||[Gesetz fehlt]}} Abs. 1 BGB). Der Eingriff in eine solche Rechtsposition muss nicht notwendigerweise zugleich eine Straftat sein (z. B. bei Störungen des Besitzrechts oder bei einer Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts). Auch das Zivilrecht verzichtet auf Differenzierungen nach Täterschaft und Teilnahme; jeder, der an der rechtswidrigen Tat beteiligt ist, gilt deliktsrechtlich als Täter. Anstifter und Gehilfen stehen Mittätern gleich ({{#switch: juris
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}}{{#if: 830||[Paragraf fehlt]}}{{#if: bgb||[Gesetz fehlt]}} Abs. 2 BGB).
Öffentliches Recht (Verwaltungsrecht)
Das Verwaltungsrecht verwendet den Begriff des Täters nur vereinzelt, z. B. im Zusammenhang mit Ausweisungen von Ausländern ({{#switch: juris
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Täterbegriff in der österreichischen und schweizerischen Rechtssprache
Während das Schweizer Strafrecht wie das deutsche Strafrecht zwischen Täter, Anstifter und Gehilfen unterscheidet ({{#switch: ch
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}}{{#if: 26||[Artikel fehlt]}}{{#if: 311.0||[Gesetz fehlt]}} Schweizer StGB), behandelt das österreichische Strafrecht alle an einer Tat Beteiligten einheitlich als Täter (Einheitstäterbegriff, {{#switch: RIS-B
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}}{{#if: 12||[Paragraf fehlt]}}{{#if: StGB||[Gesetz fehlt]}} österr. StGB).
Literatur/Weblinks
|1= – Zitate |X|x={{#switch: 0
|0|4|10|12|14|100=}}
|0|-= |#default= – {{{3}}}
}} {{#if: | ({{#ifeq:{{{lang}}}|{{{lang}}}|Vorlage:Hinweisbaustein|{{{lang}}} }}) }}{{#if: | {{#switch: 0 |0|4|10|12|14|100=}}}}
- }} Literatur über {{#invoke:WLink|getArticleBase}} im Katalog der {{#ifeq: Täter | Deutsche Nationalbibliothek | DNB | Deutschen Nationalbibliothek}}{{#ifeq: 0 | 0
| {{#if:
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}}
}}
- Constantin Goschler: Täter/Opfer. In: Ernst Müller, Barbara Picht, Falko Schmieder (Hrsg.): Das 20. Jahrhundert in Grundbegriffen. Lexikon zur historischen Semantik in Deutschland. Schwabe Verlag Berlin, Basel doi:10.31267/Grundbegriffe_90887525.
Einzelnachweise
<references />
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