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Tüterbach

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Tüterbach
Datei:Bielefeld-tueterbach01.jpg
Der Tüterbach nördlich von Ummeln

Der Tüterbach nördlich von Ummeln

Daten
Gewässerkennzahl DE: 313224
Lage Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Flusssystem Ems
Abfluss über Trüggelbach → Lutter → Ems → Nordsee
Quelle südwestlich von Brackwede
51° 58′ 46″ N, 8° 28′ 48″ O
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Quellhöhe ca. 105 m ü. NN<ref name=TK25>Topografische Karte 1:25.000</ref>
Mündung östlich von UmmelnKoordinaten: 51° 58′ 7″ N, 8° 27′ 53″ O
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Mündungshöhe ca. 93 m ü. NN<ref name=TK25 />
Höhenunterschied ca. 12 m
Sohlgefälle ca. 4,3 ‰
Länge 2,8 km<ref name="GSK3B">Gewässerverzeichnis des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW (PDF; 1,1 MB)</ref>
Großstädte Bielefeld

Der Tüterbach ist ein 2,8 km langes orografisch rechtes Nebengewässer des Trüggelbaches in Bielefeld in Nordrhein-Westfalen.

Flussverlauf

Der Tüterbach entspringt am südlichen Ortsrand des Bielefelder Stadtteils Brackwede im Bereich der Anschlussstelle des Ostwestfalendammes zum Südring. Er fließt der Abflachung des Teutoburger Waldes folgend in südwestliche Richtung ab, meist parallel zur Bundesstraße 61 (Gütersloher Straße). Das Gewässer durchquert größtenteils Parklandschaft mit Ackerflächen, Grünlandbeständen und kleineren Waldstücken, größere Siedlungsbereiche werden nicht passiert. Am östlichen Ortsrand von Ummeln mündet der Tüterbach dann rechtsseitig in den Trüggelbach. Das Gewässer befindet sich somit während seines gesamten Verlaufs ausschließlich auf dem Gebiet des Brackweder Stadtbezirks.

Der Tüterbach überwindet während seiner Fließstrecke einen Höhenunterschied von 12 Metern, somit ergibt sich ein mittleres Sohlgefälle von 4,3 ‰.

Gewässergüte

Die Gewässergüte des Tüterbaches befindet sich laut dem Gewässergütebericht aus dem Jahr 2008 weitgehend in einem mäßig belasteten Zustand (Güteklasse II), im Oberlauf gilt jedoch die Güteklasse II-III und somit eine kritische Belastung.<ref name=GEW1><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Auszug aus dem Bielefelder Gewässergütebericht 2008 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 12. Juli 2020 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.bielefeld.de (PDF; 2,9 MB)</ref>

Etymologie

Beim Wort „Tütern“ handelt es sich um eine im Ummelner Raum gebräuchliche Flurbezeichnung für ein undurchdringliches Gebüsch.<ref name=UMM1>@1@2Vorlage:Toter Link/wwwhomes.uni-bielefeld.deÜber Bodenfunde, Flurnamen und alte Urkunden aus der Geschichte der Gemeinde Ummeln (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Februar 2016. Suche im Internet Archive )</ref>

Einzelnachweise

<references/>