Tagebau Seese-West
| Tagebau Seese-West | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Allgemeine Informationen zum Bergwerk | ||||||
| Abbautechnik | Tagebau auf 29 km² | |||||
| Abraum | 856 Mio. t | |||||
| Förderung/Gesamt | 214 Mio. t | |||||
| Informationen zum Bergwerksunternehmen | ||||||
| Betriebsbeginn | 1962 | |||||
| Betriebsende | 1978 | |||||
| Nachfolgenutzung | Teilweise Auffüllung zum Restsee
(siehe Schönfelder See) | |||||
| Geförderte Rohstoffe | ||||||
| Abbau von | Braunkohle | |||||
| Braunkohle | ||||||
| Oberes Lausitzer Flöz | ||||||
| Unteres Lausitzer Flöz | ||||||
| Geographische Lage | ||||||
| Koordinaten | 51° 48′ 5″ N, 13° 55′ 55″ O
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| Landkreis (NUTS3) | Landkreis Oberspreewald-Lausitz | |||||
| Land | Land Brandenburg | |||||
| Staat | Deutschland | |||||
| Revier | Lausitzer Braunkohlerevier | |||||
Der Tagebau Seese-West ist ein ehemaliger Braunkohletagebau im heutigen Bundesland Brandenburg. Er wurde in den Jahren 1962 bis 1964<ref>Wolfgang Schossig u. a.: Bergbau in der Niederlausitz. Cottbus 2007, ISBN 978-3-9811412-1-4, S. 55.</ref> südwestlich des Autobahndreiecks Spreewald, nahe den Ortschaften Kittlitz und Schönfeld, aufgeschlossen. Die Gesamtfläche der Landinanspruchnahme betrug 2900 Hektar. Er wurde 1978 stillgelegt und wird seit 1992 saniert.<ref>Braunkohlenbergbau und Sanierung (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Mai 2019. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref>
Überbaggerte Orte
Durch den Tagebau Seese-West wurden die Ortschaften Seese (Bzež), Kückebusch (Groźc), Vorberg (Barak), Tornow und Schönfeld (Tłukom) sowie der größte Teil des Abflussgebiets der Kleptna und der östliche Teil der Gemeinde Zinnitz (Synjeńce) (östlich des Ortsteils Bathow) überbaggert.
Auswirkungen auf den Wasserhaushalt
Da die Kohlefelder Seese im Einzugsgebiet der Spree lagen, hatte die tagebaubedingte Grundwasserabsenkung erhebliche Auswirkungen auf den Wasserhaushalt der Spree und des Spreewalds. Dem wurde durch die Zuführung von Grubenwasser in den Spreewald entgegengewirkt.
Heutige Nutzung
Auf dem Gebiet des ehemaligen Tagebaus entsteht bis 2017 der Schönfelder See. Am 30. Januar 2009 ereignete sich ein Erdrutsch. Das Gebiet wurde vom Bergbausanierer LMBV (Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH) weiträumig abgesperrt.<ref>Lausitzer Nachrichten: Im ehemaligen Tagebau Seese-West sind 27 Hektar Erde abgesackt</ref> Am 9. Februar 2015 kam es in einer gesperrten Innenkippe zu einer weiteren Geländeabsenkung.<ref>Geländeabsenkung im ehemaligen Tagebau Seese-West. In: Niederlausitz Aktuell. www.niederlausitz-aktuell.de, 11. Februar 2015, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 29. Juni 2020. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>
Literatur
- Wolfgang Schossig u. a.: Bergbau in der Niederlausitz. Cottbus 2007, ISBN 978-3-9811412-1-4.
Einzelnachweise
<references/>
Weblinks
- Lausitzer Rundschau v. 22. Juli 2009: Streit um Tagebauwege bei Vetschau schwelt weiter
- www.ostkohle.de: Tagebau Seese-West /-Ost
- Gemeinsame Landesplanung Berlin–Brandenburg: Sanierungsplan Seese-Ost/-West
- Aktuelle Kamera: Gute Wintervorbereitung im Tagebau Seese. Deutscher Fernsehfunk vom 24. November 1965. (Video im ARD-Retro-Angebot in der ARD Mediathek)
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Weblink offline IABot
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Botmarkierungen 2019-05
- Wikipedia:Weblink offline
- Ehemaliger Tagebau
- Tagebau im Lausitzer Braunkohlerevier
- Geographie (Landkreis Oberspreewald-Lausitz)
- Geschichte (Landkreis Oberspreewald-Lausitz)
- Stillgelegtes Bergwerk in Brandenburg
- Bergwerk in Europa