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Tanzawa-Bergland

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Datei:Tanzawa Karte.jpg
Der Tanzawa-Ōyama-Quasinationalpark<ref group="A">Die besondere Schutzzone ist rot eingezeichnet.</ref>
Datei:Tanzawa Karte e.jpg
Die wichtigsten Gipfel im südlichen Tanzawa samt Zugangsbahnhöfen, Einstiegsorten und Pässen
Datei:Okura-ridge map.png
Aufstieg zum Tonodake
Datei:Fuji von oben.jpg
Fuji vom Tonodake

Das Tanzawa-Bergland (jap. {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, Tanzawa-sanchi) ist eine japanische Gebirgsregion in Kantō, deren zentraler Bereich vom Tanzawa-Ōyama-Quasi-Nationalpark eingenommen wird. Das Bergland befindet sich im nordwestlichen Teil der Präfektur Kanagawa und grenzt an die Präfekturen Shizuoka im Westen und Yamanashi im Norden.

Übersicht

Das Bergland ist aufgrund seiner guten Verkehrsanbindung (Odakyū Odawara-Linie) ein wichtiges Naherholungsgebiet für den Ballungsraum Tokio-Yokohama. Einen guten Zugang hat man von den Bahnhöfen Shibusawa ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) und Hadano ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}).

  • Von Shibusawa beginnt der Standard-Aufstieg von Okura ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) aus, das man vom Bahnhof Shibusawa mit dem Bus erreicht. Von dort ist eine Besteigung des 1.491 m hohen Tōnodake ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) auf gut ausgebautem Weg über den Hanadate als Tagesausflug möglich. Markierte Wanderwege und Berghütten ermöglichen auch mehrtägige Bergtouren im Tanzawa-Gebirge.
  • Von Hadano aus geht der Aufstieg über den Yabitsu-Pass ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, Yabitsu tōge), Dann teilt sich der Weg: einer führt zum Ōyama, der andere ermöglicht über Ni-no-tō ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), San-no-tō ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) und den Toriiyama ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) den Anschluss an die westlichen Berge.

Die Bergflanken bieten die Möglichkeiten zum in Japan beliebten „Bachaufwärtsklettern“ ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}). Bei dieser Sportart watet man durch einen Wasserlauf bis zum Kamm hinauf, wobei Schluchten mit schmalen Wasserfällen bis zu 15 m zu überwinden sind.

Trotz seiner relativ geringen Höhe ist das Tanzawa-Bergland im Winter oft einen halben Meter und höher verschneit. Ende des Winters können die Wege durch Tau- und Gefrierprozesse unpassierbar werden, im Frühjahr mit Schlamm auf dem noch gefrorenen Untergrund bedeckt sein.

Das Bergland

  1. Hiru-ga-dake ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, 1672,7 m)<ref group="A">Hiru ist der Egel.</ref>
  2. Fudō-no-mine ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, 1614 m)
  3. Onigaiwa no atama/kashira ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, 1608 m)
  4. Hinokiboramaru ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, 1600 m)
  5. Tanasawa no atama/kashira ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, 1590 m)
  6. Ōmuro-yama ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, 1587,6 m)
  7. Tanzawa-yama ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, 1567,1 m)
  8. Kumasasa-no-mine ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, 1523 m)
  9. Ryūga-bamba ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, 1504 m)
  10. Dōkaku no atama/kashira ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, 1491 m)
  11. Teshiro no atama ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, 1491 m)
  12. Tōnodake ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, 1490,9 m)

Weitere bekannte Gipfel sind:

  1. Nabewari-yama ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, 1272,5 m)
  2. Ōyama ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, 1251,7 m)

Tōnodake

Der Tōnodake gehört zwar nicht zu den höchsten Gipfeln des Nationalparks, aber am Südrand gelegen bietet er den besten Ausblick auf das Vorland bis hin zum Meer. Auch der 30 km entfernte Fuji ist von dort aus an klaren Tagen gut zu sehen. Auf dem Berg steht die Berghütte Sombutsu sansō ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}), die Übernachtungsmöglichkeiten bietet.

Nabewari-yama

Auf dem Nabewari-yama steht die Berghütte Nabeyama sansō, die Kusano Nobetaka (* 1948), ein Bergsteiger mit Himalaya-Erfahrung, seit 1985 nahezu alleine gebaut hat und betreibt. Während heute gelegentlich das japanische Militär im Rahmen von Übungseinsätzen Hubschrauber für das Heraufschaffen von Lasten zur Verfügung stellt, hat Kusano das Baumaterial auf dem Rücken hochgetragen, trotz seiner Behinderung: bei einem Himalaya-Aufstieg verlor er sieben Zehen durch Erfrierung.

Ōyama

Der östlich gelegene und durch den Yabitsu-Pass vom Tanzawa-Bergland getrennte Ōyama wurde wegen seiner regelmäßigen Form trotz seiner geringen Höhe seit alters her als Heiliger Berg verehrt. Seit der mittleren Edo-Zeit ist er das Ziel von Pilgerfahrten.

Galerie

Anmerkungen

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Literatur

  • Haga Shōtaro: Tanzawa. Arupusu gaido 37. Yama to Keikoku-sha, 1981.
  • Tanzawa: Yama to Kogen chizu 21 Shobun-sha 1995, ISBN 4-398-75021-5. (Karte 1.40000 mit Begleitheft)
  • Paul Hunt: Hiking in Japan: An Adventurer’s Guide to the Mountain Trails. Kodansha America, ISBN 978-0-87011-893-7

Weblinks

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