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Tasmanien-Schleiereule

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Tasmanien-Schleiereule
Datei:Tyto novaehollandiae castanops female - Port Arthur.jpg

Tasmanien-Schleiereule (Tyto novaehollandiae castanops)

Systematik
Klasse: Vögel (Aves)
Ordnung: Eulen (Strigiformes)
Familie: Schleiereulen (Tytonidae)
Gattung: Schleiereulen (Tyto)
Art: Neuhollandeule (Tyto novaehollandiae)
Unterart: Tasmanien-Schleiereule
Wissenschaftlicher Name
Tyto novaehollandiae castanops
(Gould, 1837)

Die Tasmanien-Schleiereule (Tyto novaehollandiae castanops) ist eine Unterart der Neuhollandeule (Tyto novaehollandiae), die von Natur aus nur auf Tasmanien und Maria Island vorkommt. Auf Lord Howe Island wurde sie eingeführt.<ref>M.D. Bruce und J. S. Marks (2020). Australian Masked-Owl (Tyto novaehollandiae), Version 1.0. In Birds of the World (S. M. Billerman, B. K. Keeney, P. G. Rodewald und T. S. Schulenberg, Hrsg.). Cornell Lab of Ornithology, Ithaca, NY, USA. doi: 10.2173/bow.aumowl1.01</ref>

Merkmale

Die Tasmanien-Schleiereule ist die größte Art ihrer Gattung. Sie erreicht eine Körperlänge von 47 bis 55 Zentimetern und wiegt zwischen 600 und 1.200 Gramm.<ref name="kö225">König et al., S. 225</ref> Die Körperoberseite ist überwiegend graubraun und weist weiße und schwarze Flecken auf. Der Gesichtsschleier ist blass kastanienbraun bis braungelb mit einer dunkleren, bei einigen Individuen fast schwarzen Region von den Augen bis zur Schnabelbasis. Auf der Körperunterseite weist die Art auffällige schwarze Flecken auf. Die Neuhollandeule ist der Tasmanienschleiereule ähnlich, ist jedoch kleiner und auffällig blasser mit einem blasseren Gesichtsschleier.

Die Tasmanienschleiereule gilt als ein Standvogel, der überwiegend Wald und halboffenes, mit Bäumen oder Sträuchern bestandenes Gelände besiedelt. Die Lebensweise der Tasmanienschleiereule gleicht in den wesentlichen Zügen der Neuhollandeule. Ihr Nahrungsspektrum umfasst kleinere Säugetiere bis zur Größe eines Kaninchens. Sie schlägt außerdem kleinere Vögel und Eidechsen. Sie brütet gewöhnlich in Baumhöhlen. Das Gelege besteht aus zwei bis vier weißen Eiern. Nur das Weibchen brütet.

Belege

Einzelbelege

<references />

Literatur

  • Claus König, Friedhelm Weick: Owls of the World. Christopher Helm, London 2008, ISBN 978-0-7136-6548-2