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Tau-Protein

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Andere Namen

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Eigenschaften des menschlichen Proteins

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Sekundär- bis Quartärstruktur

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Kofaktor

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Präkursor

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Isoformen 9

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Bezeichner
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Arzneistoffangaben
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Das Tau-Protein oder τ-Protein (so benannt wegen seiner Eigenschaft, Mikrotubuli zu bilden)<ref name="PMID1057175">M. D. Weingarten, A. H. Lockwood u. a.: A protein factor essential for microtubule assembly. In: Proceedings of the National Academy of Sciences. Band 72, Nummer 5, Mai 1975, S. 1858–1862, {{#invoke:Vorlage:Handle|f|scheme=doi|class=plainlinks|parProblem=Problem|errCat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:DOI|errClasses=error editoronly|errHide=1|errNS=0 4 10 100}}, PMID 1057175, }} PMC 432646 (freier Volltext{{#if:|, PDF}})</ref> ist ein Protein, welches in Tier-Zellen an stützende Zytoskelett-Proteine (Mikrotubuli) bindet und deren Zusammenbau reguliert. Mutationen im MAPT-Gen können beim Menschen eine Vielzahl von erblichen Erkrankungen wie die Pick-Krankheit, Kortikobasale Degeneration, Progressive supranukleäre Blickparese und HDDD-Demenz verursachen. Neurodegenerative Erkrankungen mit Ablagerungen von Tau-Protein werden in der Gruppe der Tauopathien zusammengefasst. Die bekannteste Tauopathie ist die Alzheimer-Krankheit.<ref>{{#if: | | UniProt }} {{#if:|{{{titel}}}|P10636}}{{#if:|Vorlage:Abrufdatum}}</ref> Eine weitere Tauopathie von zunehmend gesellschaftlicher Relevanz ist die chronisch-traumatische Enzephalopathie.

Posttranskriptionale Veränderungen des auf dem Chromosom 17 Genlocus q21.2 befindlichen MAPT-Gens führen dazu, dass sich im menschlichen Zentralnervensystem insgesamt sechs verschiedene Isoformen nachweisen lassen. Von besonderer Bedeutung ist hierbei das alternative Splicing der Exone 2, 3 und 10. Insbesondere für das Exon 10 sind mehrere Wiederholungen in einigen Isoformen bekannt. Die Anwesenheit von drei oder vier solcher Tandem-Repeats in der Mikrotubuli-Bindungstelle des Proteins wird für die Einteilung der Tauopathien in 3R- und 4R-Tauopathien herangezogen. Eine siebte, hochmolekulare Tau-Isoform ist außerdem im peripheren Nervensystem nachweisbar.

Beim Zusammenbau in filamentäre Strukturen werden die einzelnen Tau-Proteine über ihre sich wiederholenden Abschnitte miteinander verknüpft. Dabei wird das amino-terminale Ende abgeschnitten. Eine abnorme Hyperphosphorylierung der gepaarten helikalen Tau-Filamente (PHF) führt zu einem nicht mehr funktionellen Protein, welches nicht mehr mit den Mikrotubuli interagieren kann. Als Folge dieser pathologischen Veränderungen können die PHF-Ablagerungen als neurofibrilläre, intrazelluläre Aggregate in den Gehirnen von Alzheimer-Patienten beobachtet werden. Erste Tau-Filamente lassen sich bei einigen Personen bereits im Kindes- und Jugendalter im Locus caeruleus nachweisen.<ref>Bild der Wissenschaft 06/2011, Alzheimer beginnt schon in der Kindheit.</ref>

Einzelnachweise

<references />