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Taylor-Faktor

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Der Taylor-Faktor <math> M </math> ist ein geometrischer Faktor, der in polykristallinen Materialien an die Stelle des Schmid-Faktors tritt. In kubisch flächenzentriertem Material beträgt sein Wert 3,1. Er wird verwendet, um den Einfluss verschiedener Verfestigungsmechanismen, die die kritische Schubspannung <math>\tau_\text{krit}</math> beeinflussen, auf die Fließspannung <math>\sigma_f</math> zu berechnen:

<math>\sigma_f = M \cdot \tau_\text{krit}.</math>

Auf diese Weise wird in einem isotropen polykristallinen Material über die im Allgemeinen regellose Kristallorientierung gemittelt.

Literatur

  • Günter Gottstein: Physikalische Grundlagen der Materialkunde. Springer, Berlin/Heidelberg/New York ISBN 978-3-540-71104-9.
  • Joachim Rösler, Harald Harders, Martin Bäker: Mechanisches Verhalten der Werkstoffe. B.G. Teubner Verlag / GWV Fachverlage GmbH, 2006, ISBN 978-3-8351-0008-4.

Weblinks