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Tertiogenitur

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Die Tertiogenitur ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=la |SCRIPTING=Latn |SERVICE=lateinisch}} für „Drittgeborene“) ist ein historisches Rechtskonstrukt.<ref name="Meyers">{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}{{#ifeq: 0 | 0

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                     | Vorlage:Meyers-1905 – veraltete Parametrisierung
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}}</ref> Es bezeichnet eine Abfindung, die dem Drittgeborenen oder dessen Linie nach der Bestimmung mancher fürstlichen Hausgesetze gewährt wird, meistens ein Vermögenskomplex, früher auch zuweilen eine Entschädigung an Land und Leuten.<ref name="Herder">Vorlage:Herder-1854</ref> Auch die Erblinie selbst wird damit bezeichnet,<ref name="wolfgangreitzi">Beispielsweise: Tertiogenitur Habsburg – Este. wolfgangreitzi.eu (Stammbaum der habsburgischen Herzöge Modena); abgerufen am 1. Februar 2016.</ref> und die Erbfolge.<ref name="Herder" />

Beispiele gibt es im habsburgischen Haus, dessen Primogenitur die österreichische Monarchie war, während die Sekundogenitur von 1765 bis 1859 das Großherzogtum Toskana und die Tertiogenitur von 1771 bis 1859 das Herzogtum Modena war<ref>Yves Huguenin-Bergenat: Kulturgüter bei Staatensukzession: Die internationalen Verträge Österreichs nach dem Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie im Spiegel des aktuellen Völkerrechts. Walter de Gruyter, 2010, S. 28 ({{#if: gAP-WVFEQx0C | {{#if: {{#if: ||1}} {{#if: gAP-WVFEQx0C ||1}} | <0|&pg={{#if:|RA{{{Band}}}-}}PA28|&pg=28}}{{#if:habsburg+tertiogenitur+modena|&q=habsburg%2Btertiogenitur%2Bmodena}}#v=onepage|{{#if:|&pg=|}}{{#if:habsburg+tertiogenitur+modena|&q=habsburg%2Btertiogenitur%2Bmodena}}}}{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}|{{#if:|q=%7B%7B%7BSuchbegriff%7D%7D%7D}}}} {{#if:|{{#invoke:WLink|getEscapedTitle|{{{Linktext}}}}}|eingeschränkte Vorschau}}{{#if:|| in der Google-Buchsuche}}{{#ifeq:|US|-USA}}{{#if: gAP-WVFEQx0C |{{#invoke: Vorlage:GoogleBook|fine |id=gAP-WVFEQx0C |errN=Parameter „BuchID“ hat falsche Länge |errC=Parameter „BuchID“ enthält ungültige Zeichen |errH=# in der „BuchID“ |errP=Parameterzuweisungen in der „BuchID“ |class=editoronly |cat={{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch}} }} | Es darf nur genau einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}} | Es muss mindestens einer der beiden Parameter „Suchbegriff“ oder „BuchID“ ausgefüllt werden. Bitte beachte die in der Vorlage:Google Buch befindliche Dokumentation und prüfe die verwendeten Parameter.{{#ifeq: 0 | 0 | }}}}{{#invoke:TemplatePar|check |all= |opt= Suchbegriff= BuchID= Seite= Band= SeitenID= Hervorhebung= Linktext= Land= KeinText= |cat= {{#ifeq: 0 | 0 | Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Google Buch}} |template= Vorlage:Google Buch |format= }}{{#if:|{{#if:{{#invoke:WLink|isBracketedLink|{{{Linktext}}}}}|}}}}).</ref><ref name="Pierer" /><ref name="Meyers" /> (Haus Österreich-Este).<ref name="wolfgangreitzi" /> Als Ergebnis der Friedensverträge von Campoformio im Jahr 1797 und Lunéville im Jahr 1801 büßten die Habsburger ihre italienischen Besitzungen und damit die Sekundogenitur Toskana und die Tertiogenitur Modena zwischenzeitlich ein.<ref>Rudolf Hoke: Österreichische und deutsche Rechtsgeschichte. Böhlau Verlag, Wien 1996, S. 285; books.google.de</ref> Durch die Beschlüsse auf dem Wiener Kongreß erhielt Österreich seine italienischen Besitzungen und damit die Sekundo- und die Tertiogenitur wieder zurück.<ref>Constant von Wurzbach: Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich: enthaltend die Lebensskizzen der denkwürdigen Personen, welche seit 1750 in den österreichischen Kronländern geboren wurden oder darin gelebt und gewirkt haben. Band 6. K. K. Hof- und Staatsdruckerei, 1860, S. 214–215; books.google.de</ref> Beim bourbonisch-spanischen Herrschaftshaus wurde in Italien das Königreich Sizilien dem zweitgeborenen spanischen Prinzen Karl als Sekundogenitur, und dem drittgeborenen das Herzogtum Parma als Tertiogenitur zugewiesen.<ref name="Pierer">Vorlage:Pierer-1857</ref>

Einzelnachweise

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