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Thöningsen

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Thöningsen
Stadt Soest
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(220)&title=Th%C3%B6ningsen 51° 37′ N, 8° 7′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(220) 51° 36′ 52″ N, 8° 7′ 11″ O
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Höhe: 80 m ü. NN
Einwohner: 220 (2008)[Ohne Beleg]Vorlage:Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland/Wartung/NoEinwQuelle
Eingemeindung: 1. Juli 1969
Postleitzahl: 59494
Datei:Karte Soest Ortsteile.png
Soest und seine Ortsteile

Thöningsen ist ein Ortsteil von Soest in Westfalen.

Thöningsen liegt im Norden der Stadt, angrenzend befinden sich die Gemeinden Lippetal und Bad Sassendorf. Seit dem Mittelalter ist Thöningsen ein Teil der Soester Börde, genauer: der Niederbörde. Im Westen verläuft die Oestinghauser Landstraße (z. T. B 475). Thöningsen wird von der Schledde durchflossen. Ihr Nebenfluss ist der Roßbach.

In Thöningsen liegt der niedrigste Punkt von Soest mit 73 m ü. NN im „Hammer Land“ zwischen Schledde und B 475.<ref name="Infoblatt"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Statistik. (Memento vom 14. Mai 2011 im Internet Archive) Info der Stadt Soest. Ausgabe Februar 2010. (PDF; 76 kB).</ref>

Geschichte

Thöningsen wird im Jahr 1168 (1190) als Thodenchusen erstmals erwähnt.<ref>Marga Koske: Geschichte der eingemeindeten Soester Stadtteile. In: Soester Zeitschrift. 112, 2000, S. 23–78, hier: 30.</ref> Zur ursprünglichen Gemeinde bzw. zum heutigen Ortsteil gehören auch die Höfe von Willingheppen, Hemmis, Kutmecke, Ellingsen sowie die ursprünglich zur Herrlichkeit Hinderking gehörige Bauerschaft Wehringsen. Am 1. Juli 1969 wurde Thöningsen durch das Soest/Beckum-Gesetz in die Kreisstadt Soest eingegliedert.<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 92.</ref> Die einklassige ev. Volksschule von Thöningsen mit den Jahrgängen 1 bis 8 in einem Raum und einem Lehrer wurde 1964 geschlossen. Das Schulgebäude wurde 1970 abgebrochen und 1982 im Westfälischen Freilichtmuseum in Detmold wieder aufgebaut. Historisch (Schule, Schützenverein u. a.) gibt es engere Kontakte zum Soester Ortsteil Katrop und dem Welveraner Ortsteil Balksen.

Name

Der Ortsname mit der für die Region typischen Endung „-ingsen“ (=-inghausen) bedeutet etwa: bei den Häusern der Leute des T(h)ōdo/T(h)ōdi.<ref>Michael Flöer, Claudia Maria Korsmeier: Die Ortsnamen des Kreises Soest (= Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB), Band 1). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89534-791-7, (https://rep.adw-goe.de/handle/11858/00-001S-0000-0001-CC5B-1) S. 433–434.</ref>
Die Bedeutungen der zugehörigen Ortsbezeichnungen sind:

  • Hemmis: bei den Häusern der Leute des Hemmo<ref>Michael Flöer, Claudia Maria Korsmeier: Die Ortsnamen des Kreises Soest (= Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB), Band 1). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89534-791-7, (https://rep.adw-goe.de/handle/11858/00-001S-0000-0001-CC5B-1) S. 220.</ref>
  • Kutmecke: Ferkelbach<ref>Michael Flöer, Claudia Maria Korsmeier: Die Ortsnamen des Kreises Soest (= Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB), Band 1). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89534-791-7, (https://rep.adw-goe.de/handle/11858/00-001S-0000-0001-CC5B-1) S. 290.</ref>
  • Ellingsen: bei den Häusern der Leute des Aldi (rekonstruierte Form)/Aldo<ref>Michael Flöer, Claudia Maria Korsmeier: Die Ortsnamen des Kreises Soest (= Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB), Band 1). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89534-791-7, (https://rep.adw-goe.de/handle/11858/00-001S-0000-0001-CC5B-1) S. 152.</ref>
  • Wehringsen bedeutet etwa: bei den Häusern der Leute des Ward(o).<ref>Michael Flöer, Claudia Maria Korsmeier: Die Ortsnamen des Kreises Soest (= Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB), Band 1). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89534-791-7, (https://rep.adw-goe.de/handle/11858/00-001S-0000-0001-CC5B-1) S. 459.</ref>
  • Willingheppen – etwa: Heppen der Leute des Widilo/Widulo oder Heppen des Widiling<ref>beides nach: Michael Flöer, Claudia Maria Korsmeier: Die Ortsnamen des Kreises Soest (= Westfälisches Ortsnamenbuch (WOB), Band 1). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-89534-791-7, (https://rep.adw-goe.de/handle/11858/00-001S-0000-0001-CC5B-1) S. 476–477.</ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr Ew.
1933<ref name="Verwaltungsgeschichte">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> 174
1939<ref name="Verwaltungsgeschichte"/> 161
1961<ref>Martin Bünermann, Heinz Köstering: Die Gemeinden und Kreise nach der kommunalen Gebietsreform in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1975, ISBN 3-555-30092-X, S. 255.</ref> 187
1998<ref name="Infoblatt"/> 195
2005<ref name="Infoblatt"/> 204
2008<ref name="Infoblatt"/> 220

Kultur und Sehenswürdigkeiten

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Belege

<references/>

Weblinks

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