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Thalbürgel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Thalbürgel
Gemeinde Bürgel
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(336)&title=Thalb%C3%BCrgel 50° 56′ N, 11° 45′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(336) 50° 56′ 8″ N, 11° 45′ 1″ O
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Höhe: 224 m
Fläche: 2,33 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Thalbürgel, Stadt Bürgel. In: GEOindex. Abgerufen im Dezember 2025.</ref>
Einwohner: ca. 336 (2011)<ref name="Gindex" />
Bevölkerungsdichte: 144 Einwohner/km²
Eingemeindung: 9. April 1994
Postleitzahl: 07616
Vorwahl: 036692
Lage von Thalbürgel in Thüringen
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Thalbürgel ist ein Ortsteil der Stadt Bürgel im Saale-Holzland-Kreis in Thüringen. Die Ortsteile Thalbürgel und Gniebsdorf haben eine gemeinsame Ortsteilverfassung nach der Thüringer Kommunalordnung und damit einen Ortsteilrat und Ortsteilbürgermeister.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 4,15 MB) § 4. In: Webauftritt. Stadt Kölleda, abgerufen im Dezember 2025.</ref> Der Ortsteil Thalbürgel mit Gniebsdorf hat ca. 730 Einwohner.<ref name="EZ2022">Thalbürgel: Ortsteil von Bürgel. (Aus 100 Meter-Gitter sowie Geometrien für "Ortslagen" berechnet). In: www.citypopulation.de - Population Statistics. Online-Dienst für Statistiken, abgerufen im Dezember 2025.</ref>

Geographische Lage

Thalbürgel liegt etwa einen Kilometer südlich der Stadt Bürgel und etwa zwölf Kilometer östlich von Jena im Tal der Gleise, während die Stadt Bürgel auf der gegenüberliegenden Talseite auf einem Hügel liegt. Der Ortskern befindet sich zwischen dem Lauf der Gleise im Osten und den Teichen des ehemaligen Klosters im Westen. Im Norden geht Thalbürgel in Gniebsdorf über, während südlich des Dorfes auf der Zense eine neue Eigenheimsiedlung entstand. Durch Thalbürgel führt die Straße von Bürgel nach Stadtroda, während die Bundesstraße 7 etwas nördlich an Thalbürgel vorbeiführt.

Geschichte

Thalbürgel entstand durch die Gründung des Klosters Thalbürgel im Jahr 1133. In der Folgezeit entstand das Dorf um die Klosterkirche in der Mitte. Die benachbarte Stadt Bürgel ist eine planmäßige Gründung des 13. Jahrhunderts, somit etwas jünger als Thalbürgel. Die Klosterkirche bestimmt bis heute das Ortsbild und gehört zu den bedeutendsten romanischen Kirchen in Thüringen. Neben der Klosterkirche befindet sich ein Zinsspeicher, in dem ein heimatgeschichtliches Museum untergebracht ist.

Nach der Auflösung des Klosters im Zuge der Reformation wurde Thalbürgel im Jahr 1526 der Hauptort des ernestinischen Amts Bürgel.<ref>Johann Ernst Fabri: Geographie für alle Stände. Theil 1, Band 4: Welcher die Fortsetzung und den Beschluß vom Obersächsischen Kreise enthält. Schwickert, Leipzig 1793, S. 43 f.</ref> Dieses gehörte aufgrund mehrerer Teilungen zu verschiedenen Ernestinischen Herzogtümern. Ab 1815 war der Ort Teil des Großherzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach,<ref>Staats-Handbuch des Großherzogthums Sachsen-Weimar-Eisenach. 1827, ZDB-ID 514527-2, @1@2Vorlage:Toter Link/zs.thulb.uni-jena.deS. 121 f. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Januar 2023. Suche im Internet Archive )Vorlage:Toter Link/archivebot</ref> welches ihn 1850 dem Verwaltungsbezirk Weimar II (Verwaltungsbezirk Apolda) angliederte. 1920 kam der Ort zum Land Thüringen.

Am 1. März 1951 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Gniebsdorf eingegliedert.

Persönlichkeiten

Weblinks

Commons: Thalbürgel – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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