The Whispers (Soulband)
The Whispers ist der Name eines US-amerikanischen R&B-, Soul- und Funk-Vokalensembles, das zu Beginn der 1960er Jahre<ref group="A" name="found">Zum Gründungsjahr existieren unterschiedliche Angaben. Demnach ist die Gruppe einmal 1963 (siehe z. B. the whispers. Auf soulwalking.co.uk), anderen Autoren zufolge schon 1962 (siehe z. B. Jay Warner: American singing groups – A history from 1940 to today. Hal Leonard, Milwaukee 2006, ISBN 0-634-09978-7. S. 516 - eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.) gegründet worden.</ref> in Los Angeles gegründet wurde. Die ursprüngliche Besetzung der Musikgruppe bestand aus den Tenören Walter und Wallace Scott, Nicholas Caldwell und Gordy Harmon sowie dem Bariton Marcus Hutson.<ref name="warner">Jay Warner: American singing groups – A history from 1940 to today. Hal Leonard, Milwaukee 2006, ISBN 0-634-09978-7. S. 516 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.)</ref> Die sie begleitenden Instrumentalisten werden The Whisper Band genannt.<ref>Introduction to the Whispers. Auf mentalitch.com</ref> In Deutschland hatten The Whispers mit ihrem Stück And the Beat Goes On 1980 einen Hit.
Geschichte des Ensembles
Spätestens 1963<ref group="A" name="found" /> haben sich die Zwillingsbrüder Walter und Wallace Scott sowie Nicholas Caldwell, Marcus Hutson, und Gordy Harmon in Watts zusammengeschlossen und ein Gesangs–Quintett gegründet. Anfangs noch unter einem anderen Namen<ref group="A">Hierzu existieren unterschiedliche Angaben. So soll der ursprüngliche Name einmal Eden Singers (siehe z. B. the whispers. Auf soulwalking.co.uk), anderen Autoren zufolge The Eden Trio (siehe z. B. Jay Warner: American singing groups – A history from 1940 to today. Hal Leonard, Milwaukee 2006, ISBN 0-634-09978-7. S. 516 - eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.) gelautet haben.</ref> traten sie in Los Angeles als Straßenmusiker auf und bespielten Nachtlokale in der „Bay Area“ rund um San Francisco. 1964 wurde ein Plattenproduzent auf sie aufmerksam. Sie erhielten ihren ersten Plattenvertrag und nennen sich seitdem The Whispers.<ref>lt. autobiographischen Angaben. Auf thewhispers.com</ref>
Die Stücke der Combo waren u. a. durch die Veröffentlichungen von Nat King Cole, The Hi-Lo’s und The Temptations beeinflusst. Zusammen mit letzteren durften sie 1964 auch ihr erstes „großes“ Konzert bestreiten.<ref name="warner" /> Ihre ersten Singles, As I Sit Here und The Dip, erschienen 1965. Ein Achtungserfolg wurde 1969 The Time Will Come. Ein Jahr später gelang mit Seems Like I Gotta Do Wrong das erste Mal der Sprung in die Top 50 der Billboard Hot 100. Somebody Loves You (1973), A Mother for My Children (1974), One for the Money (1976) und Make It with You (1977) erreichten untere Ränge der US-Charts.
1980 folgte And the Beat Goes On, das es in den USA auf Platz 19, in Deutschland auf Platz 20 und in Großbritannien sogar auf Platz zwei schaffte. Das Album The Whispers stieg in den USA auf Platz 6. Gordy Harmon spielte aber da schon länger nicht mehr mit. Er war Anfang der 1970er Jahre<ref group="A">Hierzu existieren unterschiedliche Angaben. Demnach ist Harmon entweder 1973 (siehe z. B. the whispers. Auf soulwalking.co.uk) oder schon 1971 (siehe z. B. Jay Warner: American singing groups – A history from 1940 to today. Hal Leonard, Milwaukee 2006, ISBN 0-634-09978-7. S. 516 - eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.) ausgeschieden.</ref> durch Leaveil Degree, der von der Gruppe Friends of Distinction kam, ersetzt worden.<ref name="warner" />
Lady (US 28, UK 55) und My Girl (UK 26) hießen die Hits im Jahre 1980. 1981 gelang mit It’s a Love Thing der Sprung auf Platz 9 in Großbritannien und auf Platz 28 in der Heimat. Kurze Zeit später hatte die Band mit I Can Make It Better einen weiteren Hit im Vereinigten Königreich (Platz 44). This Time (UK Platz 81) und Tonight (US Platz 84) erreichten 1983 untere Chartpositionen.
1985 hatten die Whispers hauptsächlich in Großbritannien, wo Contagious (Platz 56) und Some Kinda Lover (Platz 91) Hitparadenplätze verbuchen konnten, Erfolg. Mit einigen Gastmusikern folgte 1986 das Album Just Gets Better with Time. Die Auskopplung Rock Steady schaffte es in den USA auf Platz 7 und in den UK-Charts auf Platz 38. Die Folgesingles Special FX (UK Platz 69) und No Pain No Gain (UK Platz 81) setzten die lange Reihe der Whispers-Hits fort.
Zu Beginn der 1990er Jahre<ref group="A">Hierzu existieren unterschiedliche Angaben. Demnach singt Hutson einmal schon seit 1989 (siehe autobiographische Angaben. Auf thewhispers.com), anderen Beschreibungen zufolge erst seit 1992 (siehe z. B. the whispers. Auf soulwalking.co.uk)) nicht mehr. Jedenfalls beinhaltet das Album More Of The Night, das im Februar 1990 veröffentlicht wurde, die letzten Aufnahmen mit ihm (s. a. autobiographische Angaben (Besprechung des Albums in: Ebony. Vol. 46, No. 1 in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> verließ Hutson aus gesundheitlichen Gründen die Band. Im selben Jahr wurde Innocent der letzte Single-Hit der Whispers (US Platz 55).
Im Jahr 2000 verstarb Marcus Hutson nach langer Krankheit.<ref name="nyt">Nicholas Caldwell of the Whispers Dies at 71. Auf nytimes.com am 7. Januar 2016</ref> Die übrigen Mitglieder der Whispers entschieden sich, Hutson nicht durch ein neues Mitglied zu ersetzen. Fortan spielten Wallace „Scotty“ Scott, Walter Scott, Nicholas Caldwell und Leaveil Degree nur noch zu viert. Kurz vor dem Start einer weiteren Tournee der Gruppe erlag Nicholas Caldwell am 5. Januar 2016 im Alter von 71 Jahren den Folgen einer Herzinsuffizienz.<ref>Chris Rizik: R.I.P. Nicholas Caldwell of The Whispers: 1944–2016. Auf soultracks.com am 6. Januar 2016</ref>
Trotz seither ausbleibender Charterfolge hat die Gruppe immer noch weltweit eine treue Fangemeinde. The Whispers gehen bis heute auf Tourneen und produzieren neue CDs, z. B. 2006 For Your Ears Only. Mit den Jahren ist die Musik der Band souliger und ruhiger geworden, unverkennbar bleibt jedoch der typische mehrstimmige Gesang als Markenzeichen. Mit über 40 Jahren im Musikgeschäft gehören The Whispers zu den ältesten Soulgruppen Amerikas.
The Whispers wurden 2003 in die Vocal Group Hall of Fame aufgenommen.<ref>Jay Warner: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />The Whispers (Inducted 2003). ( des Vorlage:IconExternal vom 21. Dezember 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. Homepage der Vocal Group Hall of Fame, abgerufen am 10. Oktober 2011.</ref> 2014 folgte die Aufnahme in die National Rhythm and Blues Hall of Fame.<ref name=":0">Gail Mitchell: Walter Scott Jr. of The Whispers Dead at 81 After Battle With Cancer. In: billboard.com. 27. Juni 2025, abgerufen am 2. November 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2023 starb Gordy Harmon. Zwei Jahre später starb am 26. Juni 2025 auch Walter Scott in Northridge an den Folgen einer Krebserkrankung.<ref name=":0" />
Mitglieder
- Nicholas Caldwell (* 5. April 1944 in Loma Linda, Kalifornien; † 5. Januar 2016 in San Francisco, Kalifornien<ref name="nyt" />)
- Marcus Hutson (* 8. Januar 1944 in St. Louis, Missouri; † 23. Mai 2000 in Missouri)
- Wallace Scott (* 23. September 1943 in Fort Worth, Texas)
- Walter Scott (* 23. September 1943 in Fort Worth, Texas; † 26. Juni 2025<ref name=":0" />)
- Gordy Harmon (* 1943; † 5. Januar 2023 in Los Angeles, Kalifornien<ref>Musician Gordy Harmon, founding member of The Whispers, dies at 79 in Los Angeles. In: msn.com, 6. Januar 2023, abgerufen am 9. Januar 2023 (englisch).</ref>) – bis 1971<ref name="nyt" />
- Leaveil Degree (* 31. Juli 1948 in New Orleans, Louisiana) – 1971 für Harmon<ref name="nyt" />
Diskografie
Vorlage:Eingebundene Diskografie
Quellen
<references />
Weblinks
- Website der Band (englisch)
- The Whispers bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum
- The Whispers bei Discogs
Anmerkungen
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