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Theo Thiemeyer

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Theo Thiemeyer (* 22. April 1929 in Köln; † 26. November 1991) war ein deutscher Wirtschaftswissenschaftler und Professor für Sozialpolitik und öffentliche Wirtschaft an der Ruhr-Universität Bochum.

Er studierte ab 1950 an der Universität zu Köln bei Rudolf Seyffert und Gerhard Weisser Betriebswirtschaft. 1954 schloss er das Studium als Diplom-Kaufmann ab. Neun Jahre später promovierte er über Grenzkostenpreise bei öffentlichen Unternehmen. Thiemeyer habilitierte sich über Wissenschaftstheoretische Probleme der materialen Bestimmung von Gemeinwirtschaftlichkeit als betriebswirtschaftliche Kategorie<ref>Theo Thiemeyer: Gemeinwirtschaftlichkeit als Ordnungsprinzip: Grundlegung einer Theorie gemeinnütziger Unternehmen. Verlag Duncker und Humblot, Berlin 1970: S. 7.</ref> im Jahr 1968 an der Kölner Universität. Bald darauf lehnte er aber den Ruf der Universität zu Köln ab, um jenen der in Linz neu geschaffenen Hochschule für Sozial- und Wirtschaftswissenschaften (heutige JKU) anzunehmen. Dort hatte Thiemeyer drei Jahre lang den Lehrstuhl für öffentliche Verwaltung und öffentliche Dienste inne. 1973 wurde er an die Ruhr-Universität Bochum an einen Volkswirtschaftlichen Lehrstuhl mit den interdisziplinär ausgerichteten Schwerpunkten Sozialpolitik und Öffentliche Wirtschaft<ref>Peter Eichhorn, Werner Wilhelm Engelhardt: Theo Thiemeyer – Leben, Werk und Wirkung. In: Standortbestimmung öffentlicher Unternehmen in der Sozialen Marktwirtschaft. Gedenkschrift für Theo Thiemeyer. Nomos, Baden-Baden 1994: S. 19ff, ISBN 3-7890-3244-1.</ref> berufen, den er bis zu seinem Tod innehatte.

Datei:Theo Thiemeyer -grave.jpg
Grabstätte Thiemeyer

In den letzten Jahren seiner wissenschaftlichen Tätigkeit widmete er sich wieder der Instrumentalfunktion öffentlicher Unternehmen<ref>Theo Thiemeyer, Helmut Cox (Hrsg.): Instrumentalfunktion öffentlicher Unternehmen. Referate und Diskussionsbeiträge eines Kolloquiums des wissenschaftlichen Beirats der Gesellschaft für Öffentliche Wirtschaft am 6. und 7. April 1989 an der Universität Göttingen. Nomos, Baden-Baden 1990, ISBN 3-7890-2053-2.</ref> und grundsätzlichen Artikel für Handwörterbücher und Lexika. Thiemeyer starb 1991 im Alter von 62 Jahren. Er wurde Im Familiengrab auf dem Kölner Friedhof Melaten (Flur 20 (E)) bestattet.

Schriften (Auswahl)

  • Grenzkostenpreise bei öffentlichen Unternehmen. Westdeutscher Verlag, Köln Opladen, Diss., 1963.
  • Gemeinwirtschaftlichkeit als Ordnungsprinzip: Grundlegung einer Theorie gemeinnütziger Unternehmen. Verlag Duncker und Humblot, Berlin, Habil., 1970.
  • Wirtschaftslehre öffentlicher Betriebe. Verlag Rowohlt, Reinbek bei Hamburg, 1975.

Weblink

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Einzelnachweise

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