Theodor Tiro
Theodor Tiro († 17. Februar 287 oder 306; auch: Theodoros Teron, von Vorlage:GrcS Tērōn, {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=la |SCRIPTING=Latn |SERVICE=lateinisch}}, oder Theodoros von Euchaïta, der „Rekrut von Euchaïta bei Amaseia“) ist ein Heiliger der orthodoxen und römisch-katholischen Kirche. Namenstage sind der 9. November in der abendländischen Kirche und der 17. Februar in der Ostkirche.
Die ältesten erhaltenen Erwähnungen Theodors entstammen einer panegyrische Homilie des Bischofs Gregor von Nyssa und einem Lobgedicht des Chrysippos von Jerusalem († 479).<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Legende
Das älteste Zeugnis der Heiligenlegende, noch aus dem späten 4. Jahrhundert, ist die Homilie von Gregor von Nyssa.<ref>Gregorius Nyssenus - In Praise Of Blessed Theodore (documentacatholicaomnia.eu)</ref> Hier wird das Martyrium Theodors auf die Regierungszeit Maximians datiert (r. 286–310). Theodor war Angehöriger des marmaritanischen Regiments in Amaseia, Hauptstadt der Provinz Diospontus. Wegen seines christlichen Glaubens wurde Theodor von seinen militärischen Vorgesetzten verhört. Gregor gibt das Verhör in direkter Rede wieder, dann wird dem Angeklagten unter „vorgetäuschter Milde“ eine Bedenkzeit eingeräumt, damit er vielleicht seinen „Irrsinn“ überdenke und dem Christentum abschwöre. Während dieser Frist ließ man Theodor in Freiheit, und er ging nachts zum Tempel der Göttermutter (Kybele) und brannte ihn nieder. Die Brandstiftung wurde beobachtet, und Theodor wurde eingekerkert und dem Hungertod überlassen. Im Kerker erschien ihm Christus sowie eine große Schar von Männern in weißen Kleidern, die Psalmen sangen. Als die Wächter das sahen, ergriffen sie die Flucht. Theodor wurde erneut dem Richter vorgeführt und zum heidnischen Opfer aufgefordert. Als er sich weigerte, wurde er gefoltert und schließlich ins Feuer geworfen. Die lateinische Version der Legenda aurea folgt im Wesentlichen diesen Angaben, aber hier wird das Martyrium datiert auf das Jahr 287, unter den Kaisern Diokletian und Maximianus.
Eine griechische Hagiographie aus dem 5. oder 6. Jahrhundert erwähnt drei weitere Märtyrer, Eutropios, Kleonikos, und Basiliskos, die kurz nach dem Martyrium Theodors hingerichtet worden seien. Laut diesem Text hieß der Richter Theodors Pouplios. Kurz nach der Hinrichtung Theodors habe auch diesen Pouplios ein gewaltsamer Tod ereilt. Sein Nachfolger, ein Phryger namens Asklepiodotos, habe bei seiner Ankunft in Amaseia nach weiteren verhafteten Christen gefragt. Darauf seien ihm der Neffe Theodors, Basiliskos, und zwei Brüder aus Kappadokien, Eutropios and Kleonikos, vorgeführt worden. Basiliskos und Theodor stammten beide aus dem Dorf Choumiala bei Amaseia.<ref>ed. Delehaye 1909, 202-213, Efthymios Rizos, Cult of Saints, E02055</ref>
Ein dem heiligen Theodor zugeschriebenes Wunder wird aus dem Jahr 361 überliefert. Damals habe der Kaiser Julian befohlen, dass in Konstantinopel in der ersten Woche der christlichen Fastenzeit alles Essbare auf dem Markt mit dem Blut geopferter Tiere besprenkelt werden solle. Der Heilige Theodor sei dem Bischof von Konstantinopel, Eudoxius, im Traum erschienen und habe ihn gewarnt, kein Christ soll auf dem Markt einkaufen, sondern solle die Weizenvorräte im eigenen Haus kochen und mit Honig süßen. Diese Episode ist in die Liturgie der Fastenzeit der Ostkirche eingegangen, ein von Johannes Damascenus verfasster Kanon an den Heiligen Theodor wird am Ende der ersten Fastenwoche gesungen, und gekochter Weizen mit Honig, sogenanntes kolliva (κόλλυβα), wird an die Gläubigen verteilt.
Ein hagiographischer Text aus dem 8. oder 9. Jh. (BHG 1765) erzählt aus der Jugend des Heiligen. Demnach hießen seine Eltern Erythraios und Polyxene. Seine Mutter starb im Kindbett, und er wurde vom Vater erzogen. Im Alter von sechs Jahren wurde er einem Lehrer namens Proklos übergeben und schon mit neun Jahren wurde er in die Legion von Amaseia eingezogen, wo ihn ein gewisser Helladios ins Christentum einführt. Außerdem erwähnt dieser Text einen Streit zwischen Euchaita und Amaseia: der Heilige sei in Amaseia begraben, aber die Leute aus Euchaita würden verlangen, dass die Reliquien zu ihnen transferiert würden, da das der Wunsch des Heiligen gewesen sei.<ref>ed. Delehaye (1909). Οἱ δὲ τὰ Εὐχάϊτα οἰκοῦντες ἀδελφοὶ τοῖς ἐπὶ τῆς Ἀμασέων ὁμόφροσιν ὀχλοῦσι σφοδρότερον, τὰ λείψανα λαβεῖν τοῦ ὁσίου βουλόμενοι, λέγοντες, τοῦτο ζῶντα αὐτὸν διατεταχέναι. ("Die in Euchaita wohnhaften Brüder fordern immer hartnäckiger von denen in Amaseia, sie wollten die Reliquien des Heiligen übernehmen, und sagen, er habe das so angeordnet als er noch lebte.")</ref>
Eine weiter ausgebaute Form der Legende ist überliefert beim armenischen Chronisten Stepanos Taronetsi (11. Jahrhundert), der eine ältere armenische Vita rezensiert. Diese Version nennt als Geburtsort Theodors das Dorf Sabobe bei Verisa (Berissa, Kleinarmenien, in der heutigen Provinz Tokat). Er tötete einen Drachen (višap) auf dem Grundstück einer Witwe namens Eusebia. Dieselbe Eusebia habe später seine Reliquien von Amaseia nach Euchaita übergeführt. Sein Martyrium wird datiert auf den 24. mareri, oder den 2. Juni unter der Regierung von Maximian und Maximinus, also im Jahr 310. Der Kommandant, der ihn verhört, wird als Vrigas (Brinkas, Berenikes) benannt, möglicherweise eine Anspielung auf Joseph Bringas, einen einflussreichen Hofbeamten unter Romanos II.<ref>Tim Greenwood, The Universal History of Stepʻanos Tarōnecʻi, Oxford University Press (2017), p. 28.</ref>
Ikonographie
Die frühesten byzantinischen Darstellungen aus dem sechsten und siebten Jahrhundert zeigen Theodor in ziviler Tracht, mit Chlamys. Die Darstellung als Krieger wird nach der Zeit des Bilderstreits geläufig. Ab dem 11. Jahrhundert besteht die Konvention, dass Theodor Tiro mit einem einfachen Bart, Theodor Stratelates mit einem Gabelbart dargestellt wird. Seit späterer byzantinischer Zeit erscheinen die beiden Theodore oft auch gemeinsam in einer Ikone dargestellt.<ref>A. Kazhdan, 'Military Notes', Byzantion 35 (1983), 544f.</ref>
Darstellungen aus Kappadokien aus der Zeit des 9. bis 13. Jahrhunderts zeigen Theodor in militärischer Ausrüstung, oft beritten und als Drachentöter. In manchen dieser Abbildungen erscheinen Theodor und Georg gemeinsam.<ref>Christopher Walter, The Warrior Saints in Byzantine Art and Tradition, Routledge (2016).</ref> Es wird vermutet, dass das Motiv des Thrakischen Reiters in Kappadokien ab dem späteren 9. Jahrhundert auf christliche Heilige übertragen wurde, zunächst auf Theodor, ab dem 11. Jahrhundert auch auf Demetrius und Georg. In einigen Darstellungen erscheinen Theodor und Georg als „Dioskuren“ und die spätere Hagiographie macht die beiden Heiligen auch zu Brüdern. Namentlich in den Höhlenkirchen um Göreme fanden sich Fresken aus dem 10. Jahrhundert, die berittene Heilige im Kampf gegen ein-, zwei- und dreiköpfige Drachen zeigen. Ein schlecht erhaltenes Fresko in Yılanlı Kilise („Schlangenkirche“) in Göreme zeigt die Heiligen Theodor und Georg.<ref>Paul Stephenson, The Serpent Column: A Cultural Biography, Oxford University Press (2016), 179–182.</ref> Eine frühe Darstellung außerhalb Kappadokiens ist aus Kilkis, Mazedonien, und zeigt Demetrius, Theodor und Georg als drei berittene Krieger.<ref>Melina Paissidou, Warrior Saints as Protectors of the Byzantine Army in the Palaiologan Period: the Case of the Rock-cut Hermitage in Kolchida (Kilkis Prefecture), in: Ivanka Gergova Emmanuel Moutafov (Hrsg.): ГЕРОИ • КУЛТОВЕ • СВЕТЦИ / Heroes Cults Saints Sofija (2015), 181-198.</ref> Die Ikonographie des berittenen Drachentöters gelangte während der Kreuzzüge in den Westen. Die Darstellung eines berittenen Drachentöters aus dem 12. Jahrhundert in der Cappella Palatina in Palermo zeigt vermutlich Theodor und nicht Georg.<ref>Rosa Bacile: Romanesque and the Mediterranean: Patterns of Exchange Across the Latin, Greek and Islamic Worlds c.1000–c.1250. Routledge, London 2017, S. 170; Jeremy Johns: Muslim Artists, Christian Patrons and the Painted Ceilings of the Cappella Palatina (Palermo, Sicily, circa 1143 CE). In: Hadiith ad-Dar. Band 40, 2016, S. 12–16, hier S. 15 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20200727074901
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Verehrung
Die Verehrung Theodors ist für das späte 4. Jahrhundert gesichert; von Gregor von Nyssa ist überliefert, dass er den Heiligen bei seinem Schrein verehrte (wobei unbekannt bleibt, ob sich dieser Schrein in Amaseia oder in Euchaita befand). Der Heilige erreichte bald eine überregionale Bedeutung, im 5. Jahrhundert ist eine Theodorskirche in Konstantinopel nachweisbar,<ref>Efthymios Rizos, Cult of Saints, E00550</ref> und San Teodoro al Palatino in Rom wurde im 6. Jh. erbaut. Ab spätestens dem 9. Jh. war das Grab Theodors ein wichtiger Pilgerort und die Städte Amaseia und Euchaita stritten sich um das Recht, seine Grabstätte für sich beanspruchen zu dürfen. Im späten 10. Jh. wurde Euchaita gar in Theodoropolis umbenannt und war um die Zeit des Feiertags des Heiligen Schauplatz eines großen Jahrmarkts. Bereits im späteren 11. Jahrhundert fällt die Provinz Amaseia allerdings unter turkmenische Herrschaft; als Folge davon verliert Euchaita seine Bedeutung als Pilgerort und wird aufgegeben. Dennoch scheint der lokale Kult in der Form sufistischer Verehrung des Al-Chidr als Drachentöter bis in die Moderne überlebt zu haben.<ref>E. S. Wolper, „Khidr, Elwan Çelebi and the Conversion of Sacred Sanctuaries, in: Anatolia,“ Muslim World 90 (2000), S. 313. E. S. Wolper, „Khidr and the Changing Frontiers of the Medieval World“, in: J. Caskey et al. (Hrsg.), Confronting the Borders of Medieval Art, Brill (2011), S. 143.</ref>
Die Existenz eines Theodor Stratelates als separatem Heiligen ist für das späte 9. Jahrhundert bezeugt (Niketas Paphlagon). Das Menologion Basileios’ II. hat die früheste bildliche Darstellung der beiden Theodore als zwei Heilige. Theodor Stratelates wurde als eigenständiger Heiliger populär, nachdem er in einer Schlacht des Johannes Tzimiskes gegen die Skythen interveniert haben soll. Er hatte einen Schrein in Euchaneia, soll aber ursprünglich aus Euchaita stammen, es handelt sich dabei sehr wahrscheinlich um eine Erweiterung oder Verdoppelung der älteren Verehrung des Theodor Tiro. Die römische Kirche verehrt beide Theodore in einer Person. Das Kirchenlexikon schreibt dazu auch: „In der Ostkirche wie in der Ikonenkunst wird ihm auch sehr oft der Name „Theodoros Stratelates“ (Theodor, der Heerführer) gegeben.“<ref name="BBKL Sauser">{{#if: Ekkart Sauser|Ekkart Sauser: }}Tyron (auch Theodorus gen.). In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL){{#if:12|. Band 12, Bautz, {{#switch:12 |1=Hamm 1975. 2., unveränderte Auflage. Hamm 1990, ISBN 3-88309-013-1 |2=Hamm 1990, ISBN 3-88309-032-8 |3=Herzberg 1992, ISBN 3-88309-035-2 |4=Herzberg 1992, ISBN 3-88309-038-7 |5=Herzberg 1993, ISBN 3-88309-043-3 |6=Herzberg 1993, ISBN 3-88309-044-1 |7=Herzberg 1994, ISBN 3-88309-048-4 |8=Herzberg 1994, ISBN 3-88309-053-0 |9=Herzberg 1995, ISBN 3-88309-058-1 |10=Herzberg 1995, ISBN 3-88309-062-X |11=Herzberg 1996, ISBN 3-88309-064-6 |12=Herzberg 1997, ISBN 3-88309-068-9 |13=Herzberg 1998, ISBN 3-88309-072-7 |14=Herzberg 1998, ISBN 3-88309-073-5 |15=Herzberg 1999, ISBN 3-88309-077-8 |16=Herzberg 1999, ISBN 3-88309-079-4 |17=Herzberg 2000, ISBN 3-88309-080-8 |18=Herzberg 2001, ISBN 3-88309-086-7 |19=Nordhausen 2001, ISBN 3-88309-089-1 |20=Nordhausen 2002, ISBN 3-88309-091-3 |21=Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-110-3 |22=Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-133-2 |23=Nordhausen 2004, ISBN 3-88309-155-3 |24=Nordhausen 2005, ISBN 3-88309-247-9 |25=Nordhausen 2005, ISBN 3-88309-332-7 |26=Nordhausen 2006, ISBN 3-88309-354-8 |27=Nordhausen 2007, ISBN 978-3-88309-393-2 |28=Nordhausen 2007, ISBN 978-3-88309-413-7 |29=Nordhausen 2008, ISBN 978-3-88309-452-6 |30=Nordhausen 2009, ISBN 978-3-88309-478-6 |31=Nordhausen 2010, ISBN 978-3-88309-544-8 |32=Nordhausen 2011, ISBN 978-3-88309-615-5 |33=Nordhausen 2012, ISBN 978-3-88309-690-2 |34=Nordhausen 2013, ISBN 978-3-88309-766-4 |35=Nordhausen 2014, ISBN 978-3-88309-882-1 |36=Nordhausen 2015, ISBN 978-3-88309-920-0 |37=Nordhausen 2016, ISBN 978-3-95948-142-7 |38=Nordhausen 2017, ISBN 978-3-95948-259-2 |39=Nordhausen 2018, ISBN 978-3-95948-350-6 |40=Nordhausen 2019, ISBN 978-3-95948-426-8 |41=Nordhausen 2020, ISBN 978-3-95948-474-9 |42=Nordhausen 2021, ISBN 978-3-95948-505-0 |43=Nordhausen 2021, ISBN 978-3-95948-536-4 |44=Nordhausen 2022, ISBN 978-3-95948-556-2 |45=Nordhausen 2023, ISBN 978-3-95948-584-5 |46=Nordhausen 2023, ISBN 978-3-95948-590-6 |47=Nordhausen 2024, ISBN 978-3-689-11006-2 |48=Nordhausen 2025, ISBN 978-3-689-11017-8 }}{{#if:|, Sp. }}{{#if:780–781|, Sp. {{#iferror:{{#expr:780–781}}|780–781|{{#expr:1*780–781*0}}–{{#expr:-(0*780–781*1)}}}}}}}}{{#if:|}}{{#if:https://web.archive.org/web/20070613175700/http://www.bautz.de/bbkl/t/tyron.shtml%7C}}.{{#if: 12 | |{{#ifeq:||}}}}</ref> Die Akten des Theodoros Stratelates gelten in der Forschung heute als Um- und Weiterbildung der Legenden um Theodor Tiro, an der Identität beider Figuren ist nicht zu zweifeln; dabei genießt Theodorus von Euchaïta bzw. Theodor Tiro legale Priorität und Kultberechtigung.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref>
Theodor war zunächst Stadtpatron von Venedig, wo auch die ihm gewidmete Kirche San Teodoro steht. Dort wurde er vom Patron Markus abgelöst. Er wird mit Krokodil abgebildet. Heute ist er Patron von Brindisi. In Rom ist ihm die Kirche San Teodoro al Palatino geweiht.
Dem heiligen Theodor geweihte Kirchen gab es in Ravenna, Amasya, in Şanlıurfa, in Nusaybin, in Neirab bei Damaskus und in Jerusalem. In Konstantinopel gab es Reliquien und 15 Kirchen seines Namens. Nach der fränkischen Eroberung von Konstantinopel (1204) gelangten einige dieser Reliquien in den Westen, und heute befinden sich Reliquien Theodors auch in Venedig, Rom, Brindisi und Gaëta sowie in Wemding. Eine damals geplünderte Statue Theodors mit Krokodil steht nun auf einer Säule in der Piazzetta San Marco in Venedig.
Theodor ist Schutzpatron der Soldaten, in Kämpfen und im Sturm. In der Pfarrkirche St. Sebastian in Mannheim befindet sich ein Reliquienaltar des Hl. Theodor, gestiftet 1778 von Kurfürst Karl Theodor, zur Verehrung seines Namenspatrons. In Deutschland tragen drei Kirchen das Theodor-Patrozinium: die die Klosterkirchen des Karmelitenklosters Bamberg und der Benediktinerabtei Ottobeuren sowie die Pfarrkirche St. Theodor in Köln-Vingst.
Catherine Nixey behauptet in The Darkening Age (2017), Theodor sei im spätantiken Anatolien auch angerufen worden, um entlaufene Sklaven aufzuspüren; es hieß, wer einen Sklaven vermisse und auf Theodors Grab schlafe, dem erscheine er im Traum und zeige ihm, wo sich der Entlaufene aufhalte.<ref>Catherine Nixey: The Darkening Age. The Christian Destruction of the Classical World. Macmillan, London 2017, S. 204.</ref>
Literatur
- {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}
- {{#if: Ekkart Sauser|Ekkart Sauser: }}Tyron (auch Theodorus gen.). In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL){{#if:12|. Band 12, Bautz, {{#switch:12
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- {{#if: Klaus-Peter Todt|Klaus-Peter Todt: }}Theodor von Euchaita. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL){{#if:11|. Band 11, Bautz, {{#switch:11
|1=Hamm 1975. 2., unveränderte Auflage. Hamm 1990, ISBN 3-88309-013-1 |2=Hamm 1990, ISBN 3-88309-032-8 |3=Herzberg 1992, ISBN 3-88309-035-2 |4=Herzberg 1992, ISBN 3-88309-038-7 |5=Herzberg 1993, ISBN 3-88309-043-3 |6=Herzberg 1993, ISBN 3-88309-044-1 |7=Herzberg 1994, ISBN 3-88309-048-4 |8=Herzberg 1994, ISBN 3-88309-053-0 |9=Herzberg 1995, ISBN 3-88309-058-1 |10=Herzberg 1995, ISBN 3-88309-062-X |11=Herzberg 1996, ISBN 3-88309-064-6 |12=Herzberg 1997, ISBN 3-88309-068-9 |13=Herzberg 1998, ISBN 3-88309-072-7 |14=Herzberg 1998, ISBN 3-88309-073-5 |15=Herzberg 1999, ISBN 3-88309-077-8 |16=Herzberg 1999, ISBN 3-88309-079-4 |17=Herzberg 2000, ISBN 3-88309-080-8 |18=Herzberg 2001, ISBN 3-88309-086-7 |19=Nordhausen 2001, ISBN 3-88309-089-1 |20=Nordhausen 2002, ISBN 3-88309-091-3 |21=Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-110-3 |22=Nordhausen 2003, ISBN 3-88309-133-2 |23=Nordhausen 2004, ISBN 3-88309-155-3 |24=Nordhausen 2005, ISBN 3-88309-247-9 |25=Nordhausen 2005, ISBN 3-88309-332-7 |26=Nordhausen 2006, ISBN 3-88309-354-8 |27=Nordhausen 2007, ISBN 978-3-88309-393-2 |28=Nordhausen 2007, ISBN 978-3-88309-413-7 |29=Nordhausen 2008, ISBN 978-3-88309-452-6 |30=Nordhausen 2009, ISBN 978-3-88309-478-6 |31=Nordhausen 2010, ISBN 978-3-88309-544-8 |32=Nordhausen 2011, ISBN 978-3-88309-615-5 |33=Nordhausen 2012, ISBN 978-3-88309-690-2 |34=Nordhausen 2013, ISBN 978-3-88309-766-4 |35=Nordhausen 2014, ISBN 978-3-88309-882-1 |36=Nordhausen 2015, ISBN 978-3-88309-920-0 |37=Nordhausen 2016, ISBN 978-3-95948-142-7 |38=Nordhausen 2017, ISBN 978-3-95948-259-2 |39=Nordhausen 2018, ISBN 978-3-95948-350-6 |40=Nordhausen 2019, ISBN 978-3-95948-426-8 |41=Nordhausen 2020, ISBN 978-3-95948-474-9 |42=Nordhausen 2021, ISBN 978-3-95948-505-0 |43=Nordhausen 2021, ISBN 978-3-95948-536-4 |44=Nordhausen 2022, ISBN 978-3-95948-556-2 |45=Nordhausen 2023, ISBN 978-3-95948-584-5 |46=Nordhausen 2023, ISBN 978-3-95948-590-6 |47=Nordhausen 2024, ISBN 978-3-689-11006-2 |48=Nordhausen 2025, ISBN 978-3-689-11017-8 }}{{#if:|, Sp. }}{{#if:875–881|, Sp. {{#iferror:{{#expr:875–881}}|875–881|{{#expr:1*875–881*0}}–{{#expr:-(0*875–881*1)}}}}}}}}{{#if:|}}{{#if:https://web.archive.org/web/20070613162528/http://www.bautz.de/bbkl/t/theodor_v_eu.shtml%7C}}.{{#if: 11 | |{{#ifeq:||}}}}
- Theodor Stratelates. In: Vollständiges Heiligen-Lexikon, Band 5. Augsburg 1882, S. 462.
- Theodor Tiro. In: Vollständiges Heiligen-Lexikon, Band 5. Augsburg 1882, S. 469–470.
- Benjamin Fourlas: Eine frühbyzantinische Silberschale mit der Darstellung des heiligen Theodor. In: Jahrbuch des Römisch-Germanischen Zentralmuseums Mainz. Band 55, 2008, 483–528 (vornehmlich zur frühen Theodor-Ikonographie).
Weblinks
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- Heiliger Theodor von Euchaita in: Bistum Münster kirchensite.de
Einzelnachweise
<references />
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