Trachenhöfstatt
Trachenhöfstatt Stadt Heilsbronn
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(26)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 49° 19′ N, 10° 51′ O
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dim=10000 | globe= | name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 406 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 26 (31. Dez. 2020)<ref name="Heilsbronn">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 15. Mai 2023.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91560 | |||||
| Vorwahl: | 09872 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Trachenhöfstatt (fränkisch: Hegschdad<ref name="Fechter">E. Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach, S. 181 f.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Heilsbronn im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Trachenhöfstatt liegt in der Gemarkung Seitendorf.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - GemarkungenSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. LDBV, abgerufen am 1. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Beim Weiler entspringt ein namenloser Bach, der sich mit einem anderen namenlosen Bach zu einem rechten Zufluss des Weißenbronner Bächleins vereinigt, der ein rechter Zufluss der Schwabach ist. Südöstlich des Orts liegt der Rompelgraben, im Südwesten das Betzenlohefeld und im Nordwesten das Waldgebiet Hölle. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Seitendorf (0,8 km nordöstlich) bzw. zur Kreisstraße AN 17 (1,6 km westlich) unmittelbar südlich von Weißenbronn.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Darstellung mit SchummerungSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. LDBV, abgerufen am 14. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Der Ort wurde 1245 als „Trashouestet“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname bedeutet Zu der Hofstatt des Thragobold, Thragowald, Tragulf o. ä.<ref name="Fechter"/> In dieser Urkunde wurde bestätigt, dass das Kloster Heilsbronn durch Tausch mit Konrad und Rudiger von Dietenhofen Güter im Ort erworben hatte. Ursprünglich bestand Trachenhöfstatt nur aus zwei Höfen.<ref name="M282">G. Muck: Geschichte von Kloster Heilsbronn von der Urzeit bis zur Neuzeit, Bd. 2, S. 282.</ref>
Im 16-Punkte-Bericht des Klosteramts Heilsbronn aus dem Jahr 1608 wurden für Trachenhöfstatt 2 Mannschaften verzeichnet: Beide Höfe hatten das Klosterverwalteramt Heilsbronn als Grundherrn. Das Hochgericht übte das brandenburg-ansbachische Kasten- und Stadtvogteiamt Windsbach aus.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, 16-Punkte-Berichte 43/2, 15. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 739.</ref> Der Ort verödete im Dreißigjährigen Krieg.<ref name="M282"/>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Trachenhöfstatt 3 Anwesen. Das Hochgericht übte das Kasten- und Stadtvogteiamt Windsbach aus, die Dorf- und Gemeindeherrschaft und die Grundherrschaft über die drei Halbhöfe hatte das Klosterverwalteramt Heilsbronn. Neben den Anwesen gab es noch ein Gemeindehirtenhaus.<ref name="J916">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 916.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Windsbach.<ref name="J1009">M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 1009.</ref> Die Zahl der Anwesen blieb unverändert.<ref>Vorlage:Fischer Brandenburg-Ansbach 2. Teil</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 641.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Trachenhöfstatt dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Weißenbronn und der 1810 gegründeten Ruralgemeinde Weißenbronn zugeordnet.<ref>Staatsarchiv Nürnberg, Regierung von Mittelfranken, Kammer des Inneren, Abgabe 1952, 3850: Formation der Municapial- und Ruralgemeinden im Landgericht Heilsbronn 1810. Zitiert nach M. Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach, Bd. 2, S. 963.</ref> Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Trachenhöfstatt in die neu gebildete Ruralgemeinde Seitendorf umgemeindet. Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde diese am 1. Januar 1972 in die Stadt Heilsbronn eingegliedert.<ref name="J1009"/><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 22. Juli 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
| Jahr | 1818 | 1840 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2007 | 2016 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 25 | 37 | 32 | 32 | 23 | 21 | 25 | 32 | 22 | 20 | 20 | 19 | 26 |
| Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> | 3 | 4 | 5 | 6 | 6 | 5 | 5 | 5 | |||||
| Quelle | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846</ref> | <ref>Vorlage:Topographisches Verzeichnis Bayern 1867</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1875</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1885</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1900</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1925</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1950</ref> | <ref name="OV 1961">Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1961</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1970</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1987</ref> | <ref name="Heilsbronn"/> |
Religion
Trachenhöfstatt ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Emmeram (Rohr) gepfarrt.<ref name="J916"/> Seit dem 9. Oktober 1821 ist die Pfarrei St. Michael (Weißenbronn) zuständig. Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Unsere Liebe Frau (Heilsbronn) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 12. März 2023.</ref>
Literatur
- Vorlage:LexikonFranken
- Vorlage:Fechter Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783769668568 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] neuen Eintrag] an.
- Vorlage:Muck Kloster Heilsbronn
Weblinks
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 15. Mai 2023.
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Vorlage:Topographia Franconiae
- Vorlage:GOV
Fußnoten
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