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Treibsee (Dollesbach)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Treibsee
Treibsee
Treibsee
Treibsee
Lage Schwäbisch-Fränkische Waldberge

Baden-Württemberg

Zuflüsse Dollesbach
Abfluss Dollesbach → Blinde Rot → Kocher → Neckar → Rhein → Nordsee
Größere Orte in der Nähe Bühlerzell-Kammerstatt
Koordinaten 49° 0′ 27″ N, 9° 58′ 52″ OKoordinaten: 49° 0′ 27″ N, 9° 58′ 52″ O
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Daten zum Bauwerk

Sperrentyp Erddamm
Daten zum Stausee
Höhenlage (bei Stauziel) 450 m ü. NHN
Wasseroberfläche 1,3 ha
Stauseelänge 230 m
Maximale Tiefe 4 m
Einzugsgebiet 2,1 km²

Der Treibsee ist ein alter Stausee in den Ellwanger Bergen beim Weiler Kammerstatt der Gemeinde Bühlerzell im Landkreis Schwäbisch Hall im nordöstlichen Baden-Württemberg.

Beschreibung

Der Wasserspiegel des 1,3 ha<ref name="SG-Seefläche" group="LUBW" /> großen und etwa 230 m<ref name="TK-abgemessen-Länge" group="LUBW" /> langen Sees liegt gewöhnlich auf 450 m ü. NHN<ref name="TK-Blau-Höhe" group="LUBW" />. Er ist 4 m<ref name="SG-Seetiefe" group="LUBW" /> tief und wird von Nordwesten nach Südosten vom Dollesbach durchflossen, der weiter talab in die Blinde Rot entwässert, die ihrerseits in den Kocher mündet. Das Einzugsgebiet des Dollesbachs bis zum Seeende ist 2,1 km²<ref name="TK-abgemessen-EZG" group="LUBW" /> groß, sein Talgrund liegt im Kieselsandstein (Hassberge-Formation).<ref name="LGRB-GK50+Papier" /> Der Treibsee ist hinter einem etwa 100 m<ref name="TK-abgemessen-Länge" group="LUBW" /> langen Erddamm angestaut, über den ein Wirtschaftsweg die beiden an der linken und der rechten Seite des Tals laufenden Waldwege verbindet. Der Abfluss erfolgt über einen Mönch.

Geschichte

Der Name des Sees rührt von der einstigen Holzflößerei über die genannten Gewässer. Im See wurde Wasser gestaut, um damit zu bestimmten Zeiten durch dessen schnellen Ablass Brennholz nach Schwäbisch Hall zu flößen, wo die Haller Salzsieder sie dann zum Solesieden verfeuerten.

Natur und Schutzgebiete

Heute ist der im Landschaftsschutzgebiet Oberes Blinde-Rot-Tal liegende und mit seinem Uferbereich als 3,4 ha großes Naturdenkmal ausgewiesene See ein Rückzugsgebiet für die Tier- und Pflanzenwelt geworden.<ref name="Schutzgebiete" group="LUBW" /> Von einem Weg in der Nähe des Ufers kann man auch die auf dem See schwimmenden Inseln entdecken. Die Etappe von Bühlerzell-Kammerstatt nach Rosenberg-Hohenberg eines von Bühlerzell nach Ellwangen führenden Wanderwegs läuft auf dem Wirtschaftsweg links des sehr still in einem großen Waldgebiet liegenden Gewässers.

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Einzelnachweise

LUBW

Amtliche Online-Gewässerkarte mit passendem Ausschnitt und den hier benutzten Layern: Treibsee mit Umgebung
Allgemeiner Einstieg ohne Voreinstellungen und Layer: <ref name="DE-BW_LUBW">Daten- und Kartendienst der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) (Hinweise)</ref> <references group="LUBW"> Höhe:

   <ref name="TK-Blau-Höhe" group="LUBW">Höhe nach blauer Beschriftung auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte.</ref>

Länge:

   <ref name="TK-abgemessen-Länge" group="LUBW">Länge abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte.</ref>

EZG:

   <ref name="TK-abgemessen-EZG" group="LUBW">Einzugsgebiet abgemessen auf dem Hintergrundlayer Topographische Karte.</ref>

Seefläche:

   <ref name="SG-Seefläche" group="LUBW">Seefläche nach dem Layer Stehende Gewässer.</ref>
   <ref name="SG-Seetiefe" group="LUBW">Seetiefe nach dem Layer Stehende Gewässer.</ref>

Sonstige:

   <ref name="Schutzgebiete" group="LUBW">Schutzgebiete nach den einschlägigen Layern, Natur teilweise nach dem Layer Biotop.</ref>

</references>

Andere Belege

<references>

   <ref name="LGRB-GK50+Papier">Geologie nach den Layern zu Geologische Karte 1:50.000 auf: <ref name="DE-BW_LGRB">Mapserver des Landesamtes für Geologie, Rohstoffe und Bergbau (LGRB) (Hinweise)</ref>. Ein ähnliches Bild bietet die Geologische Karte von Baden-Württemberg 1:25.000, Blatt Nr. 6925 Obersontheim.</ref>
   <ref name="BfL-162"><ref name="DE_BfL-162">Wolf-Dieter Sick: Geographische Landesaufnahme: Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 162 Rothenburg o. d. Tauber. Bundesanstalt für Landeskunde, Bad Godesberg 1962. → Online-Karte (PDF; 4,7 MB)</ref></ref>

</references>

Literatur

  • Topographische Karte 1:25.000 Baden-Württemberg Nord, als Einzelblatt Nr. 6925 Obersontheim
  • Geologische Karte von Baden-Württemberg 1:25.000, Blatt Nr. 6925 Obersontheim

Weblinks