Triazophos
Triazophos ist ein Thiophosphorsäureester und ist der Wirkstoff des Insektizids Hostathion von Bayer CropScience (vormals Hoechst). Es handelt sich bei diesem Wirkstoff um einen Acetylcholinesterasehemmer.<ref name="Terence Robert Roberts, David Herd Hutson">Vorlage:Literatur</ref>
Zulassung
Triazophos war seit 1975 in der BRD zugelassen.<ref>Wirkstoffe in Pflanzenschutzmitteln Zulassungshistorie und Regelungen der Pflanzenschutz-Anwendungsverordnung (PDF; 1,3 MB) In: Berichte zu Pflanzenschutzmitteln 2009 des BVL.</ref> Es war in der EU bis zum 31. Dezember 2004 als Insektizid zugelassen (EU-Verordnung Nr. 2076/2002), jedoch wurde die Zulassung mit der EU-Verordnung Nr. 1336/2003 zum 25. Juli 2003 widerrufen.<ref>EU-Verordnung Nr. 1336/2003 (PDF)</ref>
Heute sind in den Staaten der EU und in der Schweiz keine Pflanzenschutzmittel mit diesem Wirkstoff zugelassen.<ref>Vorlage:PSM-Verz</ref>
In einigen Ländern wie Indien, Mali und den Philippinen ist es zugelassen.<ref name="pesticideinfo">pesticideinfo.org: Vorlage:Webarchiv </ref>
Verwendung
Heute spielt Triazophos noch vorwiegend eine Rolle im asiatischen Raum, wo es beispielsweise noch von der Bayer CropScience Niederlassung in Indonesien vermarktet wird.<ref>Bayer CropScience Indonesien: Vorlage:Webarchiv</ref> Jedoch ist die Anwendung vor allem in Indien nicht unumstritten.<ref>Coordination gegen BAYER-Gefahren e. V.</ref>
Nachweis
Die Analytik von Triazophos kann mit Hilfe der Flüssigkeitschromatographie<ref>J. Asshauer: Ein flüssigkeitschromatographischer Laborvergleichstest zur Bestimmung von Triazophos in Hostathion. In: Chromatographia, 1982, 15, S. 71–74.</ref> oder Gaschromatographie<ref name="waliszewski">Vorlage:Literatur</ref> erfolgen.
Einzelnachweise
<references />