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Turbinicarpus saueri

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Turbinicarpus saueri
Datei:Turbinicarpus saueri.jpg

Turbinicarpus saueri

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Cacteae
Gattung: Turbinicarpus
Art: Turbinicarpus saueri
Wissenschaftlicher Name
Turbinicarpus saueri
(Boed.) V.John & Říha
Datei:Turbinicarpus saueri Knospen1.jpg
Kulturpflanze mit Blütenknospen

Turbinicarpus saueri ist eine Pflanzenart in der Gattung Turbinicarpus aus der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton saueri ehrt Paul Sauer, den Schwager von Hans Wilhelm Viereck.<ref>Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Birkhäuser 2004, ISBN 3-540-00489-0, S. 213.</ref>

Beschreibung

Turbinicarpus saueri wächst meist einzeln mit grau- bis blaugrünen, etwas niedergedrückt kugelförmigen Körpern und hat mehrheitlich Faserwurzeln. Die im Scheitel bewollten Körper erreichen Wuchshöhen von 4 bis 5 Zentimetern und Durchmesser von 4 bis 5 Zentimeter. Ihre im Umriss etwas kantigen und auf der Oberseite gerundeten Höcker sind 2 bis 5 Millimeter hoch. Es sind 1 bis 3 gräulich schwarz, abstehende, leicht aufwärts gebogenen Mitteldorn mit einer Länge von 10 bis 16 Millimetern vorhanden, die an ihrer Basis mit weißlichen Schüppchen bedeckt sind. Die 7 bis 14 ausstrahlenden Randdornen sind weiß, werden im Alter dunkler, sind schlank, mehr oder weniger gerade und 5 bis 15 Millimeter lang.

Die weißen Blüten besitzen einen rötlichen Mittelstreifen. Sie sind 1,5 bis 2 Zentimeter lang und weisen Durchmesser von 2 bis 2,5 Zentimetern auf. Die kugelförmigen bis verlängerten, weißlich braunen Früchte sind 4 bis 7 Millimeter lang und erreichen einen Durchmesser von 3 bis 5 Millimeter.

Systematik, Verbreitung und Gefährdung

Turbinicarpus saueri ist in den mexikanischen Bundesstaaten Tamaulipas und Nuevo León verbreitet.

Die Erstbeschreibung als Echinocactus saueri erfolgte 1928 durch Friedrich Bödeker.<ref>Fr. Bödeker: Zwei neue Echinocacteen. In: Zeitschrift für Sukkulentenkunde. Band 3, Nr. 16, Berlin 1928, S. 362 (online).</ref> Václav John und Jan Říha (* 1947) stellten die Art 1983 in die Gattung Turbinicarpus.<ref>Kaktusy. Band 19, Nr. 1, Brno 1983, S. 22.</ref> Weitere nomenklatorische Synonyme sind Neolloydia saueri <templatestyles src="Person/styles.css" />(Boed.) F.M.Knuth (1936), Thelocactus saueri <templatestyles src="Person/styles.css" />(Boed.) Borg (1937), Gymnocactus saueri <templatestyles src="Person/styles.css" />(Boed.) Backeb. (1942), Thelocactus saueri <templatestyles src="Person/styles.css" />(Boed.) H.P.Kelsey & Dayton (1942, nom. illeg.) und Pediocactus saueri <templatestyles src="Person/styles.css" />(Boed.) Halda (1998).

Es werden folgende Unterarten unterschieden:<ref>Nadja Korotkova, David Aquino, Salvador Arias, Urs Eggli, Alan Franck, Carlos Gómez-Hinostrosa, Pablo C. Guerrero, Héctor M. Hernández, Andreas Kohlbecker, Matias Köhler, Katja Luther, Lucas C. Majure, Andreas Müller, Detlev Metzing, Reto Nyffeler, Daniel Sánchez, Boris Schlumpberger, Walter G. Berendsohn: Cactaceae at Caryophyllales.org – a dynamic online species-level taxonomic backbone for the family – Electronic supplement. In: Willdenowia. Band 51, Nr. 2, 2021, S. 373 (doi:10.3372/wi.51.51208).</ref>

  • Turbinicarpus saueri subsp. gonzalezii <templatestyles src="Person/styles.css" />Pavlícek & Zatloukal
  • Turbinicarpus saueri subsp. nelissae <templatestyles src="Person/styles.css" />Halda & Panar.
  • Turbinicarpus saueri subsp. saueri
  • Turbinicarpus saueri subsp. septentrionalis <templatestyles src="Person/styles.css" />Matusz. & Šnicer
  • Turbinicarpus saueri subsp. verduzcoi <templatestyles src="Person/styles.css" />Zachar & Lux

Turbinicarpus saueri wird in Anhang I des Washingtoner Artenschutz-Übereinkommen geführt. In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN ist sie als „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“, d. h. als gefährdet eingestuft. Die nicht mehr akzeptierte Unterart Turbinicarpus saueri subsp. nelissae wurde 2002 als vom Aussterben bedroht ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) eingestuft. Bei der Aktualisierung 2009 wurde die Unterart nicht neu bewertet und aus der roten Liste entfernt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2021-1. Eingestellt von: Sotomayor, M. & Smith, M., 2009. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Nachweise

Literatur

  • Edward F. Anderson: Das große Kakteen-Lexikon. Eugen Ulmer KG, Stuttgart 2005, ISBN 3-8001-4573-1, S. 634.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Commons: Turbinicarpus saueri – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien