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U-Bahnhof Adenauerplatz

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Datei:Charlottenburg U-Bahnhof Adenauerplatz Eingang-001.jpg
Bahnhofseingang an der Kreuzung Kurfürstendamm / Lewishamstraße

Der U-Bahnhof Adenauerplatz ist eine Station der Berliner U-Bahn-Linie U7 auf der Grenze zwischen den Ortsteilen Charlottenburg und Wilmersdorf. Er wurde im Zuge der Nord-West-Verlängerung nach Spandau am 28. April 1978 eröffnet und befindet sich am Adenauerplatz unter der Kreuzung Kurfürstendamm/Lewishamstraße/Brandenburgische Straße.

Der Bahnhof, der im Bahnhofsverzeichnis der BVG unter Ado (U7) und Adu (für den nicht genutzten unteren Bahnsteig) bezeichnet wird, besitzt eine Rolltreppe und seit 1. Februar 2019 einen Aufzug, sodass er seitdem barrierefrei ist.<ref>Aufzug am Adenauerplatz in Betrieb. In: B.Z. 1. Februar 2019, abgerufen am 3. Juni 2024.</ref> Rund 1,1 Millionen Euro wurden hierfür investiert.<ref>Kurzmeldungen – U-Bahn. In: Berliner Verkehrsblätter. Nr. 3, 2019, S. 54.</ref>

Geschichte

Datei:U-Bahn Berlin Adenauerplatz Nach Sanierung.JPG
Bahnsteig
Datei:U-Bahn Berlin Adenauerplatz Vor Sanierung.JPG
Bahnsteig vor der Sanierung 2004
Datei:Bhf Adenauerplatz Lageplan.png
Lageplan

Die Erschließung des Gebiets rund um den heutigen Adenauerplatz war schon im Jahr 1913 geplant. Die Kurfürstendamm-Linie (spätere U3, heute: U1) sollte ab dem heutigen Endbahnhof Uhlandstraße weiter in Richtung Westen den heutigen Bahnhof Adenauerplatz kreuzen und am heutigen Bahnhof Theodor-Heuss-Platz enden. Diese Planung wurde vorerst nicht verwirklicht, sodass erst bei der Verlängerung der U7 in den 1970er Jahren dieser Bahnhof errichtet wurde. Da die West-Verlängerung der U3 noch in Planung war, wurde vorsorglich ein zweiter Bahnsteig unter dem der U7 als Rohbau errichtet.

Im Jahr 2004 wurde der U-Bahnhof renoviert, wobei die Stützen und Decken eine hellere Verkleidung erhielten und der Boden mit Granit­fliesen versehen wurde. Der Architekt Rainer G. Rümmler hatte seinerzeit diesen Bahnhof gestaltet, im Zuge der Renovierung wurden allerdings zahlreiche Originalelemente seiner ursprünglichen Gestaltung entfernt.

Laut Informationen der Senatsverwaltung für Verkehr aus dem Januar 2026 plant die BVG eine Grundinstandsetzung des U-Bahnhofes ab voraussichtlich 2028.<ref>Schriftliche Anfrage des Abgeordneten Kristian Ronneburg (LINKE) vom 5. Januar 2026 zum Thema: Sanierungsbedarf des Berliner U-Bahnnetzes (III). (PDF) Drucksache 19 / 24 703. In: Parlament-Berlin.de. Abgeordnetenhaus Berlin, 30. Januar 2026, abgerufen am 12. Februar 2026.</ref>

Anbindung

Linie Verlauf
Datei:Berlin U7.svg Rathaus Spandau – Altstadt Spandau – Zitadelle – Haselhorst – Paulsternstraße – Rohrdamm – Siemensdamm – Halemweg – Jakob-Kaiser-Platz – Jungfernheide – Mierendorffplatz – Richard-Wagner-Platz – Bismarckstraße – Wilmersdorfer Straße – Adenauerplatz – Konstanzer Straße – Fehrbelliner Platz – Blissestraße – Berliner Straße – Bayerischer Platz – Eisenacher Straße – Kleistpark – Yorckstraße – Möckernbrücke – Mehringdamm – Gneisenaustraße – Südstern – Hermannplatz – Rathaus Neukölln – Karl-Marx-Straße – Neukölln – Grenzallee – Blaschkoallee – Parchimer Allee – Britz-Süd – Johannisthaler Chaussee – Lipschitzallee – Wutzkyallee – Zwickauer Damm – Rudow

Am U-Bahnhof bestehen Umsteigemöglichkeiten von der Linie U7 zu den Omnibuslinien X10, M19, M29, 109, 110 und 310 der BVG.

Weblinks

Commons: U-Bahnhof Adenauerplatz (Berlin) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Koordinaten: 52° 29′ 58,9″ N, 13° 18′ 25,9″ O

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