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Ulcus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Ulcera)

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Das Ulcus (lateinisch für ‚Geschwür‘, wie griechisch ἕλκος zu *elkos, ‚Wunde‘, insbesondere ‚eiternde Wunde‘, ‚Geschwür‘<ref>Alois Walde: Lateinisches etymologisches Wörterbuch. 3. Auflage, besorgt von Johann Baptist Hofmann. Band 2. Winter, Heidelberg 1954, S. 811.</ref>) oder Ulkus (Mehrzahl Ulcera bzw. Ulzera), deutsch Geschwür (von mittelhochdeutsch geswër „Geschwär, Geschwür, Abszess, Tumor“<ref>Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage. Herausgegeben von Walther Mitzka. De Gruyter, Berlin / New York 1967; Neudruck („21. unveränderte Auflage“) ebenda 1975, ISBN 3-11-005709-3, S. 653.</ref> bzw. „Gewebsneubildung mit geschwürigem Zerfall an der Körperoberfläche“<ref>Gundolf Keil: Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes (= Forschungen zur Geschichte der Stadt Ulm. Band 2). Stadtarchiv, Ulm 1961 (zugleich Philosophische Dissertation Heidelberg 1960: Peter von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes), S. 390 (geswer) und 472 (swere: „geschwüriger Zerfall einer Gewebsneubildung, Geschwür“, mittellateinisch apostema).</ref>) oder auch Schwäre (von mittelhochdeutsch geswër bzw. swër[e] „körperlicher Schmerz, Krankheit, Geschwür, Geschwulst“<ref>Friedrich Kluge, Alfred Götze: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 20. Auflage. Berlin / New York 1967, S. 689.</ref><ref>Vgl. auch Bernhard Schnell: Der deutsche „Macer“: Vulgatfassung. Mit einem Abdruck des lateinischen Macer floridus ‘De viribus herbarum’ kritisch herausgegeben (= Texte und Textgeschichte. Würzburger Forschungen. Band 50). Niemeyer, Tübingen 2003, ISBN 3-484-36050-X, S. 388 (mittelhochdeutsch geswër ‚Geschwür‘, undgeswërn ‚schmerzen‘) und 399 (swëre ‚Geschwür, Furunkel‘; swërn ‚schmerzen‘).</ref>), bezeichnet in der Medizin einen „tiefliegenden Substanzdefekt“ der Haut oder einer Schleimhaut, der nicht traumatischer, sondern z. B. infektiöser, ischämischer oder immunologischer Ätiologie (Ursache) ist. Der Begriff „Wunde“ dagegen umfasst auch Substanzdefekte traumatischer Entstehung.

Oberflächlichere Defekte nennt man Erosion (betroffen sind hier die oberen Epidermisschichten) oder Exkoriation (alle Schichten der Epidermis betroffen, also einschließlich der Basalmembran), siehe auch Effloreszenz. Solche Defekte können auch traumatischer Herkunft sein (beispielsweise Abschürfverletzungen). Was die Basalmembran durchbricht (die Grenze zwischen Epidermis und Dermis), wird im Allgemeinen als tiefe Wunde bezeichnet – oder bei atraumatischer Entstehung als Ulcus. Wenn es bei Ulcera im Magen-Darm-Bereich zur Ulkus-Perforation oder zur Ulkus-Blutung kommt, kann eine dringliche Indikation zur Operation<ref>Hans von Haberer: Lebenswichtige, dringliche Operationen in der Bauchhöhle! In: Münchener Medizinische Wochenschrift. Band 95, Nr. 1, 2. Januar 1953, S. 61–69, hier: S. 67.</ref> bestehen.

Weil für eine narbenlose Abheilung das Vorhandensein einer intakten Basalzellschicht (Stratum germinativum, der Basalmembran als einschichtiges Epithel aufsitzend) notwendig ist, ist, im Gegensatz zu den oberflächlicheren Defekten, beim Ulcus eine narbenlose Abheilung nicht mehr möglich.

Die Entstehung eines Ulcus nennt man Ulzeration (von lateinisch ulceratio „Schwärung“<ref>Gundolf Keil: Die „Cirurgia“ Peters von Ulm. Untersuchungen zu einem Denkmal altdeutscher Fachprosa mit kritischer Ausgabe des Textes. 1961, S. 390 (geschwerung).</ref>). Ursache können Durchblutungsstörungen, Infektionen (eventuell mit Absonderung von Eiter, etwa beim Hautmilzbrand) oder (gutartige oder bösartige) Tumoren sein oder eine Kombination dieser Faktoren (z. B. bei Diabetes mellitus). Ulzerationen sind häufig Symptome von Allgemeinerkrankungen und treten oft multipel auf.

Häufige Formen

Datei:Ulcus cruris 01.jpg
Unbehandeltes Ulcus cruris

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

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