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Ulrich Peters (Basketballspieler)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Basketballspieler
Basketballspieler
Ulrich Peters
Spielerinformationen
Spitzname Bob
Geburtstag 2. Juli 1957 (68 Jahre und 320 Tage)
Geburtsort Augsburg, Deutschland
Größe 194 cm
Position Shooting Guard
College Wichita State
Vereine als Aktiver
1975–1979 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten WSU Shockers
1979–1984 Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: SSC Göttingen
1984–1986 Deutschland[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: BSC Saturn Köln
Nationalmannschaft
1980–1985 BR Deutschland 110 Spiele

Ulrich „Bob“ Peters (* 2. Juli 1957 in Augsburg) ist ein ehemaliger deutscher Basketballspieler und Olympiateilnehmer. Peters nahm den Familiennamen seines Adoptivvaters an<ref>20 questions to test your inner Shockerness. In: Kansas.com. 6. August 2014, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 5. September 2020.</ref> und ist außerhalb des Basketballsports besser als Ulrich Trogele bekannt.<ref>Holger Vorrath: Donald Mason ist Pizzafahrer, Christian Grahl Vizekanzler. Stadtsportbund Göttingen, Heft Frühjahr 2005, 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 29. Januar 2012.</ref>

Leben

Peters war im Alter von sechs Jahren mit seinen Eltern in die Vereinigten Staaten gezogen. Dort lernte er das Basketballspiel, ging in Somers im Bundesstaat New York zur Schule und spielte von 1975 bis 1979 an der Wichita State University unter dem Namen Bob Trogele. Zum Abschluss seiner vier Jahre an der Hochschule erzielte er im Spieljahr 1978/79 12,5 Punkte je Begegnung. Mit 420 Korbvorlagen stand er auf dem zweiten Platz der Bestenliste der Hochschulmannschaft, als er diese 1979 verließ.<ref>2019-20 Men’s Basketball Fact Book. In: Wichita State University. Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 5. September 2020.</ref> Nach dem Abschluss absolvierte er ein Probetraining beim NBA-Klub Cleveland Cavaliers.<ref>2011-12 Wichita State University Men’s Basketball Fact Book – History (Shockers In The Pros). Wichita State University, S. 20 (gesamt: 58), abgerufen am 29. Januar 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Als Terry Schofield, der US-amerikanische Trainer des SSC Göttingen, Ende der 1970er Jahre systematisch Deutsch-Amerikaner für die Basketball-Bundesliga suchte, fiel ihm auch der College-Spieler Bob Peters auf, der deutscher Staatsbürger war. 1979 wechselte Peters zu Göttingen und gewann dort gleich in seiner ersten Saison den deutschen Meistertitel. Drei Jahre später gewannen die Göttinger, mittlerweile als ASC 1846 Göttingen firmierend, den zweiten Meistertitel. In der Saison 1983/84 trat Peters aus Studiengründen kürzer und gehörte nicht mehr zur Stammformation der Göttinger, die ihren Meistertitel erfolgreich verteidigten. Nach seinem Examen als Diplom-Kaufmann lief Peters noch zwei Spielzeiten in Köln auf.

Ab 1980 gehörte Peters als Stammspieler zur deutschen Nationalmannschaft. Nach dem achten Platz bei der Europameisterschaft 1983 kehrte Peters erst bei der Qualifikation für die Olympischen Spiele 1984 in die Nationalmannschaft zurück. Wegen des Olympiaboykotts der Ostblock-Staaten konnte die deutsche Mannschaft an den Olympischen Spielen teilnehmen und belegte den achten Platz, wobei Peters in sieben Spielen mitwirkte und 22 Punkte erzielte. Nach dem fünften Platz bei der Europameisterschaft 1985 beendete Peters seine Nationalmannschaftskarriere.

Seine Tochter Julia Trogele<ref>Stephanie Libes: Julia Trogele: Basketball Running Through Her Veins. Pennsylvania State University, 5. Februar 2008, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 29. Januar 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> war deutsche U20-Nationalspielerin und stand im erweiterten Kader der A-Nationalmannschaft.

1995 wurde an der Georg-August-Universität Göttingen seine Doktorarbeit angenommen, sie trug den Titel „Strategisches Marketing für deutsche Universitäten: die Anwendung von Marketing-Konzepten amerikanischer Hochschulen in deutschen Universitäten“.<ref>Ulrich Trogele: Strategisches Marketing für deutsche Universitäten : die Anwendung von Marketing-Konzepten amerikanischer Hochschulen in deutschen Universitäten. In: Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB). Archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 5. September 2020.</ref> Neben einer beruflichen Karriere in verschiedenen Unternehmen im Bereich Pflanzenschutz war er ab 1997 auch als Honorarprofessor an der FHW in Berlin tätig. Von 2005 bis 2015 war er für die Geschäfte eines US-Chemieunternehmens im asiatischen und pazifischen Raum zuständig. 2015 trat er eine leitende Stelle in einem Chemieunternehmen im US-Bundesstaat Kalifornien an.<ref>Bob Trogele Named Chief Operating Officer and Executive Vice President of AMVAC Chemical Corporation. In: Businesswire. 5. Januar 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 5. September 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur

  • Nationales Olympisches Komitee für Deutschland: Los Angeles 1984. Die Olympiamannschaft der Bundesrepublik Deutschland. Frankfurt am Main 1984
  • Dino Reisner: 40 Jahre Basketball-Bundesliga. Sutton-Verlag, Erfurt 2006, ISBN 978-3-86680-014-4

Weblinks

Einzelnachweise

<references />