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Unbemanntes Wasserfahrzeug

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Datei:US Navy 110720-N-ZZ999-007 A common unmanned surface vehicle patrols for intruders during Trident Warrior 2011.jpg
{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) der US Navy
Datei:Sea Hunter gets underway on the Willamette River following a christening ceremony in Portland, Ore. (25702146834).jpg
Unbemannter Trimaran Sea Hunter der DARPA im April 2016
Datei:CRS-8 (26239020092).jpg
Ein autonomous spaceport drone ship im April 2016

Als unbemanntes Wasserfahrzeug, Roboterschiff oder auch Drohnenboot und Drohnenschiff werden Boote und Schiffe bezeichnet, die autonom oder ferngesteuert und ohne eigene Mannschaft operieren können. Sehr verbreitet sind auch die englischsprachigen Bezeichnungen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)). Davon zu unterscheiden sind unbemannte Unterwasserfahrzeuge.

Einsatzgebiete

Im Wesentlichen lassen sich vier Einsatzgebiete unterscheiden:

In der Science-Fiction-Literatur und in Filmen und Videospielen dieses Genres wird der Begriff Drohnenschiff auch für unbemannte Raumschiffe eingesetzt. Beispiele sind die romulanischen Drohnenschiffe im Star-Trek-Science-Fiction-Universum<ref>Romulanisches Drohnenschiff im Star-Trek-Wiki Memory Alpha</ref> oder die Drohnenschiffe in der Warhammer-Videospielwelt.<ref>Erkunder-Drohnenschiff, Lexicanum.</ref>

Konkrete Umsetzung

Zivile Anwendungen

Datei:River Drone 2 - ENI 06105767 - in Middensluis IJmuiden-8118.jpg
Ferngesteuertes Frachtschiff River Drone 2, 2025

Der norwegische Konzern Yara International betreibt das Projekt eines elektrisch angetriebenen autonom gesteuerten Containerschiffs mit dem Namen Yara Birkeland. Der Kasko wurde auf der Vard-Werft in Brăila (Rumänien) gebaut. Die Yara Birkeland soll im Feederverkehr vom Yara-Düngemittelwerk im Herøya-Industriepark und den Häfen Brevik bzw. Larvik eingesetzt werden. Wegen der Corona-Pandemie wurde das Projekt im Mai 2020 vorerst gestoppt. Seit Dezember 2019 wird ein „B Zero“ genanntes System zur autonomen Schiffsführung an Bord des 5600-TEU-Containerschiffs Henrika Schulte unter Realbedingungen erprobt. Das Forschungsprojekt wurde vom Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen (CML) initiiert und soll zunächst eine unbemannte Kommandobrücke in freien Seeräumen unter moderaten Umweltbedingungen für bis zu acht Stunden ermöglichen.<ref>Benjamin Klare: „B Zero“ soll Offiziere entlasten . In: Täglicher Hafenbericht, 5. Dezember 2019.</ref><ref>Wachfreie Schiffsbrücke? Neues Forschungsprojekt B ZERO gestartet. Fraunhofer-Center für Maritime Logistik und Dienstleistungen, 4. Dezember 2019, PDF</ref>

US-Behörden nutzen unbemannte Wasserfahrzeuge mit einem Segel (Saildrones) unter anderem zur Erforschung von Hurrikans. Saildrones können auch bei extremen Windgeschwindigkeiten Daten wie zum Beispiel Wellenhöhe und Windgeschwindigkeit sammeln. Die Segeldrohnen kamen unter anderem 2022 im Hurrikan Fiona zum Einsatz.<ref>Den Ozean mit Segeldrohnen erforschen. Abgerufen am 22. März 2023.</ref><ref>Hurrikan Fiona: Segeldrohne filmt 15 Meter hohe Wellen auf dem Atlantik. Abgerufen am 22. März 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Militärische Anwendungen

Beim Russisch-Ukrainischen Krieg kam es ab 2023 zum vermehrten Einsatz autonomer Schwimmdrohnen, u. a. mehrfache Angriffe auf den Flottenstützpunkt Sewastopol, auf die Krim-Brücke, sowie auf russische Schiffe. So kam es in der Nacht zum 4. August 2023 zu einem Angriff auf russische Kriegsschiffe im Hafen der russischen Stadt Noworossijsk (Region Krasnodar). Eine mit 450 Kilogramm Sprengstoff beladene Drohne detonierte dabei an einer Flanke des Landungsschiffes Olenegorski Gornjak und erzeugte massive Beschädigungen, so dass das Schiff mit schwerer Schlagseite in den Hafen geschleppt werden musste.<ref>Angriff auf russischen Marinestützpunkt Noworossijsk. 4. August 2023, abgerufen am 4. August 2023.</ref> Am folgenden Tag wurde der russische Tanker SiG in der Nähe der Krim-Brücke schwer beschädigt. Am 1. Februar 2024 publizierte der ukrainische Militärnachrichtendienst eine Bildaufzeichnung, die zeigen soll, wie mehrere Schwimmdrohnen die russische Flugkörperkorvette Iwanowez des Projekts 12411 versenkten, indem sie als Schwarm koordiniert gegen das im Bereich des Donuslaw fahrende Schiff vorgingen.<ref>Tayfun Ozberk: Ukraine sinks Russian Tarantul-II class corvette with Kamikaze USV swarm attack. In: Naval News. 1. Februar 2024, abgerufen am 9. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), Zuordnung Einheit zu Klasse/Projekt ist in dieser Quelle vermutlich inkorrekt).</ref> Im Januar 2025 wurde berichtet, dass eine Magura V5-Bootdrohne zwei russische Hubschrauber abgeschossen habe.<ref name=":0">Oliver Imhof: (S+) Ukraine: Schwimmdrohne holt russischen Helikopter vom Himmel – Kyjiws neueste Tüftelei. In: Der Spiegel. 2. Januar 2025, ISSN 2195-1349 (spiegel.de [abgerufen am 3. Januar 2025]).</ref> Am 3. Mai 2025 wurden von einer Matura V7-Bootdrohne aus, die sich in der Nähe des Hafens von Noworossijsk befand, mittels Luft-Luft-Raketen vom Typ AIM-9 Sidewinder zwei Su-30-Maschinen abgeschossen. Dies war militärgeschichtlich das erste Mal eines solchen erfolgreichen Einsatzes.<ref>Kiew: Russisches Kampfflugzeug abgeschossen. www.tagesschau.de, 3. Mai 2025</ref><ref>Przemysław Juraszek: Ukrainische Seadrohne schießt zwei russische Su-30 Jets ab. In: www.msn.com. Abgerufen am 7. Mai 2025.</ref>

Im Jahr 2024 setzte die wesentliche Gebiete des Jemen beherrschende Ansar Allah im Roten Meer Drohnenboote in Richtung der internationalen Wasserstraße durch den Sueskanal ein, so am 4. Januar und am 1. Februar.<ref>„Drohnenboot“ der Huthi, das mit Sprengstoff beladen war, explodierte im Roten Meer, laut Admiral der US-Marine. In: Business Insider. 6. Januar 2024 (businessinsider.de [abgerufen am 6. Januar 2024]).</ref><ref>CENTCOM Update to Events in the Red Sea. Release Number 20240201 – 01. United States Central Command, 1. Februar 2024, abgerufen am 9. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Weitere unbemannte Wasserfahrzeuge wurden im Februar 2024 in jemenitischem Gebiet aufgeklärt und vernichtet.<ref>Feb. 8 Summary of USCENTCOM Self-Defense Strikes in Yemen. Release Number 20240208 - 02. United States Central Command, 8. Februar 2024, abgerufen am 9. Februar 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Im September 2025 griff eine ukrainische Seedrohne erfolgreich ein Öl-Verladeterminal im Hafen von Tuapse an.<ref>n-tv.de 25. September 2025: Seedrohne entkommt russischem Dauerfeuer und schlägt ein</ref>

Beispiele

Siehe auch

Literatur

  • Michael Meyer: Fernsteuerung auf hoher See. In: Hansa, Heft 7/2015, S. 40–41
  • Michael Meyer: Autonome »Tesla of the Seas«: Offener Blick, aber klarer Blick am Fjord. In: Hansa, Heft 12/2018, S. 36–41

Weblinks

Commons: Unbemannte Wasserfahrzeuge – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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