Ungemach
Vorlage:Hinweisbaustein Ungemach steht für: Notlage, Unglück, Leid, Krise, Unannehmlichkeit, Kummer, Unglück, Missstand, Verlust<ref>Johann Georg Krünitz: Ungemach. In: Oeconomische Encyclopädie. kruenitz1.uni-trier.de</ref>. Es galt schon 1801 als „ein im Hochdeutschen völlig veraltetes Wort“.<ref>Vorlage:Adelung-1793</ref>
Als Adjektiv taucht es erstmals in Otfrid von Weißenburgs Georgslied auf, etwa um 800 als „ungimah“; später in einer von Georg von Gaals Sprichwortsammlungen: „Wer will meiden Ungemach, bleibe unter seinem Dach“ 1845. Auch bei Martin Opitz: „Daß etwas so besteht in ungemachen Werken“ und in Hartmann von Aues Iwein und die Löwen, Kapitel 4: „Er suche sich Kampf und Ungemach. // Recht dringend bat er mich danach“.
In der deutschen Übersetzung von Albert Camus’ La chute / Der Fall behauptet der Protagonist Clamans, im Mittelalter habe es enge Kerker gegeben, die „Un-Gemach“ genannt wurden. Im französischen Original wird diese frei erfundene Einrichtung mit dem Neologismus „le malconfort“ (das Unbequeme) bezeichnet.
Weblinks
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Einzelnachweise
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