Zum Inhalt springen

Unsinnige Mühle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Große Kreisstadt Dinkelsbühl
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(5)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 49° 5′ N, 10° 19′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(5) 49° 4′ 43″ N, 10° 19′ 26″ O
 {{#coordinates:49,078611111111|10,323888888889|primary
dim=10000 globe= name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 444 m ü. NHN
Einwohner: (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987" />
Postleitzahl: 91550
Vorwahl: 09851

Unsinnige Mühle (auch Ölmühle genannt) ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Dinkelsbühl im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Unsinnige Mühle liegt in der Gemarkung Dinkelsbühl.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 4. Oktober 2024.</ref>

Geografie

Die Einöde liegt am Lohwassergraben, der unmittelbar östlich den Ölweiher speist und 200 Meter weiter westlich als linker Zufluss in die Wörnitz mündet. Ein Anliegerweg führt zur Staatsstraße 2218, die 50 Meter weiter östlich zur Bundesstraße 25 bzw. westlich nach Seidelsdorf führt.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 1. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte

Die Fraisch über die Unsinnige Mühle war strittig zwischen dem ansbachischen Oberamt Feuchtwangen, dem oettingen-spielbergischen Oberamt Dürrwangen und der Reichsstadt Dinkelsbühl. Das Anwesen hatte die Reichsstadt Dinkelsbühl als Grundherrn.<ref name="N405">T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis. S. 405 ff.</ref><ref>Nach der Vetterischen Beschreibung des Oberamtes Feuchtwangen von 1732 (s. a. Unsinnige Mühle (Grundherrschaft) auf der Website geschichte-feuchtwangen.de).</ref> An diesen Verhältnissen änderte sich bis zum Ende des Alten Reiches nichts.<ref>Vorlage:Fischer Brandenburg-Ansbach 2. Teil</ref><ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5, Sp. 613.</ref> Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Feuchtwangen.

Infolge des Gemeindeedikts wurde Unsinnige Mühle dem 1809 gebildeten Steuerdistrikt und der im selben Jahr gebildeten Munizipalgemeinde Dinkelsbühl zugeordnet.<ref>T. Neumeyer: Dinkelsbühl: der ehemalige Landkreis. S. 535.</ref><ref>Dinkelsbühl > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 2. April 2025.</ref>

Als der Ölmüller Lorenz Mack in Konkurs ging, machte die Gerichtsbarkeit zwei Anläufe, das Anwesen zu versteigern (1814 und 1828). Damals befanden sich ein einstöckiges Wohnhaus, eine Scheune und die Mühle auf dem Grundstück.<ref></ref><ref></ref>

Einwohnerentwicklung

Jahr 001818 001840 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 4 6 7 6 0 3 6 4 2 5
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ und 1885 bis 1987 als „Wohngebäude“.</ref> 1 1 1 1 1 1 1 1
Quelle <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818 Dort als Unsinnigeöhlmühl aufgelistet.</ref> <ref name="OV 1846">Vorlage:Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846</ref> <ref></ref> <ref></ref> <ref></ref> <ref>

</ref> || <ref></ref> || <ref name="OV 1961"></ref> || <ref></ref> || <ref name="OV 1987"></ref>

Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Wendelin (Lehengütingen) gepfarrt,<ref name="N405"/> seit der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Paul (Dinkelsbühl) zuständig.<ref name="OV 1846"/> Die Katholiken sind nach St. Georg (Dinkelsbühl) gepfarrt.<ref name="OV 1961"/>

Literatur

Weblinks

Fußnoten

<references responsive />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende