Zum Inhalt springen

Unterschümmerich

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Unterschümmerich
Gemeinde Lindlar
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Untersch%C3%BCmmerich 51° 1′ N, 7° 23′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 51° 0′ 40″ N, 7° 22′ 51″ O
 {{#coordinates:51,011111111111|7,3808333333333|primary
dim=10000 globe= name=Unterschümmerich region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 255 m ü. NN
Postleitzahl: 51789
Vorwahl: 02266
Unterschümmerich (Lindlar)
Unterschümmerich (Lindlar)
Lage von Unterschümmerich in Lindlar
Datei:Lindlar bolzenbach westansicht.jpg
Ansicht von Unterschümmerich (westlicher Teil)
Datei:Lindlar oberschuemmerich.jpg
Ansicht von Oberschümmerich

Unterschümmerich ist ein Ort in der Gemeinde Lindlar im Oberbergischen Kreis im Regierungsbezirk Köln in Nordrhein-Westfalen (Deutschland).

Lage und Beschreibung

Der Ort liegt südlich von Lindlar im Tal des Vossbrucher Baches. Nachbarorte sind Bolzenbach, Altenrath, Burg, Oberschümmerich und Voßbruch. Der Ort darf nicht mit dem westlich von Lindlar und Linde liegenden Wohnplatz Unterschümmerich II verwechselt werden.

Geschichte

Der Name Schümmerich leitet sich von „Schumm“, einem brach liegenden Stück Land ab. Wie zum Beispiel eine mit Gras bewachsene und wenig fruchtbare Flur.<ref>siehe Karl Meisen (Hrsg.): Rheinisches Wörterbuch. Band 7: R–Sch. Klopp, Berlin 1958, Sp. 1891–1892, „Schumm“.</ref>

1413 wird Unterschümmerich erstmals urkundlich im Kämmereiregister des Fronhofs Lindlar unter der Ortsbezeichnung „Schonenberch“ genannt.<ref>Klaus Pampus: Urkundliche Erstnennungen oberbergischer Orte (= Beiträge zur Oberbergischen Geschichte. Sonderbd. 1). Oberbergische Abteilung 1924 e. V. des Bergischen Geschichtsvereins, Gummersbach 1998, ISBN 3-88265-206-3.</ref> In einer anderen Urkunde aus dem 15. Jahrhundert wurde zu Schümmerich vermerkt: „Schoenenbergh: 1 Gut, zahlt 18 Denare“. Sowohl Unter- als auch der Nachbarort Oberschümmerich gehörten im Mittelalter zur Honschaft Helling.

In der Karte Topographische Aufnahme der Rheinlande von 1825 wird Unterschümmerich auf umgrenztem Hofraum mit 5 getrennt voneinander liegenden Gebäudegrundrissen verzeichnet.<ref>Historika25, Landesvermessungsamt NRW, Blatt 4910, Lindlar</ref>

Im Jahre 1941 werden die Ortsbezeichnungen in Lindlar geändert. Im Ratsprotokoll vom 24. März 1941 wird vermerkt, das Ober- und Unterschümmerich künftig nur noch als Schümmerich zu bezeichnen sind.

Sehenswürdigkeiten

  • verschiedene alte Steinbrüche
  • Fachwerkhäuser (18. und 19. Jahrhundert)
  • Wegekreuze (1943, 1801 und früher)

Busverbindungen

Die nächste Haltestelle befindet sich in Bolzenbach. Bolzenbach ist durch die Buslinie 332 (OVAG) sowohl nach Engelskirchen als auch nach Lindlar und Wipperfürth angebunden.<ref>Busnetz 2012, Oberbergischer Kreis, herausgegeben von der Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH</ref>

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Abrahamstal | Altenhof | Altenlinde | Altenrath | Berg | Berghäuschen | Berghausen | Böhl | Bolzenbach | Bomerich | Bonnersüng | Brandsheide | Breun | Brochhagen (Ober-, Mittel- und Unterbrochhagen) | Bruch | Brückerhof | Buchholz | Burg | Dassiefen | Diepenbach | Dörl | Dutztal | Ebbinghausen | Eibach | Eibachhof | Eichholz | Ellersbach | Ente | Eremitage | Fahn | Falkenhof (Vorder- und Hinterfalkenhof) | Fenke | Fischsiefen | Frangenberg | Frauenhäuschen | Frielingsdorf | Georghausen | Hammen | Hartegasse | Hausgrund | Heibach | Heiligenhoven (Ober-, Mittel- und Unterheiligenhoven) | Helle | Herkenhähn | Hinterrübach | Hönighausen | Hoffstadt | Hohbusch | Hohkeppel | Holl | Holz | Hommerich | Horpe | Kaiserau | Kalkofen | Kaltenborn | Kapellensüng | Karlsthal | Kaufmannsommer | Kemmerich | Kepplermühle | Kirschbaum | Klause | Klespe | Kleuelshöhe | Köttingen | Krähenhof | Krähsiefen | Kuhlbach | Kurtenbach | Lehmshof | Leienhöhe | Lenneferberg | Lennefermühle | Linde | Lingenbach | Löhe | Löhsüng | Loxsteeg | Merlenbach | Mittelbreidenbach | Mittelsteinbach | Müllemich | Müllerhof | Müllersommer | Neuenfeld | Niederhabbach | Oberbergscheid | Oberbilstein | Oberbreidenbach | Oberbüschem | Oberfeld | Oberfrielinghausen | Oberhabbach | Oberhürholz | Oberkotten | Oberleppe | Oberlichtinghagen | Oberschümmerich | Obersülze | Obersteinbach | Ohl | Orbach | Pothoff | Quabach (Ober- und Unterquabach) | Rehbach | Remshagen | Reudenbach | Roderwiese | Rölenommer | Schätzmühle | Scheel | Scheelermühle | Scheller | Scheurenhof | Schlürscheid | Schlüsselberg | Schmitzhöhe | Schmitzhöhe-Holl | Schneppensiefen | Schönenborn | Schwarzenbach (Ober- und Unterschwarzenbach) | Siebensiefen | Sieferhof | Spich | Steinenbrache | Steinenbrücke | Steinscheid | Stelberg | Stolzenbach | Stoppenbach | Süttenbach | Tannenhof | Tüschen | Ufer | Unterbergscheid | Unterbüschem | Unterbreidenbach | Unterfeld | Unterfrielinghausen | Unterhürholz | Unterkotten | Unterlichtinghagen | Unterommer | Unterschümmerich | Unterschümmerich II | Untersteinbach | Untersülze | Vellingen | Vorderrübach | Voßbruch | Waldbruch | Waldheim | Wallerscheid | Weiersbach | Weißenpferdchen | Welzen | Welzerberg | Weyer | Wiedfeld | Wilhelmshöhe | Wurtscheid | Wüstenhof | Zäunchen


Wüstungen: Dillstein | Eibacherhammer | Felsenthal | Hupe | Josefsthal | Luttersiefen | Meisewinkel | Schätzsiefen

Vorlage:Klappleiste/Ende