Vár
{{#if: erläutert das Topnym, den Teil des I. Stadtbezirks von Budapest, Ungarn, siehe Burgviertel (Budapest).
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}} Vorlage:Hinweisbaustein Vár ist das ungarische Wort für ‚Burg‘ beziehungsweise ‚Burgviertel‘ und Namensbestandteil zahlreicher Städte in Ungarn und in dessen Nachbarländern.
Geologische Aspekte
Geologisch stellen viele der Burgberge ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=hu|SCRIPTING=Latn|SERVICE=ungarisch}}, Plural {{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=hu|SCRIPTING=Latn|SERVICE=ungarisch}}) markante Gesteinsformationen dar, die teilweise vulkanischen Ursprungs sind (Andesit sowie Basalt, als Härtlinge durch Erosion freigelegte Vulkanmassen). Weit verbreitet sind auch Anhöhen aus Kalkstein; manche der darin befindlichen Höhlen (zum Beispiel im Vértes-Gebirge) dienten der Bevölkerung früher als Schutz- und Lagerräume.
Orte mit dem Namensbestandteil Vár (Auswahl)
Ungarn:
- Vár wird insbesondere das Burgviertel in Ungarns Hauptstadt Budapest bezeichnet, das mit der Burg ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=hu|SCRIPTING=Latn|SERVICE=ungarisch}}) und der Matthiaskirche zu deren wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehört.
- Csákvár (Vértes-Gebirge)
- Győrvár (im Komitat Vas in Westungarn)
- Jurisicsvár (Jurisicsburg)
- Kaposvár (vom Fluss Kapos umgebene Burg) zwischen Plattensee und Mecsek-Gebirge
- Kapuvár (Westungarn, bei Sopron)
- Mosonmagyaróvár, deutsch Wieselburg (im Nordwesten Ungarns, südlich von Pressburg)
- Oroszvár (Karlburg)
- Pécsvárad (mit Benediktinerabtei von 999 und Burgmuseum Vármúzeum)
- Sárvár (Westungarn)
- Székesfehérvár (deutsch Stuhlweißenburg, südwestlich von Budapest)
- Szigetvár
- Várpalota (Komitat Veszprém)
- Vasvár ({{#invoke:Vorlage:lang|full|CODE=la |SCRIPTING=Latn |SERVICE=lateinisch}}, deutsch Eisenburg, an Grenze zum Burgenland)
- Zengővárkony (Mecsek-Gebirge)
sowie:
Burgen, historische Namen
- mittelalterliche Burgenkette an Ungarns Westgrenze (von Magyaróvár/Wieselburg nach Süden):
- Dombóvár–Gunaras (nach dem Burgherrn Pál Dombó) am Kapos-Ufer, Ruine beim Kurbad
- Váralja (Schlossgrund, mittelalterliche Burg), slaw. Podgrad und Dobra
- Várkör, Burgring in einigen Städten, zum Beispiel Kőszeg (Güns)
- Várszínház (Jurisics-Burg), Városház (Teil der Innenstadt, z. B. Mohács und Rathaus)
Davon abgeleitet sind auch historisch Gespanschaften (vármegye), die zum Teil aus der Zeit der Landnahme (um 896) stammen; umfassten ursprünglich das Siedlungsgebiet einzelner Stämme; die ungarische Bezeichnung ist eine Zusammensetzung aus ungarisch vár und dem slawischen Wort medja (Grenze, begrenzter Raum), also das zur Burg gehörige Gebiet; heutige Bezeichnung: Komitat