Verbraucherzentrale
| Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) | |
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| colspan="2" class="notheme" style="text-align: center; padding:1em 0; background-color:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | vzbv - Logo (2025).svg | |
| Rechtsform | eingetragener Verein |
| Gründung | 1. November 2000<ref name="hist">Unsere Geschichte. Über uns. In: verbraucherzentrale.de. Verbraucherzentrale NRW e. V., abgerufen am 25. August 2024.</ref> |
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Gründer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Sitz | Berlin, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland |
| Vorläufer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Nachfolger | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Zweck | Verbraucherschutz; Dachorganisation |
| Vorsitz | Ramona Pop<ref name="vorstand">Vorständin Ramona Pop. Über uns → Organisation. In: vzbv.de. Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände – Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. (vzbv), 2024, abgerufen am 25. August 2024.</ref> |
| Personen | Wolfgang Schuldzinski (Verwaltungsrat)<ref name="verwaltung">Verwaltungsrat 2021 bis 2024. Über uns → Organisation. In: vzbv.de. Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände – Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. (vzbv), 2024, abgerufen am 25. August 2024.</ref> |
| Eigentümer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Umsatz | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Stiftungskapital | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Beschäftigte | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Freiwillige | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitglieder | 54 Verbraucherorganisationen:<ref name="vzbv_in_zahlen">Der vzbv in Zahlen 2023. Jahresbericht → Zahlen und Rückblicke. In: jahresbericht.vzbv.de. Bundesverband der Verbraucherzentralen und Verbraucherverbände – Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. (vzbv), 2024, abgerufen am 25. August 2024.</ref>
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| Website | www.vzbv.de |
Die deutschen Verbraucherzentralen sind auf Landesebene organisierte Vereine, die sich aufgrund eines staatlichen Auftrags dem Verbraucherschutz widmen und Beratungsleistungen erbringen. Sie sind als gemeinnützig anerkannt und in der politischen Dachorganisation Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. (vzbv) zusammengeschlossen.
Ziele
Ihr Ziel ist es, die Verbraucher in Fragen des privaten Konsums zu informieren, zu beraten, zu unterstützen und rechtlichen Beistand zu leisten. Beraten wird beispielsweise zu Themen wie Kaufrecht, Werkvertragsrecht (Handwerkerleistungen), Dienstvertragsrecht, Kreditrecht, Schuldnerberatung und privatem Insolvenzverfahren sowie deren Prävention, Banken und Geldanlage, Grauem Kapitalmarkt, Versicherungen, Patientenrecht, Pflegeberatung, Wohnberatung, Gesundheitsdienstleistungen, Reiserecht, Privater Altersvorsorge, Baufinanzierung, Energie, Stromanbieterwechsel, Umwelt, Ernährung, Haushalt, Freizeit oder Telekommunikation.
Die Verbraucherzentralen helfen gegen Entgelt bei individuellen Rechtsproblemen und vertreten Interessen jedes Verbrauchers im Einzelnen wie auch in Verbandsklagen. Insbesondere ist es satzungsgemäße Aufgabe der Verbraucherzentralen, außergerichtlich wie auch gerichtlich gegen unzulässige Allgemeine Geschäftsbedingungen, verbraucherschutzwidrige Geschäftspraktiken und unlautere Werbemaßnahmen eines Anbieters vorzugehen.
In den letzten Jahren ergab sich bezüglich fragwürdiger Vertragsbedingungen und Geschäftspraktiken sowie Verbraucherbeschwerden ein Arbeitsschwerpunkt der Verbraucherzentralen bei Telekommunikationsdienstleistungsverträgen – siehe Telekommunikationsunternehmen in der Kritik.
Die Verbraucherzentralen versuchen auch, Einfluss auf die Politik zu nehmen. Beispielsweise ist die Verbraucherzentrale Hamburg neben 23 anderen Organisationen (unter anderem der BUND Hamburg, Kirchen sowie Verbände aus dem Bereich erneuerbare Energien) Mitinitiatorin einer Volksinitiative, die das Ziel einer Rekommunalisierung der Energienetze und der Etablierung „echter“ Stadtwerke (Stadtwerke mit Energienetzen) in Hamburg hat.<ref>Unser Hamburg – Unser Netz. 21. November 2010.</ref>
Rechte
Die Verbraucherzentralen erhalten durch das Gesetz gegenüber anderen Vereinen besondere Privilegien. So haben sie in Deutschland gemäß § 8 Abs. 1 Nr. 4 Rechtsdienstleistungsgesetz (seit 1. Juli 2008, davor § 3 Nr. 8 Rechtsberatungsgesetz) das Recht zur außergerichtlichen Rechtsbesorgung und können so im Rahmen ihres Aufgabenkreises neben Rechtsanwälten Verbraucher außergerichtlich beraten und vertreten. Eine Mitgliedschaft ist nicht erforderlich.
Seit dem 1. Januar 2002 können sich Verbraucherzentralen individuelle Ansprüche von Verbrauchern abtreten lassen, um diese vom Anbieter einzufordern und gegebenenfalls auch einzuklagen. Damit können Verbraucherzentralen Ansprüche einzelner Verbraucher bündeln und im Interesse des Verbraucherschutzes bis hin zum Bundesgerichtshof geltend machen.
Die Verbraucherzentralen gehören außerdem zu den in die Liste nach § 4 des Unterlassungsklagengesetzes (UKlaG) eingetragenen qualifizierten Verbraucherverbänden.<ref>Bundesamt für Justiz: Liste qualifizierter Einrichtungen gemäß § 4 des Unterlassungsklagengesetzes (UKlaG). (PDF; 324 kB) In: bundesjustizamt.de. 27. Mai 2024, abgerufen am 25. August 2024.</ref>
Organisation
Zuständig für Informationen und Beratung sind die in Deutschland auf Landesebene organisierten Verbraucherzentralen der einzelnen Bundesländer. Die Verbraucherzentrale Berlin wurde 1953 gegründet, gefolgt von den Verbraucherzentralen Hamburg und Niedersachsen 1957, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen 1958, Bayern, Hessen und Schleswig-Holstein 1959, Rheinland-Pfalz 1960 sowie Bremen 1961. Die Verbraucherzentralen Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wurden 1990 gegründet.
Politische Dachorganisation dieser Landes-Verbraucherzentralen ist der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. (abgekürzt vzbv) mit Sitz im GSW-Hochhaus in Berlin-Kreuzberg. Er vertritt die Verbraucherinteressen gegenüber Politik, Wirtschaft und Gesellschaft auf Bundesebene. Der vzbv bietet jedoch keine direkte Verbraucherberatung an. Dies übernehmen die einzelnen Verbraucherzentralen in den Ländern.<ref>Übersichtsseite der Verbraucherzentralen und des vzbv.</ref>
Er ist federführend für die Klimaschutzkampagne für mich. für dich. fürs klima. mit dem Ziel der Verbraucherberatung bei Mobilität, Ernährung und Finanzprodukten, finanziert von der Bundesregierung. Die Klimakampagne des vzbv endete mit dem Jahr 2010. Insgesamt wurden circa 1900 Aktionen und 1500 Bildungsaktionen durchgeführt.
Seit 1978 koordiniert der vzbv die Energieberatung der Verbraucherzentrale, das größte interessenneutrale Beratungsangebot zum Thema Energie in Deutschland. In acht Beratungsangeboten (Telefonberatung, Onlineberatung,<ref>Energieberatung online. Stand: April 2018.</ref> Stationäre Beratung, Basis-Check, Gebäude-Check, Heiz-Check, Solarwärme-Check und Detail-Check) beraten über 550 Energieberater jährlich rund 120.000 Verbraucher zur Energieeinsparung und zum Einsatz erneuerbarer Energien in privaten Wohngebäuden.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verbraucherzentrale Energieberatung ( vom 8. Juli 2010 im Internet Archive). Stand: April 2018.</ref>
Der Verbraucherzentrale Bundesverband wurde am 1. November 2000 als Nachfolgeorganisation der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände, des Verbraucherschutzvereins und des Verbraucherinstituts gegründet. Sein erster Vorstand war Edda Müller. Vom August 2007 bis Mitte Dezember 2013 war Gerd Billen Vorstand.<ref>Gerd Billen wird Staatssekretär im Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz, zuletzt abgerufen am 13. Januar 2014.</ref> Am 1. Mai 2014 trat Klaus Müller, bisheriger Vorstand der Verbraucherzentrale NRW, sein Amt als neuer Vorstand des vzbv an.<ref>Verbraucherzentrale fordert mehr Datenschutz. Handelsblatt, 5. Mai 2014, abgerufen am 16. Mai 2014.</ref> Er wurde am 1. März 2022 durch die Juristin Jutta Gurkmann abgelöst.<ref>Jutta Gurkmann ist neue Vorständin des vzbv. vzbv, Pressemitteilung vom 28. Februar 2022, abgerufen am 23. Mai 2022.</ref> Zum 1. Juli 2022 wurde Ramona Pop zur Vorständin berufen.<ref>Pop wird Vorständin des VZBV. In: politik-kommunikation.de, 23. Mai 2022, abgerufen am 4. Juli 2022.</ref>
Größte Einzelorganisation ist die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen mit Sitz in Düsseldorf. Sie berät landesweit in 63 Beratungsstellen, per Internet und über eine kostenpflichtige Rechtsberatungshotline. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen ist Gründungsmitglied des Vereins EnergieVision e. V., der das ok-power Label für Ökostrom-Angebote vergibt. Insgesamt gibt es 16 Landesverbraucherzentralen, die in den Bundesländern als selbstständige Organisationen auftreten und als solche arbeiten. Zwischen den einzelnen Verbraucherzentralen gibt es jedoch einen regen Austausch, so dass es einheitliche Beratungsstandpunkte gibt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Verbraucherzentrale Bundesverband – vzbv ( vom 23. März 2010 im Internet Archive)</ref>
International ist der Verbraucherzentrale Bundesverband Mitglied beim Europäischen Verbraucherverband (BEUC) und bei Consumers International.
Aktivitäten
Lebensmittelklarheit.de
Am 20. Juli 2011 ging in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Hessen die Website Lebensmittelklarheit.de im Rahmen der Initiative Klarheit und Wahrheit (bei der Aufmachung und Kennzeichnung von Lebensmitteln) online.<ref name="lebensmittelklarheit.de">Verbraucherzentrale Bundesverband: Klarheit und Wahrheit bei der Aufmachung und Kennzeichnung von Lebensmitteln. 20. Juli 2011, abgerufen am 20. Juli 2011.</ref> Dieses neue Portal löste am selben Tag ein sehr großes Medienecho aus, so dass die Website nach der Freischaltung temporär aufgrund von Überlastung nicht zu erreichen war. Negative Kritik wurde von Seiten der Lebensmittelindustrie<ref name="n-tv.de">n-tv online: Branche läuft Sturm. 20. Juli 2011, abgerufen am 20. Juli 2011.</ref> und dem Deutschen Konsumentenbund geäußert.<ref name=Konsumentenbund><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Konsumentenbund kritisiert „Prangerportal“ der Verbraucherzentrale ( vom 12. Juli 2011 im Internet Archive), besucht am 30. Juli 2011.</ref>
Studie zur bedarfsgerechten Beratung
Eine Studie des vzbv sollte 2013 anhand einer Stichprobe zeigen, ob die Beratung von Banken und Versicherern bedarfsgerecht ist. Knapp 300 Fälle wurden dazu untersucht. Die Kritik des Bundesverbands: Oftmals passen die angebotenen Produkte oder abgeschlossenen Verträge nicht zu den Bedürfnissen der Kunden.<ref>Anlageprodukte gehen am Verbraucherbedarf vorbei, zuletzt abgerufen am 13. Januar 2014.</ref> Im Dezember 2013 kritisierte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) die Untersuchung als „irreführend“. Zudem sei die Studie aufgrund der geringen untersuchten Fälle nicht repräsentativ.<ref>Kritik an Verbraucherschützer-Studie, zuletzt abgerufen am 13. Januar 2014.</ref>
Weltverbrauchertag
Zum Weltverbrauchertag am 15. März informieren die Verbraucherzentralen jedes Jahr zu einem Schwerpunktthema und führen bundesweit Aktionen durch.
Deutscher Verbrauchertag
Um seine politischen Forderungen zu formulieren, richtet der Verbraucherzentrale Bundesverband seit dem Jahr 2007 alle zwei Jahre den Deutschen Verbrauchertag als politische Tagung aus.<ref>Geschichte. In: vzbv.de. Abgerufen am 30. Oktober 2018.</ref>
Musterfeststellungsklage gegen VW
Aufgrund des Abgasskandals startete der vzbv 2018 vor dem Oberlandesgericht Braunschweig in Kooperation mit dem ADAC eine Musterfeststellungsklage gegen den Autokonzern Volkswagen AG. Diese Klage endete Anfang 2020 mit einem Vergleich. Daraufhin erhielten etwa 240.000 Verbraucher eine Einmalzahlung zwischen 1.350 Euro und 6.257 Euro. Insgesamt musste Volkswagen aufgrund des Vergleichs eine Entschädigungssumme von etwa 750 Millionen Euro zahlen.<ref>Musterfeststellungsklage gegen Volkswagen AG - Eine Bilanz. In: Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. 23. Dezember 2020, abgerufen am 7. Juli 2023.</ref>
Fernwärmeklage
Im November 2023 verklagten die Verbraucherschützer Eon und Hansewerk wegen vermeintlich illegaler Preiserhöhungen bei Fernwärme. Eingereicht wurden die Klagen bei den Oberlandesgerichten in Schleswig und Hamm. Die Unternehmen wiesen die Vorwürfe zurück. Die Preiserhöhungen der Fernwärmeversorger war zuvor auch dem Bundeskartellamt aufgefallen. Es hat wegen des Verdachts zu starker Erhöhungen ein Missbrauchsverfahren eröffnet.<ref>Verbraucherzentrale verklagt Eon wegen Heizkosten.; abgerufen am 14. Dezember 2024.</ref> Das Klageregister wurde im Februar 2024 eröffnet. Da aus Sicht des Verbraucherzentrale Bundesverbands die Preiserhöhungen nicht gerechtfertigt sind, soll erreicht werden, dass Abrechnungen rückwirkend anpasst werden und sich daraus ergebene Guthaben erstattet werden.<ref>Sammelklage gegen E.ON.; abgerufen am 14. Dezember 2024.</ref>
faktencheck-gesundheitswerbung.de
Im Dezember 2020 ging in Zusammenarbeit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz die Website faktencheck-gesundheitswerbung.de online.<ref>Gesundheitlicher Verbraucherschutz im digitalen Health-Style-Markt. In: verbraucherzentrale.de. Verbraucherzentrale NRW e. V., 2024, abgerufen am 25. August 2024.</ref> Das Portal soll über irreführende oder unzulässige Gesundheitsinformationen, Produktinformationen oder Werbung zu Gesundheitsfragen im Internet aufklären. Außerdem können Verbraucher schlechte oder gefährliche Gesundheitsinformationen über das Portal melden. Partner des Projektes sind unter anderem Gute Pillen-Schlechte Pillen, IGeL-Monitor, Informationsnetzwerk Homöopathie, Medizin transparent.<ref>Was wir wollen. In: faktencheck-gesundheitswerbung.de. Verbraucherzentrale NRW e. V., 6. Februar 2024, abgerufen am 25. August 2024.</ref><ref>Projekt "Faktencheck Gesundheitswerbung": Was wir wollen. In: verbraucherzentrale.de. Verbraucherzentrale NRW e. V., 5. Januar 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 9. Juli 2023; abgerufen am 25. August 2024.</ref><ref>Gesundheit – Faktencheck zu verlässlichen Infos im Netz. In: science.orf.at. Österreichischer Rundfunk, Stiftung öffentlichen Rechts, 24. Januar 2024, abgerufen am 25. August 2024.</ref><ref>Verlässliche Gesundheitsinfos sind frei von Werbung. In: infos-ohne-nebenwirkung.at. Universität für Weiterbildung Krems, 2024, abgerufen am 25. August 2024.</ref><ref>Verlässliche Gesundheitsinformationen im Internet erkennen. In: Österreichische Plattform Gesundheitskompetenz. Gesundheit Österreich GmbH, 2024, abgerufen am 25. August 2024.</ref> Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz (BMUV) fördert das Portal im Rahmen der Initiative Verbraucherschutz im Markt der digitalen Gesundheitsinformationen und Individuellen Gesundheitsleistungen.<ref>Silberwasser oder Vitamin D gegen das Corona Virus? – Neues Online-Angebot sorgt für Transparenz und klärt Verbraucher auf. Pressemitteilung vom Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz. In: bmjv.de. Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz, 18. Januar 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 23. Oktober 2021; abgerufen am 25. August 2024.</ref><ref>Startseite. In: faktencheck-gesundheitswerbung.de. Verbraucherzentrale NRW e. V., abgerufen am 25. August 2024.</ref>
Finanzierung
Die Finanzierung der Verbraucherzentralen beruht überwiegend auf Fördermitteln. In Nordrhein-Westfalen setzt sich der Etat beispielsweise aus institutioneller Förderung durch das Land Nordrhein-Westfalen, Mitteln der Städte und Kreise, Projektmitteln, Spenden sowie aus eigenen Einnahmen zusammen.<ref>Finanzierung der Verbraucherzentrale NRW – Einnahmestruktur 2017. Stand 25. April 2018, abgerufen am 29. April 2018.</ref> Am 23. Juli 2018 wurde bekannt, dass die Stadt Mönchengladbach den Vertrag mit der Verbraucherzentrale NRW bis 2022 mit einem Finanzierungsanteil von rund 127.000 Euro pro Jahr erneuert hat.<ref>Auf drei weitere Jahre! Stadt Mönchengladbach erneuert Vertrag mit Verbraucherzentrale bis 2022. moenchengladbach.de, abgerufen am 24. Juli 2018.</ref><ref>Auf drei weitere Jahre! Stadt Mönchengladbach erneuert Vertrag mit Verbraucherzentrale bis 2022. Focus.de, abgerufen am 24. Juli 2018.</ref>
Diese eigenen Einnahmen stammen zum Teil aus der Verbraucherberatung. Insbesondere die individuelle Rechtsberatung wird von Verbraucherzentralen in vielen Bundesländern nur gegen Entgelt angeboten. Die Preise der Verbraucherzentrale variieren oft zwischen telefonischer und persönlicher Beratung und sind abhängig vom Beratungsgegenstand.<ref>Kostenseite der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz. verbraucherzentrale-rlp.de, abgerufen am 27. April 2018.</ref>
Bis 2012 galt für die kostenpflichtigen Beratungen der Verbraucherverbände der reduzierte Umsatzsteuersatz von 7 %. Seit dem 1. Januar 2012 wird stattdessen der volle Umsatzsteuersatz von 19 % erhoben. Diese gesetzliche Veränderung entspricht einer Verteuerung von 11,2 %. Gerd Billen, bis Ende 2013 der Vorsitzende des vzbv und von Dezember 2013 bis Mai 2020 Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz,<ref>Gerd Billen wird Staatssekretär im Bundesministerium für Justiz und Verbraucherschutz</ref> appellierte an Bund und Länder, im Gegenzug die Zuschüsse des Staates zu erhöhen.
Die Verbraucherzentrale Bremen e. V. meldete im Februar 2019 Insolvenz an.<ref>Verbraucherzentrale Bremen meldet Insolvenz an. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 20. Februar 2019, abgerufen am 24. März 2019.</ref> Das Amtsgericht Bremen hat das Insolvenzverfahren nach erfolgreicher Sanierung beendet.<ref>Insolvenz abgewendet: Verbraucherzentrale Bremen kann weitermachen. In: butenundbinnen.de. Radio Bremen – Anstalt des öffentlichen Rechts, 18. Oktober 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Oktober 2019; abgerufen am 25. August 2024.</ref>
Für das Geschäftsjahr 2023 ist der Jahresbericht der VZBV über das Lobbyregister verfügbar.<ref>Lobbyregistereintrag Verbraucherzentrale Bundesverband e. V. Abgerufen am 12. Januar 2025.</ref> Ca. 250 Personen sind bei der VZBV demnach beschäftigt. Für das Jahr 2023 haben zehn Bundesministerien 32,8 Mio. € an Projektmitteln an die VZBV entrichtet; das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz hat daran mit 28,4 Mio. € den größten Anteil. Der institutionelle Haushalt der VZBV von 25,1 Mio. € besteht mit 24,6 Mio. € zu 98 % aus Zuwendungen des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz. Die Mitgliedsbeiträge belaufen sich auf 25.700 €, also ca. 1/1000 der Zuwendungen im institutionellen Haushalt.
Abgrenzung
Im Gegensatz zu den Verbraucherzentralen sind die Europäischen Verbraucherzentren keine Nichtregierungsorganisationen, sondern Einrichtungen der EU-Kommission.
Siehe auch
- Schlichtungsstelle Energie (Mitglied im Trägerverein)
Weblinks
- Offizielle Website der Verbraucherzentralen
- Offizielle Website der Verbraucherzentrale Bundesverband e. V.
- genau genommen – Offizieller Podcast der Verbraucherzentralen<ref>genau genommen – Der Verbraucherpodcast. In: verbraucherpod.podigee.io. Verbraucherzentrale NRW e. V., abgerufen am 25. August 2024.</ref>
Einzelnachweise
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