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Versorgungsmaßzahl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Hinweisbaustein Die Versorgungsmaßzahl ist ein Indikator, welcher die Versorgungssicherheit der Bevölkerung mit Medikamenten misst.

Die Maßzahl <math>M</math> nimmt Werte zwischen 0 und 200 an. Ein Wert von 0 bedeutet, dass alle verfügbaren Medikamente einer Festbetragsgruppe unterhalb des Festbetrags liegen, ein Wert von 200 bedeutet dagegen, dass alle Medikamente der Festbetragsgruppe oberhalb des Festpreises liegen.

Berechnung

<math>M=\frac{PK_Z}{PK}*100 + \frac{VO_Z}{VO}*100</math>

mit

<math>PK_Z</math>: Anzahl der auf dem Markt befindlichen Fertigarzneimittelpackungen der Festbetragsgruppe oberhalb des Festbetrags
<math>PK</math>: Anzahl der auf dem Markt befindlichen Fertigarzneimittelpackungen der Festbetragsgruppe
<math>VO_Z</math>: Anzahl der Verordnungen oberhalb des Festbetrages
<math>VO</math>: Anzahl der gesamten Verordnungen innerhalb der Festbetragsgruppe

Die Festbeträge der Festbetragsgruppen 2 und 3 werden so festgelegt, dass ihr M den Wert von 100 nicht übersteigt. Festbeträge der Gruppe 1 dürfen ein M von 133,4 nicht übersteigen. Diese Einschränkung dient der Sicherstellung der Versorgung nach § 35 Abs. 5 SGB V.