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Vierpunktspringspinne

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Vierpunktspringspinne
Datei:Sitticus pubescens female - front (aka).jpg

Vierpunktspringspinnen-Weibchen (Attulus pubescens)

Systematik
Klasse: Spinnentiere (Arachnida)
Ordnung: Webspinnen (Araneae)
Unterordnung: Echte Webspinnen (Araneomorphae)
Familie: Springspinnen (Salticidae)
Gattung: Sandhocklinge (Attulus)
Art: Vierpunktspringspinne
Wissenschaftlicher Name
Attulus pubescens
(Fabricius, 1775)

Die Vierpunktspringspinne (Attulus pubescens, Syn.: Sitticus pubescens, Hypositticus pubescens), auch Behaarter Hockling genannt,<ref name="RLD">Breitling, R.; Merches, E.; Muster, C.; Duske, K.; Grabolle, A.; Hohner, M.; Komposch, C.; Lemke, M.; Schäfer, M. & Blick, T.: Liste der Populärnamen der Spinnen Deutschlands. (PDF; 5013 kB) In: Arachnologische Mitteilungen 59. April 2020, S. 38–62, abgerufen am 15. März 2026.</ref><ref name="GBIF">Attulus pubescens (Fabricius, 1775) In: gbif.org</ref> ist eine Art aus der Familie der Springspinnen (Salticidae).

Beschreibung

Die Vierpunktspringspinne ist 4 bis 5 mm groß. Wie auch die übrigen Arten der Gattung Attulus s. l. besitzt sie einen gedrungenen Körper mit herzförmigem Hinterleib und orange umrandete Augen. Erkennungsmerkmale der Art finden sich in der Zeichnung, die bei Männchen und Weibchen weitgehend gleich ist, wenn auch die Männchen etwas dunkler gefärbt sind. Die Oberseite des dunkelbraunen bis schwarzen Vorderkörpers ist mit weißen Härchen besetzt. Vor den hinteren Augen bilden diese ein helles Dreieck. Auf dem ebenfalls dunklen Hinterleib bilden die Härchen einige Paare symmetrisch angeordneter heller Flecken, die zu dem deutschen Namen der Art geführt haben.<ref name="bellmann">Heiko Bellmann: Kosmos-Atlas Spinnentiere Europas. 2. Auflage. Kosmos-Verlag, 2001, ISBN 3-440-09071-X.</ref>

Lebensweise

Die Vierpunktspringspinne ist oft in der Nähe von menschlichen Behausungen zu finden, an Mauern, Zäunen und Holzpfählen, und gelegentlich auch im Innern von Häusern.<ref name="roberts">Michael J. Roberts: Spiders of Britain and Northern Europe. 1. Auflage. Collins Field Guide, 1996, ISBN 0-00-219981-5 (Over 450 Species).</ref> Im Freiland bevorzugt sie Wärmegebiete und hält sich dort meist an Baumstämmen, Felsen und in Steinbrüchen auf.<ref name="bellmann"/>

Verbreitung

Die Art ist in ganz Europa bis in den Süden Skandinaviens und England verbreitet.<ref name="roberts"/> In den bevorzugten Lebensräumen ist sie durchaus häufig.<ref name="bellmann"/>

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>