Villingen (Hungen)
Villingen Stadt Hungen
| ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1339)&title=Villingen 50° 30′ N, 8° 56′ O
{{#coordinates:50,504280555556|8,938125|primary
|
dim=10000 | globe= | name=Villingen | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
}} |
| Höhe: | 162 (147–167) m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 13,02 km²<ref name="lagis" /> | |||||
| Einwohner: | 1339 (30. Juni 2018)<ref name="DF">Einwohnerzahlen inkl. Nebenwohnsitze. In: Internetauftritt. Stadt Hungen, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen im März 2019.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 103 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1977 | |||||
| Postleitzahl: | 35410 | |||||
| Vorwahl: | 06402 | |||||
| Das Bild bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
Villingen ist ein Stadtteil von Hungen im mittelhessischen Landkreis Gießen.
Geographische Lage
Villingen liegt nordöstlich der Kernstadt Hungen. Der Dorfkern ist auf einer Niederterrasse entstanden, die sich hier an das rechte westliche Ufer der Horloff heranschiebt. Westlich des Ortes liegt der Oberweidgraben. Die Gemarkungsfläche beträgt 1302 Hektar, davon sind, besonders in den Höhenlagen, 604 Hektar bewaldet (Stand: 1961). Die höchste Erhebung ist der Diethersberg (246 m) im Osten der Gemarkung. Der Borgelberg (211 m) erhebt sich jenseits der Horloff als bewaldete Kuppe über dem Ort.
Ortsgeschichte
Mittelalter
Der Ort erscheint in Urkunden des 14. Jahrhunderts als Wilden, Vildeln sowie Fildel. In einer Urkunde aus dem Jahre 1343 wird „... Conradus de Wilden ...“ erwähnt.<ref>Arthur Wyss: Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei Hessen. Band 1–3. Leipzig 1879–1899. Band 2. Nr. 745, S. 521 f.</ref> Vermutlich derselbe Conrad erscheint 1353 als „... Conrad von Vildeln ...“.<ref>Ludwig Baur: Urkundenbuch des Klosters Arnsburg in der Wetterau. Darmstadt 1851. Nr. 803, S. 495.</ref> 1374 werden Villingen und die Teilwüstung Zell-Mühle in einer Urkunde genannt: „... de bonis quibusdam in Fildel et in Zoell... “<ref>Ludwig Baur: Hessische Urkunden aus dem Großherzoglich Hessischen Haus- und Staatsarchive. Band 1–5. Band 1. Darmstadt 1860–1873. Nr. 1077, S. 716.</ref> (über einige Güter in Villingen und in Zell.) In einem Text aus dem Jahre 1386 ist überliefert: „... Hungen cum filialibus suis videlicet Pessingen (Bessingen), Lünrode et Villiln ...“<ref>Stephan Alexander Würdtwein: Subsidia dipl. IV, S. 196.</ref> (Hungen mit seinen Filialen in Ober-Bessingen, Nieder-Bessingen, Lunrode). Hier erscheint der Ortsname mit einem Diminutivum: „-ilin“. Durch „... Angleichung an die Namen der benachbarten Orte Ober-, Nieder-Bessingen und Flensungen“ wird Villingen zu einem -ingen-Ort.<ref>Lutz Reichardt: Die Siedlungsnamen der Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach in Hessen. Namenbuch. Dissertation. Göppingen 1973. S. 377 f. S. 378.</ref> Ursprünglich bedeutete der Ortsname „Siedlung inmitten kleiner Felder“.<ref>Lutz Reichardt: Siedlungsnamen. S. 375.</ref> Der auf -ingen endende Ortsname ist 1535 belegt.<ref>Archiv Solms-Lich, Kasten 33.</ref> In einem Salbuch von 1812 wird „Villingen“ genannt.<ref>StAD, Salbuch Oberhessen, Villingen, Nr. 178 a.</ref>
Um 1300 wurde die Kirche mit ihrem gotischen Chorturm gebaut. Ab 1423 waren die Grafen von Solms die Herren von Villingen.
Innerhalb der Gemarkung findet sich die Zellmühle, welche der Rest einer Teilwüstung darstellt.<ref>Lutz Reichardt: Siedlungsnamen. S. 409 f.</ref> Sie gehörte bei der Ersterwähnung 1290 zur Hersfelder Mark:„... in villis Mazvelde, Eppelrode, Celle et in Lunrode ...“ (in den Dörfern Maßfelden, Eppelrod und Lunrode)<ref>Archiv für Hessische Geschichte und Alterthumskunde 1 (1835/37), S. 289.</ref> Der Eintrag findet sich in einem Kopiar, das um 1800 erstellt wurde. Die Siedlung fiel im 14. Jahrhundert wüst.<ref>Lutz Reichardt: Siedlungsnamen. S. 410.</ref> Der Ortsname verweist darauf, dass es sich um eine Mönchssiedlung handelte.
Neuzeit
Die Bewohner hatten es in diesem Gebiet besonders schwer und während des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) war der Ort zeitweise regelrecht entvölkert.
Im Jahre 1806 kam Villingen zum Großherzogtum Hessen.
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden zum 1. Januar 1977 kraft Landesgesetz die bis dahin selbständige Gemeinde Villingen und drei weitere Gemeinden in die Stadt Hungen eingegliedert.<ref>Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen (GVBl. II 330–28) vom 13. Mai 1974. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1974 Nr. 17, S. 237 ff., § 8 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 1,2 MB]).</ref> Für Villingen wurde wie für jeden Stadtteil von Hungen ein Ortsbezirk eingerichtet.<ref name="HS">Hauptsatzung der Stadt Hungen (2. Änderung). Abgerufen im März 2024.</ref>
Verwaltungsgeschichte im Überblick
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Villingen angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref>
- vor 1742: Heiliges Römisches Reich, Grafschaft Solms-Braunfels (Anteil an der Herrschaft Münzenberg), Amt Hungen
- ab 1742: Heiliges Römisches Reich, Fürstentum Solms-Braunfels (Anteil an der Herrschaft Münzenberg), Amt Hungen
- ab 1806: Großherzogtum Hessen,<ref group="Anm.">Mediatisierung infolge der Rheinbundakte.</ref> Fürstentum Ober-Hessen, Amt Hungen (des Fürsten Solms-Braunfels)<ref name="PR" />
- ab 1815: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Hungen (des Fürsten Solms-Braunfels)<ref name="NLVK" />
- ab 1820: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Amt Hungen<ref group="Anm.">Patrimonialgericht: Standesherrliches Amt Hungen des Fürsten Solms-Braunfels.</ref>
- ab 1822: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Landratsbezirk Hungen<ref name="STH-Oberhessen" /><ref group="Anm.">Trennung zwischen Justiz (Landgericht Hungen; 1822 gingen die Rechte des „standesherrlichen Amts Hungen“ an das Landgericht über, wo sie im Namen der Standesherren ausgeübt wurden) und Verwaltung.</ref>
- ab 1841: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Hungen
- ab 1848: Großherzogtum Hessen, Regierungsbezirk Friedberg
- ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
- ab 1867: Norddeutscher Bund,<ref group="Anm.">Der Norddeutsche Bund war der erste deutsche Bundesstaat unter der Führung Preußens. Er war die geschichtliche Vorstufe des Deutschen Reichs. Infolge des Deutschen Krieges wurde die Provinz Oberhessen dort zwangsweise Mitglied.</ref> Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
- ab 1871: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Nidda
- ab 1874: Deutsches Reich, Großherzogtum Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen
- ab 1918: Deutsches Reich (Weimarer Republik), Volksstaat Hessen, Provinz Oberhessen, Kreis Gießen
- ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, Landkreis Gießen<ref name=RB1937 /><ref group="Anm.">Im Zuge der Gebietsreform 1938 wurde die Provinz Oberhessen aufgelöst.</ref>
- ab 1945: Amerikanische Besatzungszone,<ref group="Anm.">Infolge des Zweiten Weltkriegs.</ref> Groß-Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen
- ab 1946: Amerikanische Besatzungszone, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen
- ab 1949: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen
- ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Lahn-Dill-Kreis, Stadt Hungen<ref group="Anm.">Am 1. Januar 1977 als Ortsbezirk zur Stadt Hungen.</ref>
- ab 1979: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Gießen, Stadt Hungen
- ab 1981: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Gießen, Landkreis Gießen, Stadt Hungen
Gerichte seit 1803
In der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt wurde mit Ausführungsverordnung vom 9. Dezember 1803 das Gerichtswesen neu organisiert. Für das Fürstentum Oberhessen (ab 1815 Provinz Oberhessen) wurde das „Hofgericht Gießen“ eingerichtet. Es war für normale bürgerliche Streitsachen Gericht der zweiten Instanz, für standesherrliche Familienrechtssachen und Kriminalfälle die erste Instanz. Übergeordnet war das Oberappellationsgericht Darmstadt. Die Rechtsprechung der ersten Instanz wurde durch die Ämter bzw. Standesherren vorgenommen und somit war für Villingen ab 1806 das „Patrimonialgericht der Fürsten Solms-Braunfels“ in Hungen zuständig. Nach der Gründung des Großherzogtums Hessen 1806 wurden die Aufgaben der ersten Instanz 1821–1822 im Rahmen der Trennung von Rechtsprechung und Verwaltung auf die neu geschaffenen Land- bzw. Stadtgerichte übertragen. Ab 1822 ließen die Fürsten Solms-Braunfels ihre Rechte am Gericht durch das Großherzogtum Hessen in ihrem Namen ausüben. „Landgericht Hungen“ war daher die Bezeichnung für das erstinstanzliche Gericht, das für Villingen zuständig war. Auch auf sein Recht auf die zweite Instanz, die durch die Justizkanzlei in Hungen ausgeübt wurde, verzichtete der Fürst 1823.<ref name="PF" /> Erst infolge der Märzrevolution 1848 wurden mit dem „Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren“ vom 15. April 1848 die standesherrlichen Sonderrechte endgültig aufgehoben.<ref>Gesetz über die Verhältnisse der Standesherren und adeligen Gerichtsherren vom 7. August 1848. In: Großherzog von Hessen (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1848 Nr. 40, S. 237–241 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 42,9 MB]).</ref>
Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolge derer die bisherigen großherzoglichen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in „Amtsgericht Hungen“ und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Gießen.<ref>Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879. In: Großherzog von Hessen und bei Rhein (Hrsg.): Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt. 1879 Nr. 15, S. 197–211 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 17,8 MB]).</ref> Mit Wirkung vom 1. Januar 1882 wurde Villingen dem Amtsgericht Laubach zugeteilt.<ref>Bekanntmachung, die Bildung der Amtsgerichtsbezirke Hungen, Lich, Laubach, Grünberg, Homberg, Alsfeld, Vilbel und Friedberg betreffend vom 24. Dezember 1881 (Hess. Reg.Bl. S. 203–204)</ref> Am 1. Juli 1968 erfolgte die Auflösung des „Amtsgerichts Laubach“, und Villingen wurde dem Sprengel des Amtsgerichts Gießen zugelegt.<ref>Zweites Gesetz zur Änderung des Gerichtsorganisationsgesetzes (Ändert GVBl. II 210–16) vom 12. Februar 1968. In: Der Hessische Minister der Justiz (Hrsg.): Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land Hessen. 1968 Nr. 4, S. 41–44, Artikel 1, Abs. 2 c) und Artikel 2, Abs. 4 d) (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 298 kB]).</ref>
Bevölkerung
Einwohnerstruktur 2011
Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Villingen 1371 Einwohner. Darunter waren 24 (1,7 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 231 Einwohner unter 18 Jahren, 523 zwischen 18 und 49, 312 zwischen 50 und 64 und 303 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 588 Haushalten. Davon waren 171 Singlehaushalte, 183 Paare ohne Kinder und 177 Paare mit Kindern, sowie 45 Alleinerziehende und 9 Wohngemeinschaften. In 144 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 363 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />
Einwohnerentwicklung
| Villingen: Einwohnerzahlen von 1830 bis 2015 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1830 | 884 | |||
| 1834 | 893 | |||
| 1840 | 983 | |||
| 1846 | 1.002 | |||
| 1852 | 935 | |||
| 1858 | 878 | |||
| 1864 | 830 | |||
| 1871 | 866 | |||
| 1875 | 899 | |||
| 1885 | 900 | |||
| 1895 | 894 | |||
| 1905 | 989 | |||
| 1910 | 1.053 | |||
| 1925 | 1.042 | |||
| 1939 | 1.083 | |||
| 1946 | 1.523 | |||
| 1950 | 1.557 | |||
| 1956 | 1.399 | |||
| 1961 | 1.497 | |||
| 1967 | 1.561 | |||
| 1971 | 1.540 | |||
| 1987 | 1.485 | |||
| 1991 | 1.628 | |||
| 1999 | 1.503 | |||
| 2005 | 1.417 | |||
| 2011 | 1.371 | |||
| 2015 | 1.308 | |||
| Datenquelle: Historisches Gemeindeverzeichnis für Hessen: Die Bevölkerung der Gemeinden 1834 bis 1967. Wiesbaden: Hessisches Statistisches Landesamt, 1968. Weitere Quellen: <ref name="lagis" />; nach 1970 Stadt Hungen<ref name="EW" />; Zensus 2011<ref name="Z2011E" /> | ||||
Historische Religionszugehörigkeit
| • 1830: | 866 evangelische, ein katholischer und 17 jüdische Einwohner<ref name="lagis" /> |
| • 1961: | 1272 evangelische, 886 katholische Einwohner<ref name="lagis" /> |
Historische Erwerbstätigkeit
| • 1961: | Erwerbspersonen: 231 Land- und Forstwirtschaft, 326 Prod. Gewerbe, 82 Handel, Verkehr und Nachrichtenübermittlung, 77 Dienstleistung und Sonstiges.<ref name="lagis" /> |
Politik
Ortsbeirat
Für den Stadtteil Villingen besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Villingen) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.<ref name="HS" /> Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 52,47 %. Dabei wurden gewählt: Je zwei Mitglieder der SPD, der CDU und des Bündnis 90/Die Grünen und ein Mitglied der „Bürgerliste Pro Hungen“ (ProH).<ref>Ortsbeiratswahl Ortsbezirk Villingen. In: Votemanager. Stadt Hungen, abgerufen im März 2024.</ref> Der Ortsbeirat wählte Manfred Paul (CDU) zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeirat Villingen. In: Ratsinformationssystem. Stadt Hungen, abgerufen im März 2024.</ref>
Wappen
Am 14. März 1964 wurde der Gemeinde Villingen im Landkreis Gießen ein Wappen mit folgender Blasonierung verliehen: Unter rotem Schildhaupt in Gold ein rechtsgewendeter, rotbezungter und -bewehrter, geflügelter blauer Löwe mit silbernem Nimbus.<ref>Genehmigung eines Wappens der Gemeinde Villingen, Landkreis Gießen, Regierungsbezirk Darmstadt vom 14. März 1964. In: Der Hessische Minister des Inneren (Hrsg.): Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1964 Nr. 13, S. 438, Punkt 365 (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 3,5 MB]).</ref>
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
-
Markus-Stein zur Erinnerung an den Markustag am 25. April
-
Hinweistafel am Markus-Stein
Verkehr und Infrastruktur
Die Landesstraße 3137 führt von der Kernstadt Hungen durch den Ort und weiter nach Ruppertsburg und Laubach. In der Ortsmitte zweigt die Kreisstraße 147 nach Nonnenroth ab. Früher verlief hier die Bahnstrecke Friedberg–Mücke, von der in Villingen die Bahnstrecke Villingen–Friedrichshütte abzweigte. Inzwischen sind beide Bahnstrecken stillgelegt, auf ersterer führt nun ein Bahntrassenradweg von Hungen nach Laubach.
Im Ort gibt es eine Grundschule und einen städtischen Kindergarten sowie eine Metzgerei, einen Tegut-Supermarkt und eine 24h-Tankstelle, einen Friseur, einen Getränkemarkt, eine Hausarztpraxis und eine Zahnarztpraxis sowie ein reges Vereinsleben, besonders im Bereich Sport und Feuerwehr (siehe Bericht Hessischer Rundfunk).
Persönlichkeiten
- Daniela Alfinito (* 1971), Altenpflegerin und Schlagersängerin
- Schlagerduo „Die Amigos“
- Willi Ziegler (* 13. März 1929 in Villingen, Hessen; † 8. August 2002), Paläontologe. Er war 1980 bis 1995 Direktor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und des Naturmuseums Senckenberg in Frankfurt am Main
Literatur
Weblinks
- Stadtteile. In: Webauftritt. Stadt Hungen
- Villingen, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
Anmerkungen
<references group="Anm." />
Einzelnachweise
<references> <ref name="lagis">Villingen, Landkreis Gießen. Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 15. März 2018). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="EW">Einwohner mit Nebenwohnsitzen: 1999–2007; 1971–2015 2020 </ref> <ref name="Z2011E">Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,1 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 6 und 46, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. Oktober 2020. </ref> <ref name="PF"> Theodor Hartleben (Hrsg.): Allgemeine deutsche Justiz-, Kameral- und Polizeifama, Band 2, Teil 1. Johann Andreas Kranzbühler, 1832, S. 271 (online bei Google BooksSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="PR"> Vorlage:BibOCLC </ref> <ref name="NLVK"> Neuste Länder und Völkerkunde. Ein geographisches Lesebuch für alle Stände. Kur-Hessen, Hessen-Darmstadt und die freien Städte. Band 22. Weimar 1821, S. 424 (online bei Google BooksSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="STH-Oberhessen"> Georg W. Wagner: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Oberhessen. Band 3. Carl Wilhelm Leske, Darmstadt 1830, S. 135 (online bei Google BooksSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.). </ref> <ref name="RB1937"> Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen vom 1. April 1937. In: Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler (Hrsg.): Hessisches Regierungsblatt. 1937 Nr. 8, S. 121 ff. (Vorlage:HessAmtsBL/LinkText [PDF; 11,2 MB]). </ref> </references>
Bellersheim | Hungen | Inheiden | Langd | Nonnenroth | Obbornhofen | Rabertshausen | Rodheim | Steinheim | Trais-Horloff | Utphe | Villingen