Vincenzo Mangiacapre
| Vincenzo Mangiacapre Vorlage:SportPicto | |||||||||||||||||||||||||||||||
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| Daten | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsname | Vincenzo Mangiacapre | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 17. Januar 1989 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Marcianise | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Nationalität | Datei:Flag of Italy.svg Italienisch | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Kampfname(n) | Murzett (Matrix) | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Gewichtsklasse | Halbweltergewicht | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Stil | Linksauslage | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 1,71 m | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Kampfstatistik als Profiboxer | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Kämpfe | 3 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Siege | 3 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| K.-o.-Siege | 0 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Niederlagen | 0 | ||||||||||||||||||||||||||||||
| Profil in der BoxRec-Datenbank | |||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||
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Vincenzo Mangiacapre (* 17. Januar 1989 in Marcianise<ref>Vincenzo Mangiacapre - Olympiakomitee Italien</ref>) ist ein ehemaliger italienischer Boxer. Er war unter anderem im Halbweltergewicht Bronzemedaillengewinner der Olympischen Sommerspiele 2012 in London und im Weltergewicht auch Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro (Platz 9).
Karriere
Mangiacapre begann im Alter von neun Jahren im Club Excelsior von Marcianise mit dem Boxsport und wurde dort von Domenico Brillantino trainiert.<ref>Vincenzo Mangiacapre, la storia del pugile casertano</ref> Sein erster großer Wettkampf war die Europameisterschaft 2010 in Moskau, wo er erst im Viertelfinale gegen den Ungar Gyula Káté ausschied.<ref>European Championships 2010</ref> Bei der folgenden Europameisterschaft 2011 in Ankara gewann er dann bereits eine Bronzemedaille im Halbweltergewicht, nachdem er aufgrund einer Verletzung der Bizepssehne nicht zu seinem Halbfinalkampf gegen den Engländer Thomas Stalker antreten konnte, wodurch dieser kampflos in das Finale einzog (Walkover).<ref>European Championships 2011</ref><ref>Boxe, Europei Elite: Valentino in finale, Mangiacapre si infortuna ma è bronzo</ref> Bei der Weltmeisterschaft 2011 in Baku gewann er dann ebenfalls eine Bronzemedaille im Halbweltergewicht, als er unter anderem nach Siegen gegen den Mexikaner Juan Pablo Romero, den Tschechen Zdeněk Chládek und den Mongolen Urantschimegiin Mönch-Erdene, im Halbfinale gegen den Brasilianer Éverton Lopes unterlag.<ref>World Championships 2011</ref> Im Dezember 2011 wechselte er zu Fiamme Azzurre, der Sportabteilung der Strafvollzugspolizei Polizia Penitenziaria.<ref>Pugilato. Mangiacapre passa nei 'Pro' ed ora punta a Tokyo</ref>
Durch seinen vorangegangenen WM-Erfolg war er für die Olympischen Spiele 2012 in London qualifiziert und startete ebenfalls im Halbweltergewicht; durch Siege gegen Gyula Káté, dem er bei der EM 2010 noch unterlegen war, sowie gegen den Kasachen Danijar Jeleussinow, der die asiatische Olympiaqualifikation gewonnen hatte, zog er in das Halbfinale ein, wo er gegen den Kubaner Roniel Iglesias, Gewinner der amerikanischen Olympiaqualifikation, mit einer Bronzemedaille ausschied.<ref>Olympic Games 2012</ref>
Bei den Mittelmeerspielen 2013 in Mersin verlor er in der Vorrunde gegen den Ägypter Eslam Aly<ref>Mediterranean Games 2013</ref>, bei der Europameisterschaft 2013 in Minsk ebenfalls in der Vorrunde mit 1:2 gegen den Engländer Sam Maxwell<ref>European Championships 2013</ref> und bei der Weltmeisterschaft 2013 in Almaty im Viertelfinale gegen Danijar Jeleussinow.<ref>World Championships 2013</ref> 2014 gewann er im Halbweltergewicht mit Siegen unter anderem gegen Evaldas Petrauskas aus Litauen, Dmitri Galagot aus Moldau und Airin Ismetow aus Bulgarien die EU-Meisterschaft in Sofia.<ref>European Union Championships 2014</ref>
Bei den Europaspielen 2015 in Baku erreichte nach Siegen gegen den Türken Adem Furkan Avcı, den Franzosen Hassan Amzile und den Deutschen Kastriot Sopa das Finale im Halbweltergewicht, wo er gegen den für Aserbaidschan gestarteten Collazo Sotomayor unterlag.<ref>European Games 2015</ref> Bei der Weltmeisterschaft 2015 in Doha unterlag er dann im Viertelfinale gegen den Usbeken Fazliddin Gʻoibnazarov.<ref>World Championships 2015</ref>
Mit dem Erreichen des Finales bei der Olympiaqualifikation 2016 in Samsun, wobei er sich im Weltergewicht gegen Balázs Bácskai aus Ungarn, Adem Fetahović aus Bosnien und Vladimir Margaryan aus Armenien durchgesetzt hatte<ref>Olympic Qualifier 2016</ref>, qualifizierte er sich zur Teilnahme an den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro. Er siegte zwar in der Vorrunde gegen den Mexikaner Juan Pablo Romero, konnte jedoch aufgrund eines dabei erlittenen Jochbeinbruchs nicht im anschließenden Achtelfinale gegen den Venezolaner Gabriel Maestre antreten und schied daher kampflos auf einem neunten Platz aus.<ref>Olympic Games 2016</ref><ref>Gabriel Maestre aseguró su segundo diploma olímpico</ref>
Bei der Europameisterschaft 2017 in Charkiw unterlag er im Viertelfinale mit 2:3 gegen den Deutschen Abass Baraou<ref>European Championships 2017</ref> und bei der Weltmeisterschaft 2017 in Hamburg noch in der Vorrunde gegen Abylaichan Schüssipow.<ref>World Championships 2017</ref>
Bei den Europaspielen 2019 in Minsk verlor er im Achtelfinale mit 2:3 gegen den Kosovaren Patriot Behrami<ref>European Games 2019</ref> und bei der Olympiaqualifikation 2020 in London in der Vorrunde gegen Miroslav Kapuler aus Israel.<ref>European Olympic Qualifier 2020</ref> 2021 startete er noch bei der Weltmeisterschaft in Belgrad, wo er ebenfalls in der Vorrunde gegen Baatarsüchiin Tschindsorig aus der Mongolei unterlag.<ref>World Championships 2021</ref>
Darüber hinaus boxte Mangiacapre von 2012 bis 2017 in der World Series of Boxing (WSB), wo er 11 von 14 Kämpfen gewann.<ref>Vincenzo Mangiacapre - BoxRec amateur record</ref>
Im Oktober 2021 beendete er seine Karriere.<ref>Boxe, Vincenzo Mangiacapre si ritira: "È arrivata la mia ora, Matrix chiude col dilettantismo"</ref>
Weiteres
Nach dem Boxen blieb er dem Sport als Leiter des Jugendsektors von Fiamme Azzurre, Botschafter des italienischen Boxverbandes (FPI) und mit sozialen und pädagogischen Projekten wie „Boxando s’Impara“, das sich auf pädagogisches Boxen an Schulen konzentriert, erhalten.<ref>PUGILATO: MANGIACAPRE,DALLA STRADA AI GIOCHI BATTENDO IL CRIMINE</ref>
2022 veröffentlichte er das Buch Senza guardia, dalla strada alle Olimpiadi con la vita in pugno („Ohne Schutz. Von der Straße zu den Olympischen Spielen mit dem Leben in der Hand“).<ref>“Senza guardia”, Vincenzo Mangiacapre racconta la vita dei pugili al liceo Manzoni</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
<references />
| Personendaten | |
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| NAME | Mangiacapre, Vincenzo |
| KURZBESCHREIBUNG | italienischer Boxer |
| GEBURTSDATUM | 17. Januar 1989 |
| GEBURTSORT | Marcianise |
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- Boxer (Italien)
- Olympiateilnehmer (Italien)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2012
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2016
- Teilnehmer an den Europaspielen (Italien)
- Teilnehmer der Europaspiele 2015
- Teilnehmer der Europaspiele 2019
- Teilnehmer der Mittelmeerspiele 2013
- Italiener
- Geboren 1989
- Mann