Volksvertretung
Die Volksvertretung ist die politische Repräsentation des Volkes in einem organisierten und strukturierten Organ. Die Volksvertretung auf Ebene des Nationalstaates oder eines Gliedstaates wird zumeist als Parlament bezeichnet und gehört auf dieser Ebene zur Legislative.
Deutschland
<imagemap> Datei:Administrative divisions of Germany.svg |{{#if:ja|300px|500px}}|miniatur|Vertikale Staatsstruktur Deutschlands|alt=Dreieck mit dem Bund an der Spitze, darunter in Schichten die Bundesländer, optional Regierungsbezirke, (Land-)Kreise, optional Gemeindeverbände und Gemeinden. Die strikte Schichtung wird durchbrochen durch Stadtstaaten und Kreisfreie Städte, die Aufgaben mehrerer Schichten wahrnehmen. poly 519 0 651 132 387 132 Bund poly 387 132 651 132 644 264 255 264 Bundesländer/Flächenländer poly 651 132 1037 519 771 519 644 264 Bundesländer/Stadtstaaten poly 255 264 644 264 667 310 209 310 (Regierungsbezirke) poly 209 310 519 310 519 370 149 370 (Land-)Kreise poly 149 370 340 370 311 429 90 429 Gemeindeverbände poly 90 429 311 429 266 519 0 519 (Gemeindeverbandsangehörige/Kreisangehörige Gemeinden) poly 340 370 519 370 519 519 266 519 (Gemeindeverbandsfreie) Kreisangehörige Gemeinden poly 519 310 667 310 771 519 519 519 Kreisfreie Städte default Datei:Administrative divisions of Germany.svg desc bottom-right </imagemap> In Deutschland muss das Volk gemäß {{#switch: juris
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Unterschieden wird zwischen gesetzgebenden Parlamenten<ref>Gesetzgebungskörperschaft. In: Bundeszentrale für politische Bildung.</ref> und Kommunalvertretungen (umgangssprachlich, jedoch irreführend „Kommunalparlament“), die im Zuge ihrer Selbstverwaltungskompetenzen das Ortsrecht erlassen. Insbesondere auf unteren Ebenen sind diese Vertretergremien nicht immer Teil der Legislative, sondern sind direkt in die jeweiligen Kommunalverwaltungen eingebunden.
Die Parlamente sind:
- im Bund: der Deutsche Bundestag (als Teil der Legislative des Bundes)
- in einem Bundesland: das Landesparlament (Landtag, Abgeordnetenhaus, Bürgerschaft) (als Legislativorgan des Landes)
Die Kommunalvertretungen, ohne Kompetenz zur Gesetzgebung sind:
- in einem bayerischen Bezirk: der Bezirkstag (als Teil der Exekutive)
- in einem Kreis oder Landkreis: der Kreistag (als Teil der Exekutive)
- in der Gemeinde: der Gemeinderat (unter wechselnder Bezeichnung, siehe Gemeinderat; als Teil der Exekutive, jedoch nicht identisch mit einem Landesparlament der deutschen Stadtstaaten)
- in Teilen großer Gemeinden: die Bezirksverordnetenversammlung (in Berlin), die Bezirksversammlung (in Hamburg), der Bezirksausschuss (in München), die Bezirksvertretung (in Köln) etc.als Teil der jeweiligen Stadtverwaltung.
Der Bundesrat als zweite gesetzgebende Körperschaft auf Bundesebene ist hingegen keine Volksvertretung. Er setzt sich aus weisungsgebundenen Mitgliedern der Landesregierungen zusammen und vertritt die Interessen der einzelnen Bundesländer bei der Gesetzgebung. Das EU-Parlament ist zusätzlich die gewählte Volksvertretung aller Bürger der EU-Mitgliedstaaten, wobei auch nicht-deutsche Unionsbürger das Recht haben, in Deutschland an den Kommunalwahlen sowie an Europawahlen teilzunehmen.
{{#invoke:Vorlage:Siehe auch|f}}
Österreich
Die Rechtslage in Österreich ist der Deutschlands vergleichbar. Die Repräsentationsorgane der Gebietskörperschaften (Bund, Länder und Gemeinden) werden als „allgemeine Vertretungskörper“ bezeichnet.<ref>Wahlgrundsätze auf www.oesterreich.gv.at</ref>
Auf Bundesebene ist die Volksvertretung der Nationalrat, auf Landesebene sind es die neun Landtage und auf Gemeindeebene die Gemeinderäte. Nach der ständigen Rechtsprechung des Verfassungsgerichtshofes gehören auch die Bezirksvertretungen in Wien zu den „allgemeinen Vertretungskörpern“.
Nicht-österreichische EU-Bürger haben das Recht, in Österreich an Gemeinderatswahlen bzw. in Wien an Bezirksvertretungswahlen sowie an Europawahlen teilzunehmen.
Schweiz
In der Schweiz garantiert die Rechtslage zur Ausübung des „Volkswillens“ mit mehreren Repräsentationsorganen die Gestaltung der Politik auf drei Ebenen. Seit 1848 ist die Schweiz ein föderaler Bundesstaat mit Gebietskörperschaften.<ref name='EDA'/> Die Selbstbestimmung innerhalb der organisatorischen Staatsordnung der Schweiz ist ein Leitprinzip und folgt dem Grundsatz der Subsidiarität, was das Recht zur Selbstgesetzgebung von der obersten Staatsebene bis hin zur politischen Gemeinde gewährleistet. Die Gemeinde verfügt über ein Maximum an Selbstbestimmung. Als Volksvertretung gibt es je nach Gemeindetyp unterschiedliche Repräsentationsorgane. Bei der ordentlichen Gemeindeorganisation ist das die Gemeindeversammlung oder bei der ausserordentlichen der Einwohnerrat bzw. ein Gemeindeparlament. Die dafür geltende gesetzliche Grundlage wird von jedem Kanton auf der Grundlage der Kantonsverfassung mit einem Gemeindegesetz (GG) geregelt.<ref name='GFVBL'>Gemeindefachverband des Kantons Basel-Landschaft: Gemeinderecht. (PDF; 0,2 MB).</ref>
Die Kantone haben als Repräsentationsorgan ein Kantonsparlament und verfügen über ein Referendumsrecht.<ref name='EDA'>Schweizerische Eidgenossenschaft: Föderalismus. Kommunikation EDA.</ref>
Auf Bundesebene bildet ein Parlament aus zwei Kammer die oberste Volksvertretung, der Nationalrat ist die große Kammer. Die kleine Kammer, der Ständerat, repräsentiert die Kantone. Beide zusammen sind die Bundesversammlung der Schweiz.
Als generell-abstrakte Form der Volksvertretung besteht die Möglichkeit über ein fakultatives oder obligatorisches Referendum sowie in zwei Kantonen (Appenzell Innerrhoden, Glarus sowie im Bezirk Schwyz – als Teil des Kantons Schwyz) mit der Versammlungsform der Landsgemeinde einen direkten Einfluss auf politische Entscheidungen zu nehmen. Ferner gibt es die Volksinitiative. Die Gemeinden können mit kantonalen Initiativen oder Referenden an der politischen Willensbildung teilnehmen.<ref name='GFVBL'/><ref name='EDA'/> In besonderen Fällen ist auch durch einzelne stimmberechtigte Personen eine kommunale Volksinitiative anzuregen möglich.
Siehe auch
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Weblinks
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}}
Einzelnachweise
<references />
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