Zum Inhalt springen

Volutengiebel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Glauchau, Schloß-031.jpg
Renaissance-Zwerchhaus mit Volutengiebel an Schloss Hinterglauchau, wohl um 1603 entstanden
Datei:Torun Male Garbary 7 szczyt.jpg
Volutengiebel an einem Bürgerhaus in Thorn

Der Volutengiebel ist im Bauwesen ein besonderer Giebel, der als eine Unterform der verzierten Schweifgiebel durch Voluten gekennzeichnet ist und besonders repräsentativ wirkt.

Beschreibung

Diese Giebelform hat in Spätrenaissance und Barock Verwendung gefunden, aber auch in den entsprechenden Neostilen des Historismus.

Der Volutengiebel ist als Schildgiebel ausgebildet, hinter dem die Dachflächen verborgen liegen. Prägend ist die geschwungene Umrissform, deren Gesimse als eingerolltes Spiral- oder Schneckenornament ausgebildet sind, die an das antike Motiv der Volute erinnern.

Volutengiebel gibt es in abgewandelter Form auch als Fensterverdachung<ref>Volutengiebel. In: arch-forum.ch. Abgerufen am 17. Februar 2024 (Grafike Nr. 1 und 5).</ref> und als Bekrönung von Altären.<ref>Volutengiebel. In: kirchenundkapellen.de. Abgerufen am 17. Februar 2024.</ref>

Schloss Doberlug weist bemerkenswerte Blendgiebel mit Voluten und manieristischen Elementen an seinen Zwerchhäusern auf.

Weblinks

Commons: Volutengiebel in verschiedenen Ländern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />