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Wadim Jewgenjewitsch Gippenreiter

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wadim Gippenreiter Vorlage:SportPicto
Datei:Wadim Gippenreiter 3 May 2012.jpeg
Voller Name Wadim Jewgenjewitsch Gippenreiter
Вадим Евгеньевич Гиппенрейтер
Nation Sowjetunion 1923Datei:Flag of the Soviet Union (1936–1955).svg Sowjetunion
Geburtstag 9. Apriljul. / 22. April 1917greg.
Geburtsort Moskau, Russische Republik 1917Datei:Flag of Russia.svg Russische Republik
Sterbedatum 16. Juli 2016
Karriere
Disziplin Abfahrt
 

Wadim Jewgenjewitsch Gippenreiter ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); * 9. Apriljul. / 22. April 1917greg. in Moskau, damalige Russische Republik; † 16. Juli 2016<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Ушел в последнюю экспедицию (Memento vom 17. Juli 2016 im Internet Archive) (russisch)</ref>) war ein russischer Natur- und Landschaftsfotograf, der als junger Mann eine nationale Skimeisterschaft gewann und als Sportreporter arbeitete.

Leben

Gippenreiter war der Sohn eines adligen Offiziers und Angehörigen der Weißen Armee, der 1917 getötet wurde.<ref>Vadim Gippenreiter auf gippenreiter.com, abgerufen am 19. Juli 2016 (englisch)</ref><ref>Vadim E. Gippenreiter auf forum.artinvestment.ru, abgerufen am 19. Juli 2016 (englisch)</ref> Er hatte schon in seiner Kindheit Zugang zur Fotografie, da seine Verwandtschaft ihm den Umgang mit Plattenkameras ermöglichte. Im Alter von zehn Jahren fertigte er seine ersten Aufnahmen an und kümmerte sich auch um die Entwicklung der Glasplatten und Kontaktabzüge.

Ein Biologiestudium wurde Gippenreiter aufgrund seiner Herkunft aus einer Adelsfamilie verwehrt. Seine Erfolge im Skisport, die 1937 mit einem Sieg als erster UdSSR-Meister im alpinen Abfahrtslauf einen Höhepunkt hatten,<ref name="englishrussia">Russia of Gippenreiter. English Russia – englishrussia.com, abgerufen am 6. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref name="gipp-autor">Вадим Гиппенрейтер – ОФИЦИАЛЬНЫЙ САЙТ – ПОРТФОЛИО, ФОТОБАНК▪АВТОР▪. www.gippenreiter.com, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Dezember 2010; abgerufen am 6. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ermöglichten ihm jedoch den Zugang zu einem Medizinstudium. Nach einem Wechsel an das Moskauer Institut der Künste konnte er dort 1948 einen Abschluss als Fotograf machen.<ref name="gipp-autor" /> Gippenreiter machte sich in den folgenden Jahren als Sportreporter und Journalist einen Namen. Später wurde er bei der Sowjetischen Akademie der Wissenschaften offizieller Fotograf und konnte in dieser Funktion an mindestens 37 Expeditionen innerhalb der UdSSR teilnehmen.<ref>GEO 12/1995 Seite 114; ISSN 0342-8311</ref> Dank seiner hervorragenden sportlichen Ausbildung und Fähigkeiten – unter anderem war er der erste Bergsteiger, der den Elbrus bestieg, um den Abstieg vom Gipfel auf Skiern zu bewältigen – gelang es ihm, seine Kamera an Orte zu bringen, die anderen Fotografen unzugänglich waren, und so einzigartige Fotografien zu erschaffen.<ref>ВАДИМ ГИППЕНРЕЙТЕР «ЗАПОВЕДНАЯ РОССИЯ». Компания “Global First”, 22. Dezember 2009, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 8. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/www.globalfirst.ru (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Wadim Gippenreiter wird als Mitbegründer der russischen Naturfotografie und der Russischen Schule der künstlerischen Landschaftsfotografie betrachtet. Er ist Autor von 35 Büchern, Hunderten von Veröffentlichungen, darunter auch in renommierten Magazinen wie Geo, Stern und National Geographic. Seine Fotografien waren auf zahlreichen Ausstellungen in Russland, England, Tschechien, Österreich, Ungarn und Frankreich zu sehen.<ref>Vadim Gippenreiter. the International Environment Photographers Association (IEPA) – www.theiepa.org, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. Juli 2010; abgerufen am 6. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Das Gesamtwerk umfasst nach eigenen Aussagen über 50.000 Fotografien.<ref name="englishrussia" /><ref>Вадим Гиппенрейтер – ОФИЦИАЛЬНЫЙ САЙТ – ПОРТФОЛИО, ФОТОБАНК. www.gippenreiter.com, abgerufen am 6. Mai 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Gippenreiter war Ehrenmitglied der russischen Föderation für Alpin- und Snowboardsport.<ref>ИТОГИ ВНЕОЧЕРЕДНОЙ КОНФЕРЕНЦИИ ФЕДЕРАЦИИ ГОРНОЛЫЖНОГО СПОРТА И СНОУБОРДА РОССИИ. «Федерация горнолыжного спорта и сноуборда России» olympic.ru, 30. Oktober 2006, ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 8. September 2010 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).@1@2Vorlage:Toter Link/www.olympic.ru (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Von dem Präsidenten Russlands Dmitri Anatoljewitsch Medwedew wurde er 2012 mit dem Orden der Ehre geehrt.

Werke (Auswahl)

  • Vadim Gippenreiter, Nikolaj N. Rachmanov: Reise durch die UdSSR Moskau, Verlag Planeta 1979
  • Vadim Gippenreiter: Mittelasien : Architekturdenkmäler 9.–19. Jh. Moskau, Verlag Planeta 1987
  • Vadim Gippenreiter: Kamtschatka. Land aus Feuer und Eis. 1993 Hildesheim, Gerstenberg-Verlag ISBN 3-8067-2072-X
  • Vadim Gippenreiter, Alexej Kometsch. Alte russische Kirchen und Städte. Frankfurt am Main, Umschau, 1994.
  • Alexej Kometsch, Vadim Gippenrejter: Russische Klöster München, Hirmer Verlag 2001, ISBN 3-7774-9000-8

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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