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Walperswil

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Walperswil ist eine politische Gemeinde im Verwaltungskreis Seeland des Kantons Bern in der Schweiz. Sie besteht aus den Ortsteilen Walperswil und Gimmiz.

Geographie

Das Gemeindegebiet liegt am Nordrand des Grossen Mooses am Aare-Hagneckkanal. Das Dorf befindet sich auf einem langgestreckten, schmalen Hügelzug, der von Ablagerungen einer besonders stark ausgeprägten Mittelmoräne des eiszeitlichen Wallisergletschers gebildet wurde und markant über die Schwemmebene herausragt.<ref>Gerhart Wagner: Mittelmoränen eiszeitlicher Alpengletscher in der Schweiz. In: Eclogae Geologicae Helvetiae. 94. Jg., 2001, S. 221–235, hier S. 231.</ref> Der Ortsteil Gimmiz liegt im flachen Gebiet östlich des Dorfes. Über den Hagneckkanal führt die Walperswil-Brücke.

Die Nachbargemeinden im Norden beginnend im Uhrzeigersinn sind Epsach, Bühl BE, Kappelen BE, Bargen BE, Siselen, Hagneck und Täuffelen. Die südliche Gemeindegrenze bildet der Aare-Hagneckkanal.

Landesvermessung

Datei:Generalkarte Juragewässer mit Basislinie zur schweizerischen Landesvermessung.jpg
Basislinie zur Landesvermessung mit dem nördlichen Ende in Walperswil (1834)

In Walperswil begann im 19. Jahrhundert eine wesentliche Etappe der schweizerischen Landesvermessung. Davon zeugt ein Denkmal von nationaler Bedeutung, das am 20. Mai 2006 in Walperswil eingeweiht wurde. Es handelt sich um das Nordende der Basislinie im Grossen Moos, das auf Initiative des Berner Heimatschutzes unter Denkmalschutz gestellt wurde. Die 13 km lange Strecke zwischen Walperswil und Sugiez FR wurde zuletzt 1834 für die Dufourkarte gemessen; sie bestimmte somit bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die geometrische Grösse der Schweiz. {{Coordinate{{#ifeq:|y|Simple|Complex}}|NS=46.96236|EW=7.130347|type=landmark|region=CH-FR|globe=|dim=|elevation=|pop=|lw=|name={{#invoke:Coordinates/kml|kmlTitle|1=Basislinie Punktanlage Sugiez FR}}|article=|text=ICON0|sortkey=|tooltip=|tooltipformat=|map=|mapsize=|maplevel=|maptype=|maplabel=|maplayer=|mapcaption=}}{{#if:|{{#switch:5

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Politik

Gemeindepräsidentin (Stand: 2023) ist Manuela Perny (Freie Wähler Walperswil).

Bei den Nationalratswahlen 2023 betrugen die Wähleranteile in Walperswil (in Klammern die Veränderung im Vergleich zu den Wahlen 2019 in Prozentpunkten): SVP 47,53 % (+2,40), Mitte 16,04 % (−4,33), SP 12,12 % (+3,44), FDP 7,43 % (+2,03), Grüne 6,04 % (−2,64), glp 5,48 % (+0,22), EVP 2,64 % (−0,61), EDU 0,85 % (+0,17), SD 0,07 % (−0,27).<ref>Vorlage:Internetquelle</ref>

Wirtschaft

Kiesgrube

In Walperswil gibt es die Kiesgrube im Mattehölzil, welche im Beichfeld erweitert werden soll. An der Gemeindeversammlung 2019 wurde die Erweiterung abgelehnt, woraufhin sich der Kanton Bern der Sache angenommen hat.<ref>Umstrittenes Projekt im Seeland. Kanton hält an Erweiterung der Walperswiler Kiesgrube fest. In: Berner Zeitung. 17. März 2022, abgerufen am 3. April 2022.</ref><ref>Andrea Wyss: Kantonsvorhaben. Kiesgrube im Berner Seeland sorgt für rote Köpfe. In: Bauernzeitung (Schweiz). 2. April 2022, abgerufen am 3. April 2022.</ref><ref>Kiesgrube Walperswil: Kantonale Überbauungsordnung «Beichfeld» geht in die Mitwirkung. Kanton Bern, 25. Oktober 2021, abgerufen am 3. April 2022 (Medienmitteilung).</ref> Die Kiesgrube wird von der Hurni-Gruppe betrieben.<ref>Hurni Holding AG. Website des Handelsregisteramtes des Kantons Bern, abgerufen am 3. April 2022.</ref><ref>Standorte. Website der Hurni-Gruppe, abgerufen am 3. April 2022.</ref> Die öffentliche Auflage und damit die Einsprachefrist dauerte vom 31. Oktober 2022 bis am 29. November 2022.<ref>Vorlage:Internetquelle</ref><ref>Vorlage:Internetquelle</ref> Die IG «Beichfeld ohne Grube» erhob Einsprache.<ref>Widerstand gegen die neue Kiesgrube in Walperswil geht weiter. In: ajour. 5. Dezember 2022.</ref>

Versorgung

Wasser

Walperswil ist eine Verbandsgemeinde der Seeländischen Wasserversorgung.

Persönlichkeiten

Sehenswürdigkeiten

Vorlage:Hauptartikel

Bilder

Literatur

  • Andres Moser: Die Kunstdenkmäler des Kantons Bern. Landband 2: Der Amtsbezirk Erlach, der Amtsbezirk Nidau. Teil 1. Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (GSK). Wiese, Basel 1998 (= Kunstdenkmäler der Schweiz. Bd. 90). ISBN 3-909164-63-3, S. 374–386.

Weblinks

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Einzelnachweise

<references responsive />

Vorlage:Navigationsleiste Verwaltungskreis Seeland

Vorlage:Normdaten