Walter Reger
Walter Reger (* 13. November 1889 in Hamburg als Julius Walther Reger;<ref>Geburtsregister StA Hamburg 2, Nr. 4827/1889</ref> † 12. Dezember 1969 in Sainte-Livrade-sur-Lot<ref>Sterberegister StA Sainte-Livrade-sur-Lot (Lot-et-Garonne), Nr. 59/1969</ref>) war ein deutscher Bildhauer und Professor für Plastik in Berlin. Er trat durch Bauplastik hervor und wurde als „entartet“ verfolgt.
Leben und Werk
Walter Reger absolvierte seine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule Hamburg und der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin und war zu Studien 1912/13 in Paris. In den Jahren 1914 bis 1924 war er Lehrer in der Modellierklasse der Unterrichtsanstalt, zunächst als Assistent und ab 1921 als Professor.<ref>{{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Nach 1924 lehrte er als Professor für Bauplastik an den Vereinigten Staatsschulen für Freie und Angewandte Kunst in der Abteilung „Angewandte Kunst“. Er entwarf vor allem plastische Fassadengestaltungen und vertrat eine abstrakte, experimentelle Stilrichtung, wodurch er ins Visier von Kampagnen gegen sogenannte „Entartete Kunst“ geriet.
Im Herbst 1933 wurde Walter Reger von den NS-Behörden wegen seiner Kunstauffassung aus dem Lehramt entlassen und emigrierte nach Frankreich, wo er als Landwirt tätig war. 1940 wurde sein Land durch die deutsche Besatzungsmacht enteignet; 1949 erhielt er es zurück.
Literatur und Quellen
- Christine Fischer-Defoy: Kunst Macht Politik. Die Nazifizierung der Kunst- und Musikhochschulen in Berlin. Elefanten Press, Berlin 1988, S. 69, 203 u.ö.
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Weblinks
- Postamt N 65 in der Denkmaldatenbank
Einzelnachweise
<references></references>
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| NAME | Reger, Walter
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| ALTERNATIVNAMEN |
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| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Bildhauer und Hochschullehrer
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| GEBURTSDATUM | 13. November 1889
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| GEBURTSORT | Hamburg
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| STERBEDATUM | 12. Dezember 1969
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| STERBEORT | Sainte-Livrade-sur-Lot
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