Waw an-Namus
| Waw an-Namus | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Waw an-Namus, aufgenommen aus dem Space Shuttle, 25. Oktober 1992 | ||||||
| Waw an-Namus, aufgenommen aus dem Space Shuttle, 25. Oktober 1992 | ||||||
| Höhe | Vorlage:Höhe/Fmt m | |||||
| Lage | Libyen | |||||
| Koordinaten | 24° 55′ 5″ N, 17° 45′ 45″ O
{{#coordinates:24,918055555556|17,7625|primary
|
dim=5000 | globe= | name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. | region=LY-MQ | type=mountain
}} |
|
| ||||||
| Typ | Caldera | |||||
Waw an-Namus (arabisch واو الناموس, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚Mückenkrater‘; auch Wau-en-Namus) ist ein erloschener Vulkan, eine Caldera im südlichen Libyen, nahe dem geographischen Zentrum der Sahara.
Auf dem Grund der ca. 4 km weiten und 100 m tiefen Caldera befinden sich ein Schlackenkegel und drei Salzseen, die alle in unterschiedlichen Farben erscheinen. Diese Seen begründen auch die Namensgebung des Waw an-Namus. Rund um die Caldera erstrecken sich über 10–20 km Felder mit dunklem vulkanischen Lockermaterial (Tephra), die sogar aus dem Weltraum deutlich zu sehen sind.
Waw an-Namus erfreute sich seit der beginnenden touristischen Öffnung Libyens ab ca. 2000 zunehmender touristischer Beliebtheit. Seit Beginn des Bürgerkrieges im Februar 2011 ist die Tour zum Wau-en-Namus wegen der seitdem extrem unsicheren Lage in Libyen nicht mehr möglich.
Am Südrand des Tibestigebirges liegt in etwa 500 km Luftlinie Entfernung das spektakuläre „Natronloch“, Trou au Natron.
Bildergalerie
-
Waw an-Namus
-
Blauer Grundwassersee
-
Grüner See
-
Roter See
Einzelnachweise
- Waw an-Namus im Global Volcanism Program der Smithsonian Institution (englisch)
- Vulkanfaszination: Fotos Febr. 2011