Zum Inhalt springen

Waw an-Namus

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Waw an-Namus
Waw an-Namus, aufgenommen aus dem Space Shuttle, 25. Oktober 1992
Waw an-Namus, aufgenommen aus dem Space Shuttle, 25. Oktober 1992
Höhe Vorlage:Höhe/Fmt m
Lage Libyen
Koordinaten 24° 55′ 5″ N, 17° 45′ 45″ OKoordinaten: 24° 55′ 5″ N, 17° 45′ 45″ O
 {{#coordinates:24,918055555556|17,7625|primary
dim=5000 globe= name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. region=LY-MQ type=mountain
  }}
Typ Caldera
Datei:Waw an-Namus-Zentrum.jpg
Zentrum des Waw an-Namus
Datei:Wau-en-Namus.jpg
Caldera des erloschenen Vulkans Wau-en-Namus im Süden Libyens, im Zentrum der Sahara
Datei:Waw an-Namus-zentraler Krater.jpg
Zentraler Krater

Waw an-Namus (arabisch واو الناموس, DMG {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ‚Mückenkrater‘; auch Wau-en-Namus) ist ein erloschener Vulkan, eine Caldera im südlichen Libyen, nahe dem geographischen Zentrum der Sahara.

Auf dem Grund der ca. 4 km weiten und 100 m tiefen Caldera befinden sich ein Schlackenkegel und drei Salzseen, die alle in unterschiedlichen Farben erscheinen. Diese Seen begründen auch die Namensgebung des Waw an-Namus. Rund um die Caldera erstrecken sich über 10–20 km Felder mit dunklem vulkanischen Lockermaterial (Tephra), die sogar aus dem Weltraum deutlich zu sehen sind.

Waw an-Namus erfreute sich seit der beginnenden touristischen Öffnung Libyens ab ca. 2000 zunehmender touristischer Beliebtheit. Seit Beginn des Bürgerkrieges im Februar 2011 ist die Tour zum Wau-en-Namus wegen der seitdem extrem unsicheren Lage in Libyen nicht mehr möglich.

Am Südrand des Tibestigebirges liegt in etwa 500 km Luftlinie Entfernung das spektakuläre „Natronloch“, Trou au Natron.

Bildergalerie

Einzelnachweise