Weißer Ijus
| Weißer Ijus Белый Июс (Bely Ijus) | ||||||||||||
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| Daten | ||||||||||||
| Gewässerkennzahl | RU: 13010400112115200013831 | |||||||||||
| Lage | Datei:Flag of Russia.svg Russland | |||||||||||
| Flusssystem | Ob | |||||||||||
| Abfluss über | Tschulym → Ob → Arktischer Ozean | |||||||||||
| Quellgebiet | Kusnezker Alatau 54° 6′ 54″ N, 89° 6′ 23″ O {{#coordinates:54,1149|89,1063|
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dim=500 | globe= | name=Quellgebiet Weißer Ijus | region=RU-KK | type=waterbody
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| Quellhöhe | ca. 1200 m | |||||||||||
| Vereinigung mit | Schwarzem Ijus zum TschulymKoordinaten: 54° 56′ 56″ N, 89° 50′ 2″ O
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dim=1000 | globe= | name=Vereinigung mit Weißer Ijus | region=RU-KK | type=waterbody
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| Mündungshöhe | ca. 380 m | |||||||||||
| Höhenunterschied | ca. 820 m | |||||||||||
| Sohlgefälle | ca. 3,7 ‰ | |||||||||||
| Länge | 224 km<ref name="GSE" /><ref name="gvr" /> | |||||||||||
| Einzugsgebiet | 5370 km²<ref name="GSE">Artikel Weißer und Schwarzer Ijus in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)</ref><ref name="gvr">Weißer Ijus im Staatlichen Gewässerverzeichnis der Russischen Föderation (russisch)</ref> | |||||||||||
| Abfluss am Pegel Malaja Syja<ref name="malaja" /> AEo: 3520 km² Lage: 124 km oberhalb der Mündung |
MQ 1952/2000 Mq 1952/2000 |
44 m³/s 12,5 l/(s km²) | ||||||||||
| Abfluss am Pegel Krasny Ijus<ref name="krasnyijus" /> AEo: 4840 km² Lage: 55 km oberhalb der Mündung |
MNQ 1940/1951 MQ 1940/1951 Mq 1940/1951 MHQ 1940/1951 |
4 m³/s 44 m³/s 9,1 l/(s km²) 36 m³/s | ||||||||||
| Rechte Nebenflüsse | Charatas | |||||||||||
| Gemeinden | Berenschak, Jefremkino, Ijus | |||||||||||
| Schiffbarkeit | nicht schiffbar | |||||||||||
Lage des Weißen Ijus (Белый Июс) im Einzugsgebiet des Tschulym | ||||||||||||
Der 224 Kilometer lange Weiße Ijus ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), Bely Ijus) ist der rechte Quellfluss des Tschulym (Flusssystem des Ob) in Sibirien (Russland, Asien).
Geographie
Der Weiße Ijus entsteht seinerseits an der Ostflanke des Kusnezker Alatau in 712 m Höhe aus dem linken Quellfluss Pichterek ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Quelle bei etwa 1200 m, angegebene Länge zusammen mit diesem) und dem rechten Quellfluss Turalyg ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Quelle bei etwa 1600 m). Im Oberlauf hat der Fluss den Charakter eines schnellen Gebirgsflusses mit engem Tal, welches sich auf den unteren etwa 100 Kilometern im Bereich der Steppen des westlichen Teils der Tschulym-Jenissei-Senke stark verbreitert. Beim Dorf Maly Sjutik ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) vereinigt sich der Weiße Ijus schließlich in etwa 380 m Höhe mit dem kürzeren (178 km) linken Quellfluss Schwarzer Ijus ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Tschorny Ijus) zum Tschulym. Der Tschulym hat zusammen mit dem Weißen Ijus eine Länge von 2023 Kilometern und gehört damit zu den bedeutenden Flüssen Sibiriens. In der Nähe des Zusammenflusses ist der Weiße Ijus circa 75 Meter breit und 1,5 Meter tief; die Fließgeschwindigkeit beträgt 1,2 m/s.
Hydrologie
Das Einzugsgebiet umfasst 5.370 km². Der mittlere Abfluss (MQ) bei Ijus (früher Krasny Ijus) 55 km oberhalb des Zusammenflusses zum Tschulym beträgt 44 m³/s (Minimum im Februar: 4,0 m³/s, Maximum im Juni: 136 m³/s).<ref name="malaja">Weißer Ijus am Pegel Malaja Syja – hydrographische Daten bei R-ArcticNET </ref><ref name="krasnyijus">Weißer Ijus am Pegel Ijus (Krasny Ijus) – hydrographische Daten bei R-ArcticNET (nur 12 Beobachtungsjahre)</ref>
Infrastruktur
Auf seiner gesamten Länge durchfließt der Weiße Ijus die autonome Republik Chakassien. Städte gibt es am Fluss nicht, jedoch die Gemeindeverwaltungszentren Berenschak und Jefremkino im Rajon Schira sowie Ijus (früher Krasny Ijus) im Rajon Ordschonikidsewski und ihnen unterstellte kleinere Dörfer.
Durch das Flusstal führt im unteren Abschnitt die Bahnstrecke Atschinsk – Abakan (Verbindung zwischen Transsibirischer und Südsibirischer Eisenbahn).
Weblinks
Einzelnachweise
<references />