Weitensfeld im Gurktal
| Marktgemeinde Weitensfeld im Gurktal
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Wappen | Österreichkarte | |||||
[[Datei:{{#property:p94}}|100px|Wappen von Weitensfeld im Gurktal]]
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | Datei:Flag of Austria.svg Österreich | |||||
| Land: | Vorlage:AT-K | |||||
| Politischer Bezirk: | St. Veit an der Glan | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | SV | |||||
| Hauptort: | Weitensfeld | |||||
| Fläche: | 95,77 km² | |||||
| Koordinaten: | 46° 51′ N, 14° 12′ O
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| Höhe: | 702 m ü. A. | |||||
| Einwohner: | 1.982 (1. Jän. 2025) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 21 Einw. pro km² | |||||
| Postleitzahl: | 9344 | |||||
| Vorwahl: | 04265 | |||||
| Gemeindekennziffer: | 2 05 31 | |||||
| NUTS-Region | AT213 | |||||
| Adresse der Gemeinde- verwaltung: |
Oberer Platz 9 9344 Weitensfeld | |||||
| Website: | ||||||
| Politik | ||||||
| Bürgermeister: | Franz Sabitzer (ÖVP) | |||||
| Gemeinderat: (Wahljahr: 2021) (19 Mitglieder) |
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| Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Weitensfeld im Gurktal ist eine österreichische Marktgemeinde mit 1982 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten.
Geographie
Der Hauptort Weitensfeld liegt im Gurktal, das rund 96 km² große Gemeindegebiet erstreckt sich über eine Seehöhe von 700 bis 1700 m bis in die südlich gelegenen Wimitzer Berge und die nördlich gelegenen Gurktaler Alpen.
Gemeindegliederung
Die Gemeinde ist in sieben Katastralgemeinden eingeteilt (Altenmarkt, Braunsberg, Linder, Thurnhof, Weitensfeld, Wullroß, Zweinitz) in denen sich folgende 41 Ortschaften befinden (in Klammern Einwohnerzahl Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>):
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- Ading (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Aich (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Altenmarkt (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Bach (Zweinitz) (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Braunsberg (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Brunn (Zweinitz) (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Dalling (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Dielach (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Dolz (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Edling (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Engelsdorf (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Grabenig (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Grua (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Hafendorf (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Hardernitzen (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Hundsdorf (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Kaindorf (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Kleinglödnitz (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Kötschendorf (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Kraßnitz (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Lind (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Massanig (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Mödring (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Mödritsch (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Nassing (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Niederwurz (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Oberort (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Planitz (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Psein (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Reinsberg (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Sadin (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- St. Andrä (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Steindorf (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Traming (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Tschriet (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Weitensfeld (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Wullroß (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Wurz (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Zammelsberg (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Zauchwinkel (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
- Zweinitz (Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft)
Nachbargemeinden
| Glödnitz | Metnitz | Straßburg |
| Deutsch-Griffen | Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt | Gurk |
| Albeck | Steuerberg | Frauenstein |
Klima
Geschichte
Vor Gründung der Gemeinde
Das Gurktal war lange Zeit von dichten Wäldern bedeckt und unbesiedelt. Erst als das Land von den Römern besetzt wurde und diese eine Verbindungsstraße durch das Gurktal nach Salzburg anlegten, entstanden erste Ansiedlungen, so entstand auch in Altenmarkt die Poststation Beliandrum. Spätestens im 9. Jahrhundert wurden auch die Randgebiete der Wimitzer Berge und des Mödringbergs besiedelt.<ref name=":0">Gemeindedaten. Gemeinde Weitensfeld im Gurktal, abgerufen am 25. Oktober 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Zwischen 1050 und 1065 entstand durch Zuwanderung von Bayern eine Ansiedlung am Zammelsberg (Zumoltiperg). Die Ortschaft Weitensfeld wurde 1131 erstmals urkundlich erwähnt. 1192 fiel der bis dahin steirische Besitz an die Babenberger, diese schenkten ihn 1202 dem Domstift Gurk. 1203 erhielt der Ort das Marktrecht.<ref name=":0" />
1476 und 1478 kam es zu Zerstörungen bei Einfällen der Türken. Im Sommer 1478 wurde Weitensfeld wie viele andere Orte geplündert und niedergebrannt.<ref></ref>
Am 17. April 1814 zerstörte ein Großbrand im Ort Weitensfeld 45 Häuser samt Wirtschaftsgebäude. Der Schaden wurde auf 185.432 Gulden geschätzt.<ref></ref> Brandursache war Funkenflug durch ein Freudenfeuer bei einer Feier anlässlich des Sieges über Napoleon Bonaparte in der Völkerschlacht bei Leipzig.<ref></ref>
Ab Gründung der Gemeinde 1850
1850 wurde die Ortsgemeinde Weitensfeld gegründet. Sie umfasste zunächst nur die Katastralgemeinden Altenmarkt, Braunsberg, Linder, Weitensfeld und Wullroß in ihren damaligen Grenzen und hatte damals eine Größe von etwa 62 km² und gut 1600 Einwohner.
1871 wurde die Gemeinde Weitensfeld vergrößert: die Katastralgemeinden Thurnhof und Zweinitz, die davor zur Gemeinde Gurk gehört hatten, kamen an Weitensfeld, die damit auf etwa 92 km² anwuchs.
Auflösung der Gemeinde 1973
Im Zuge der Kärntner Gemeindestrukturreform 1973 wurde die Gemeinde Weitensfeld aufgelöst. Der Großteil ihres Gebiets (92 km² mit 2768 Einwohnern; Stand 1971) kam an die damals neu errichtete Großgemeinde Weitensfeld-Flattnitz, zusammen mit den Gebieten der gleichzeitig aufgelösten Gemeinden Deutsch-Griffen, Glödnitz, einem Teil der ehemaligen Gemeinde Pisweg und einem kleinen Teil von Metnitz. Eine wesentliche Idee bei dieser Umstrukturierung war, dass man den für den Fremdenverkehr regional bedeutenden Bereich der Flattnitz, der zuvor auf die Gemeinden Deutsch-Griffen, Glödnitz und Metnitz aufgeteilt war, zusammenfassen wollte.
Ein kleiner Bereich am südlichen Rand der früheren Gemeinde Weitensfeld (Wimitz, 0,1 km, 12 Einwohner; Stand 1971) kam auf Wunsch der dortigen Bevölkerung im Zuge der Gemeindestrukturreform 1973 an die Gemeinde Steuerberg und damit an den Bezirk Klagenfurt-Land, heute Bezirk Feldkirchen.
Seit Wiedererrichtung der Gemeinde
Die Bevölkerung der ehemaligen Gemeinden Deutsch-Griffen und Glödnitz war mehrheitlich mit dem Ergebnis der Gemeindestrukturreform 1973 unzufrieden. Nach einer Volksbefragung wurde die Großgemeinde Weitensfeld-Flattnitz 1991 aufgelöst und die Gemeinden Deutsch-Griffen, Glödnitz und Weitensfeld (vorerst weiter unter dem Namen Weitensfeld-Flattnitz) wiedererrichtet. Ein Teil der Flattnitz (der vor 1973 teils zu Glödnitz, teils zu Metnitz gehört hatte) verblieb zunächst bei Weitensfeld, wurde aber mit Wirkung vom 1. Jänner 1994 abgetrennt und der Gemeinde Glödnitz angeschlossen. Seit diesem Zeitpunkt besteht das Gemeindegebiet von Weitensfeld in seinen heutigen Grenzen, seit 1. Jänner 1995 führt die Gemeinde den Namen Weitensfeld im Gurktal.
Hochwasser an der Gurk tritt immer wieder auf. Im Herbst 2019 grub sich die Gurk bei Kleinglödnitz über 300 Meter ein rund zwei Meter tiefes und 40 Meter breites neues Bachbett.<ref>Gurk grub sich neues Bachbett. Dringenden Handlungsbedarf hat der Krisenstab im Bezirk St. Veit heute in Kleinglödnitz festgestellt. Österreichischer Rundfunk, 21. November 2019, abgerufen am 21. November 2019.</ref>
Bevölkerung
Staatsbürgerschaft, Religion
Laut Volkszählung 2001 hat Weitensfeld 2.474 Einwohner, davon besitzen 97,8 % die österreichische Staatsbürgerschaft. 91,0 % der Bevölkerung bekennen sich zur römisch-katholischen und 3,6 % zur evangelischen Kirche, 2,7 % der Einwohner sind ohne religiöses Bekenntnis.
Bevölkerungsentwicklung
Bereits seit 1981 gibt es eine starke Abwanderung aus der Gemeinde, seit 2001 ist auch die Geburtenbilanz negativ.<ref>Ein Blick auf die Gemeinde Weitensfeld im Gurktal, Bevölkerungsentwicklung. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 26. November 2020.</ref> Vorlage:Einwohner B Diagramm
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
- Pfarrkirche Hl. Johannes Ev. in Weitensfeld: 1285 erstmals urkundlich erwähnt, ehemalige Wasser-Wehrkirche mit rundem Wehrturm von Anfang des 16. Jahrhunderts
- Filialkirche St. Magdalena in Weitensfeld: Aus dieser Kirche stammt das älteste erhaltene Glasgemälde Österreichs, die romanische Magdalenenscheibe, entstanden um 1170 (in der Kirche befindet sich eine Nachbildung, das Original im Diözesanmuseum Klagenfurt)
- Wehrkirche Altenmarkt
- Wehrkirche Zweinitz
- Wehrkirche Zammelsberg
- Waldkapelle Weitensfeld
- Schloss Thurnhof in Zweinitz
- Brauchtum-Museum
Regelmäßige Veranstaltungen
- Kranzelreiten: Das an den Pfingstfeiertagen stattfindende Kranzelreiten ist eines der ältesten Brauchtumsfeste in Kärnten. Der Sage nach beruht dieser Brauch auf einer Gegebenheit zu Zeiten der Pest, als fast die gesamte Bevölkerung getötet wurde, und sich die verbliebenen drei Bürgersöhne sich um ein Edelfräulein gestritten haben sollen, um die die drei jungen Männer schließlich um die Wette liefen. Bei dem Volksfest darf der Sieger die steinerne Jungfrau küssen, alle 25 Jahre (zuletzt 2022) eine lebende. Kranzelreiten wurde 2016 von der UNESCO als Immaterielles Kulturerbe in Österreich anerkannt.<ref>Österreichische UNESCO-Kommission: Kranzelreiten zu Weitensfeld. Abgerufen am 26. November 2020.</ref>
- Karl-May-Festspiele: fanden jedes Jahr Ende Juni bis Anfang September statt (1995 bis 2013)
- Speckkirchtag: findet Anfang Mai statt
- Kugelschlagen in Zweinitz und Nassing: findet jährlich am Ostersonntag statt
Wirtschaft und Infrastruktur
Die Wirtschaft ist geprägt von Land- und Forstwirtschaft sowie kleinen Gewerbebetrieben. Darunter befinden sich eine Arzneimittelproduktion und eine Lärchenharzraffinerie.
Wirtschaftssektoren
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Anzahl der Betriebe und der Beschäftigten in den Wirtschaftssektoren:<ref>Ein Blick auf die Gemeinde Weitensfeld im Gurktal, Land- und forstwirtschaftliche Betriebe. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref><ref>Ein Blick auf die Gemeinde Weitensfeld im Gurktal, Arbeitsstätten. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref><ref>Ein Blick auf die Gemeinde Weitensfeld im Gurktal, Erwerbstätige. (PDF) Statistik Austria, abgerufen am 25. Oktober 2023.</ref>
| Wirtschaftssektor | Anzahl Betriebe | Erwerbstätige | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2021<ref name=":1">STATcube. Statistik Austria, abgerufen am 24. Oktober 2023.</ref> | 2011 | 2001 | 2021<ref name=":1" /> | 2011 | 2001 | |
| Land- und Forstwirtschaft 1) | 110 | 167 | 215 | 136 | 128 | 78 |
| Produktion | 32 | 31 | 19 | 134 | 130 | 149 |
| Dienstleistung | 96 | 88 | 65 | 285 | 278 | 255 |
1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999, Arbeitsstätten im Jahr 2021
Schulen
In der Gemeinde befinden sich eine Hauptschule, eine Volksschule, eine Musikschule<ref>Schulen. Gemeinde Weitensfeld, abgerufen am 26. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, ein Kindergarten<ref>Kindergarten. Gemeinde Weitensfeld, abgerufen am 26. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, ein Postamt sowie drei Freiwillige Feuerwehren.
Verkehr
Weitensfeld lag an der Gurktalbahn und liegt an der Gurktalstraße.
Politik
Gemeinderat und Bürgermeister
Der Gemeinderat von Weitensfeld hat 19 Mitglieder.
- Nach der Gemeinderatswahl 2015 setzte er sich aus Mandataren folgender Parteien zusammen: 11 ÖVP, 5 FPÖ und 3 SPÖ.Vorlage:Gemeinderatswahl Kärnten Ref
- Nach der Gemeinderatswahl 2021 setzt er sich aus Mandataren folgender Parteien zusammen: 11 ÖVP, 5 FPÖ, 3 SPÖ.Vorlage:Gemeinderatswahl Kärnten Ref
Direkt gewählter Bürgermeister ist Franz Sabitzer (ÖVP).<ref>Politik. Gemeinde Weitensfeld, abgerufen am 26. November 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Wappen
Dem Markt Weitensfeld wurde am 4. Oktober 1629 durch Kaiser Ferdinand II. ein eigenes Wappen verliehen: „Einen roten Schild, darinnen ein Hirsch im grünen Felde zwischen vier Weidenbaimb gegen die rechte Seite zum Sprunge geschicket.“ Die Rot-Weiß-Grüne Fahne mit eingearbeitetem Wappen ist seit dem 18. Jahrhundert nachgewiesen. Eine Erneuerung der Wappen- und Fahnenverleihungsurkunde erfolgte am 1. Februar 1974 mit folgender Blasonierung: „In Rot über grünem Grund zwischen vier Weidenbäumen nach rechts springender Hirsch.“<ref>Gemeindewappen – Land Kärnten. Abgerufen am 26. November 2020.</ref>
Die Motivwahl des springenden Hirsches geht wohl „redend“ auf zwei volksetymologische Varianten der Herkunft des Ortsnamens zurück: Zum einen wird ein „Weidenfeld“, zum anderen ein Spruch „Hirsch, spring weit ins Feld!“ zum Ursprung für den heutigen Orts- und Gemeindenamen erklärt. Nach Kranzmayer (Ortsnamenbuch 1959) hingegen ist Weitensfeld aber nach dem erschlossenen Personennamen „Witin“ zu deuten.
Gemeindepartnerschaft
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter der Gemeinde
- Wilhelm Gorton (1864–1922), Großgrundbesitzer und Politiker, Abgeordneter zum Kärntner Landtag 1899–1914
- Gertrude Lübbe-Wolff (* 1953), Richterin
Weblinks
- 20531 – Weitensfeld im Gurktal. Gemeindedaten der Statistik Austria
- Marktgemeinde Weitensfeld im Gurktal
Einzelnachweise
<references />
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Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Weitensfeld im GurktalVorlage:Klappleiste/Anfang
Althofen | Brückl | Deutsch-Griffen | Eberstein | Frauenstein | Friesach | Glödnitz | Gurk | Guttaring | Hüttenberg | Kappel am Krappfeld | Klein St. Paul | Liebenfels | Metnitz | Micheldorf | Mölbling | St. Georgen am Längsee | St. Veit an der Glan | Straßburg | Weitensfeld im Gurktal
Ehemalige Gemeinden im Bezirk:
Glantschach (1850–1875) |
Grades (1850–1973) |
Hardegg (1850–1958) |
Hochfeistritz (1850–1871; 1850/51 als Feistritz) |
Hörzendorf (1850–1972; 1850–1854 als Karlsberg) |
Kraig (1899–1973) |
Krasta (so 1850–1958 der Name der Gde. Kappel am Krappfeld) |
Liemberg (1850–1958) |
Lölling (1850–1973) |
Meiselding (1899–1973) |
Obermühlbach (1850–1973) |
Pfannhof (1850–1899) |
Pisweg (1850–1973) |
Pulst (1850–1958; davon 1850–1875 als Feistritz) |
Rabing (1850–1973; davon 1956–1973 als Mölbling) |
St. Donat (1895–1958) |
St. Filippen (1850–1865) |
St. Johann am Pressen (1850–1973) |
St. Martin am Silberberg (1850–1865 und 1922–1973) |
St. Salvator (1850–1973) |
Schaumboden (1850–1973) |
Silberegg (1850–1870) |
Sörg (1875–1973) |
Treibach (1850–1871) |
Waitschach (1850–1865) |
Weitensfeld-Flattnitz (1973–1991) |
Wieting (1850–1973) |
Zeltschach (1890–1973)
Gemeinde, die früher zum Bezirk St. Veit gehörte:
Albeck (1850–1854)
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:österreichbezogen
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Imagemap fehlt
- Gemeinde in Kärnten
- Marktgemeinde in Kärnten
- Weitensfeld im Gurktal
- Wikipedia:Bilderwunsch an bestimmtem Ort
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Literatur/Interner Fehler
- Ersterwähnung 1131