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Werner Düggelin

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Datei:Zuckmayer, Welturaufführung, Das Leben des Horace A. W. Tabor - ETH-Bibliothek Com L13-0476-0724.tif
Werner Düggelin (zweiter von rechts) 1964 bei Proben eines Stücks von Carl Zuckmayer (Zuckmayer in der Bildmitte)

Werner Düggelin (* 7. Dezember 1929 in Zürich<ref>Hansruedi Lerch: Werner Düggelin. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 20. Juli 2004, abgerufen am 10. August 2020.</ref>; † 6. August 2020 in Basel<ref>Daniele Muscionico: Werner Düggelin ist gestorben. In: Neue Zürcher Zeitung online, 6. August 2020, abgerufen am 6. August 2020.</ref><ref>Traueranzeigen Werner Düggelin In: Neue Zürcher Zeitung Traueranzeigen, 6. August 2020, abgerufen am 11. August 2020.</ref>) war ein Schweizer Theaterregisseur und -direktor.

Leben

Werner Düggelin wuchs im schwyzerischen Siebnen als Sohn des Kantonsrats und Schreinermeisters Josef Düggelin und der Marie geb. Eugster auf. Er studierte an der Universität Zürich Germanistik und Romanistik. Über die Arbeit als Beleuchter beim Schauspielhaus Zürich fand er den Weg zum Theater. Düggelin war vor seiner Regietätigkeit als Assistent des Regisseurs Leopold Lindtberg tätig. Dieser riet ihm nach Paris zu gehen.<ref name="swissinfo">Andreas Keiser: „Heute gibt es nicht mehr so viele Spinner“. In: Swissinfo. 6. Dezember 2004, abgerufen am 6. August 2020.</ref><ref>Gerhard Stadelmaier: Zum Tod von Werner Düggelin: Der beste aller Zuhörer. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 14. August 2020]).</ref> In den 1950er-Jahren erlernte er dort die Theaterregie. Von September 1955 bis Dezember 1958 war er als Regisseur am Landestheater in Darmstadt tätig. Er war einer der ersten deutschsprachigen Regisseure, die Stücke von Samuel Beckett, Eugène Ionesco, Georges Schehadé, Albert Camus, Jean Genet und Paul Claudel in Deutsch inszenierten. Er war von 1968 bis 1975 Direktor des Theaters Basel.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Werner Düggelin (Memento vom 1. Oktober 2009 im Internet Archive), Website des Schauspielhauses Zürich.</ref> Seitdem arbeitete er als freier Regisseur.<ref name="swissinfo" />

1995 erhielt er den Kulturpreis der Stadt Basel, 2014 den Kunstpreis der Stadt Zürich.<ref>Peter von Matt: Das Licht und die Bretter. In: Neue Zürcher Zeitung. 30. Juni 2014, abgerufen am 6. August 2020.</ref>

Inszenierungen (Auswahl)

Filme

  • 1985: Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion. – Fernsehfilm. Buch: Maja Hoffmann und Werner Düggelin. Produktion: Schweizer Fernsehen DRS, WDR Köln, SFB Berlin. Regie: Werner Düggelin.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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