Westbahn (Unternehmen)
| Westbahn
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| colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Westbahn-Logo-2025.svg | |
| Rechtsform | GmbH |
| Gründung | 2008 |
| Sitz | Wien, Österreich |
| Mitarbeiterzahl | ca. 400 |
| Umsatz | ca. 120 Mio. €<ref>https://www.schiene.de/news-6119/Westbahn-kann-Umsatz-2023-deutlich-steigern.html</ref> |
| Branche | Eisenbahnunternehmen |
| Website | westbahn.at |
| Stand: 12. März 2023 | |
Westbahn (voller Firmenwortlaut Westbahn Management GmbH) ist ein österreichisches Eisenbahnverkehrsunternehmen, das Personenverkehr in Österreich und Deutschland anbietet. Ziele sind Wien, Salzburg, Stuttgart, Lindau am Bodensee, Saalfelden am Steinernen Meer sowie Graz, Klagenfurt und Villach. Aktiv am Markt ist das Unternehmen seit Dezember 2011, als zwischen Wien und Salzburg auf der namensgleichen Strecke der Betrieb aufgenommen wurde.
Geschichte
Die Gründung des Unternehmens geht auf die Idee von Stefan Wehinger zurück, welcher von Oktober 2004 bis März 2008 Vorstand der ÖBB Personenverkehr AG war<ref>Hanna Kordik: Stefan Wehinger: „Es war die beste Zeit meines Lebens“. In: Die Presse. "Die Presse" Verlags-Gesellschaft, 23. November 2012, abgerufen am 11. November 2024.</ref>. Den Namen Westbahn wählte Wehinger wegen des Kürzels WE(hinger) ST(efan), welches intern bei den ÖBB als sein Personalkürzel verwendet wurde. Wehinger gewann Hans Peter Haselsteiner als Investor für die Gründung am 8. Oktober 2008.<ref>Silvia Jelincic: Ex-ÖBB-Vorstand macht Bahn Konkurrenz. In: FORMAT. APA-OTS, 9. Oktober 2008, abgerufen am 11. November 2024.</ref>
Im Juni 2009 wurde mit der ÖBB-Infrastruktur eine Rahmenvereinbarung über die Zuweisung von Fahrwegkapazitäten für die Jahre 2011 bis 2016 geschlossen. Damit wurde fahrplantechnisch sichergestellt, dass die Westbahn einen Taktverkehr zwischen Wien und Salzburg anbieten kann.<ref>Ex-SBB-Chef Weibel fordert ab 2011 Österreichs Staatsbahn heraus. In: Tages-Anzeiger, 19. Juni 2009.</ref>
Nachdem die ÖBB mit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2010 die Direktverbindung zwischen Graz und Linz gestrichen hatten, wurde Anfang Februar 2011 bekannt, dass die Westbahn erwog, auch diese Linie zu bedienen.<ref>WESTbahn-Verbindung Linz-Graz angedacht. In: ooe.orf.at, Februar 2011, abgerufen am 2. Februar 2011.</ref> Als die ÖBB kurz darauf ankündigten, diese Strecke doch wieder selbst mit einer Direktverbindung zu bedienen, wurden diese Pläne verworfen.<ref>Westbahn und ÖBB steuern auf harten Konfrontationskurs zu. In: Wirtschaftsblatt, 8. Februar 2011, abgerufen am 27. Mai 2011.</ref> Seit August 2011 ist die französische Bahngesellschaft SNCF über ein Joint Venture mit 26 % am Unternehmen beteiligt.<ref name="ORF-20110823">Frankreich steigt bei Westbahn ein. In: wien.orf.at, 23. August 2011, abgerufen am 23. August 2011.</ref>
Die Westbus GmbH war ein gemeinsames Tochterunternehmen der Blaguss Reisen GmbH und der Rail Holding AG. 51 % des Unternehmens hielt die Blaguss GmbH, 49 % die Rail Holding AG. 2016 zog sich die Rail Holding aus dem Busgeschäft zurück und verkaufte ihren 49-prozentigen Anteil an Blaguss.<ref>Westbahn steigt aus Busgeschäft aus. In: ORF. 6. Dezember 2016, abgerufen am 16. Januar 2017.</ref>
Zwischen Jänner und Ende November 2025 waren 13 % der Westbahnzüge (ausschließlich Fernverkehr) und 5 % (Nah- und Fernverkehr insgesamt) der ÖBB-Züge mehr als fünf Minuten zu spät.<ref>Zugchaos auf dem Hauptbahnhof. In: salzburg.ORF.at. Österreichischer Rundfunk, 29. Dezember 2025, abgerufen am 13. Januar 2026.</ref>
Unternehmen
Gesellschaftsstruktur
Eigentümer der Westbahn ist die Railholding AG. Diese wurde im Oktober 2008 zu jeweils 50 % von Stefan Wehinger und Hans Peter Haselsteiner gegründet. Die Westbahn Management GmbH wurde zeitgleich als 100-prozentige Tochter eingetragen.<ref>Ex-ÖBB-Vorstand macht Bahn Konkurrenz. In: Format, Oktober 2008.</ref>
- Anteilseigner:
- Bis 22. August 2011: Haselsteiner Familien-Privatstiftung (35 %), Stefan Wehinger Beteiligungs- und Beratungs GmbH (35 %), Oldro AG (30 %)<ref>Schweizer Investoren für Haselsteiners Westbahn. In: Der Standard, 29. Jänner 2010</ref>
- Bis 5. Juni 2012: Stefan Wehinger Beteiligungs- und Beratungs GmbH (knapp 26 %), Haselsteiner Familien-Privatstiftung (26 %), SNCF (26 %), Augusta-Holding (Schweiz; 22 %)<ref name="ORF-20110823" />
- Bis 19. April 2013: Haselsteiner Familien-Privatstiftung (35 %), SNCF (35 %), Augusta-Holding (30 %)<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Westbahn-Eigner-Trio übernimmt Wehinger-Anteil aliquot ( vom 2. Juli 2012 im Internet Archive) In: Wirtschaftsblatt, 29. Juni 2012. Abgerufen am 8. Juli 2012.</ref>
- Seit 19. April 2013: Haselsteiner Familien-Privatstiftung (46,9 %), SNCF (28 %), Augusta-Holding (25,1 %)<ref>Haselsteiner wird Haupteigentümer. In: Kurier, 23. April 2013.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Westbahn: Haselsteiner stockt auf. ( vom 15. Mai 2013 im Internet Archive) In: oe24.at, 23. April 2013.</ref>
- Seit 1. April 2015: Haselsteiner Familien-Privatstiftung (49,9 %), SNCF (17,4 %), Augusta-Holding (32,7 %)<ref name="standard20150511" />
- Seit 26. März 2024: Haselsteiner Familien-Privatstiftung (49,9 %), Kolomani Holding GmbH (32,7 %), SNCF (17,4 %)<ref>Über WESTbahn. Abgerufen am 12. März 2025.</ref>
- Vorstand: Thomas Posch und Marco Ramsbacher.<ref>WESTbahn-Geschäftsführung stellt sich neu auf. Abgerufen am 23. Dezember 2023.</ref> Vorgänger waren Erich Forster (2014 – Februar 2022), Clemens Schneider und Florian Kazalek.<ref>CV Vorstand. Abgerufen am 12. Dezember 2017.</ref>
- Aufsichtsrat: Andreas J. Ludwig (Vorsitzender), der 2022 Benedikt Weibel ablöste.<ref>Rail Holding AG. Abgerufen am 23. Januar 2023.</ref>
Geschäftsergebnisse
Die Westbahn fuhr im Geschäftsjahr 2012 einen Verlust von 23,45 Millionen Euro ein. Weitere 1,7 Millionen Euro Verlust habe der Betrieb des Westbus erbracht. Bei der Vorstellung des Geschäftsberichts bezeichnete das Unternehmen den ursprünglichen Businessplan als zu ambitioniert. Nach eigenen Angaben habe die Gesellschaft ab Sommer 2013 operativ ein positives Ergebnis erwirtschaftet.<ref name="vn-2013-10-05">Westbahn fährt mit Verlusten herum. In: Vorarlberger Nachrichten. 5. Oktober 2013.</ref>
Am 5. Juni 2012 trat Stefan Wehinger von seinem Posten als Geschäftsführer zurück.<ref>Lokführer geht. Stefan Wehinger verlässt Westbahn. In: Der Standard, 5. Juni 2012.</ref> Erich Forster übernahm den Posten<ref name="standard-2012-06-05">Fliegender Wechsel bei der Westbahn. In: Der Standard, 5. Juni 2012.</ref> und ging dann mit 28. Februar 2022 in den Ruhestand. 2022 war der Geschäftsumsatz 90 Millionen Euro. 2023 wurden erstmals 120 Millionen erreicht und der Gewinn stieg von 4 auf 10 Millionen Euro. Die hohen Anfangsverluste konnte das nicht ausgleichen.<ref>Westbahn verzeichnete 2023 Rekord bei Passagieren und Umsatz. Abgerufen am 16. März 2025.</ref> Geschäftsführer waren bis zum September 2024 Thomas Posch und Florian Kazalek, die diese Position seit 1. März 2022 innehatten,<ref>WESTbahn: Neue Geschäftsführung zum 1. März 2022. Abgerufen am 24. Dezember 2021.</ref> mit September 2024 wechselte Florian Kazalek zur grosso rail GmbH, Marco Ramsbacher rückte nach.<ref>Marco Ramsbacher verstärkt Geschäftsführung. Abgerufen am 15. März 2025.</ref>
Liniennetz
Weststrecke: Wien – Salzburg mit Verlängerungen und Seitenästen
| Wien – Salzburg – München – Stuttgart<ref>Fahrplan. Westbahn, abgerufen am 1. Januar 2024.</ref> | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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* Halt in Fahrtrichtung München nur zum Einsteigen, in Fahrtrichtung Wien Westbahnhof nur zum Aussteigen + Halt in Fahrtrichtung Wien nur zum Einsteigen, in Gegenrichtung nur zum Aussteigen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wien – Salzburg – Innsbruck<ref>Fahrplan. Westbahn, abgerufen am 1. Januar 2023.</ref> | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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* Halt in Fahrtrichtung Innsbruck nur zum Einsteigen, in Fahrtrichtung Wien Westbahnhof nur zum Aussteigen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wien – Salzburg – Innsbruck – Bregenz<ref>Fahrplan. Westbahn, abgerufen am 1. Januar 2023.</ref> | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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* Halt in Fahrtrichtung Innsbruck nur zum Einsteigen, in Fahrtrichtung Wien Westbahnhof nur zum Aussteigen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wien – Salzburg<ref>Fahrplan. Westbahn, abgerufen am 1. Januar 2023.</ref> | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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* Halt in Fahrtrichtung Salzburg nur zum Einsteigen, in Fahrtrichtung Wien Westbahnhof nur zum Aussteigen (e) nur einzelne Züge | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Wien – Graz – Klagenfurt – Villach<ref>Fahrplan. Westbahn, abgerufen am 31. März 2026.</ref> | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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* Halt bis 28. Mai 2026 + Halt ab 29. Mai 2026 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Westbahn (Unternehmen) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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* Halt in Fahrtrichtung Salzburg nur zum Einsteigen, in Fahrtrichtung Wien Praterstern nur zum Aussteigen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Das Unternehmen bietet tagsüber seit Dezember 2011<ref name="ORF-20110823" /> in Konkurrenz zu den InterCity-Zügen einen Fernverkehr im Einstundentakt auf der 317 Kilometer langen Linie zwischen Wien Westbahnhof und Salzburg an. Bis zum 1. September 2013 wurden die Züge wegen fehlender Abstellkapazitäten im Salzburger Hauptbahnhof bis Freilassing mit Zwischenhalt in Salzburg Taxham Europark verlängert.<ref name="BR_201305">Westbahn nicht mehr bis Freilassing. In: Bahn-Report, Heft 5/2013, S. 32, Herausgeber: Interessengemeinschaft Schienenverkehr e.V., Rohr, ISSN 0178-4528.</ref> Zwischen Wien und Salzburg verkehren dabei dreizehn Zugpaare von Donnerstag bis Freitag, zwischen Wien und Linz sind es bis zu vierzehn Zugpaare. Die Reisezeit beträgt seit Eröffnung eines Hochgeschwindigkeitsabschnittes in Niederösterreich zwei Stunden und 30 Minuten. Zwischenhalte sind Wien-Hütteldorf, St. Pölten Hbf, Amstetten, Linz Hbf, Wels Hbf, Attnang-Puchheim, Vöcklabruck und Salzburg Hbf. Wie auch die ÖBB-Personenverkehr muss das Unternehmen der ÖBB-Infrastruktur drei Euro pro Trassenkilometer bezahlen.<ref name="ORF-20110823" />
Im Mai 2012 wurden drei Züge in Tagesrandlage gestrichen und ein zusätzlicher Nachmittagszug von Wien nach Salzburg eingesetzt.<ref name="eo-2012-400" /> Anfang 2013 wurde bekannt, dass die Westbahn kein Geld vom Salzburger Verkehrsverbund für die Bedienung der Linie Salzburg Hauptbahnhof – Freilassing bekommen hatte und daher die Haltestelle Salzburg-Taxham-Europark und den Bahnhof Freilassing nicht mehr bedient. Die Linie war zu Beginn nur angeboten worden, weil der Salzburger Hauptbahnhof aufgrund des Umbaus keine ausreichenden Abstellplätze zur Verfügung hatte. Nach Einführung des Taktfahrplans und wegen zu geringer Auslastung wurde die Teillinie Salzburg–Freilassing ab Anfang September 2013 nicht mehr bedient. Im Dezember 2013 erklärte das Unternehmen seinen De-facto-Ausstieg aus dem Verkehrsverbund Ost-Region (VOR). Anlass war die vom VOR abgelehnte Forderung nach höheren Zahlungen, als dem Unternehmen nach dem Einnahmenaufteilungsschlüssel des VOR gewährt wurden.<ref>Clinch mit Verkehrsverbünden: Westbahn wird teurer. In: Der Standard, 9. Dezember 2013.</ref>
Bis ins Jahr 2015 plante das Unternehmen Westbahn eine Verlängerung der Reiseroute von Wien kommend über Salzburg hinaus über die Salzburg-Tiroler-Bahn bis Innsbruck Hbf. Diese Planung wurde jedoch verworfen, da es an der notwendigen Streckeninfrastruktur fehlte.<ref>Private Westbahn kämpft um Trassen bis Innsbruck. In: Tiroler Tageszeitung. 13. August 2015, abgerufen am 12. März 2020.</ref><ref>Westbahn will ab 2018 von Wien nach Innsbruck fahren. In: Die Presse. 21. April 2016, abgerufen am 29. Oktober 2017.</ref>
Ab Fahrplanwechsel im Dezember 2017 verdoppelte die Westbahn ihr Angebot zwischen Wien und Salzburg. Die Anzahl der täglichen Abfahren pro Richtung erhöhte sich damit von 16 auf 31; das Unternehmen investierte dafür 180 Millionen Euro. Die Anzahl der Mitarbeiter stieg von 250 auf 400.<ref>Westbahn investiert 180 Mio. und verdoppelt ihr Angebot. In: Die Presse. 7. September 2017, abgerufen am 7. September 2017.</ref><ref name="WB">Westbahn fährt öfter – und auch vom Praterstern. In: Kurier.at. 7. September 2017, abgerufen am 10. September 2017.</ref> Der neue Fahrplan sah vor, dass stündlich ein Zugpaar mit dem Namen WESTgreen weiterhin die Relation Wien Westbahnhof – Hütteldorf – St. Pölten – Amstetten – Linz – Wels – Attnang-Puchheim – Salzburg bedient. Ein weiteres, ebenfalls stündlich verkehrendes Zugpaar mit der Bezeichnung WESTblue begann nun in Wien Praterstern und benutzte die Stammstrecke der S-Bahn mit Halten in Wien Praterstern, Wien Mitte, Wien Rennweg, Wien Quartier Belvedere, Wien Hauptbahnhof (Südtiroler Platz), Wien Meidling, fuhr über den Lainzer Tunnel auf die Westbahn und hielt anschließend ebenfalls in St. Pölten, Amstetten, Linz, Wels, Attnang-Puchheim und Salzburg.<ref>Fahrplan 2018 – die neue „WESTmobilität“. In: westbahn.at. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 29. Oktober 2017; abgerufen am 29. Oktober 2017.</ref> Diese neue Linie wurden mit Fahrplanwechsel im Dezember 2019 wieder eingestellt.<ref name="westblue2019" />
Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurden vom 20. April 2020 bis 7. Juli 2021 zusätzlich die Bahnhöfe Wien Meidling, Tullnerfeld und St. Valentin bedient; der Halt in Wien Hütteldorf entfiel.<ref>WESTbahn. Abgerufen am 21. April 2020.</ref>
Im Fahrplanjahr 2022 hielten einzelne Züge in Straßwalchen, Neumarkt am Wallersee und Seekirchen am Wallersee. Diese hatten eine frühere Abfahrt bzw. spätere Ankunft in Salzburg.<ref name="fahrplan-202204" />
Für das Fahrplanjahr 2022 wurde ein Antrag auf einen Zweistundentakt für die Linie Salzburg–München gestellt.<ref name=":0">Formular gemäß Art 4 der Durchführungsverordnung (EU) 2018/1795 zur Festlegung des Verfahrens und der Kriterien für die Durchführung der Prüfung des wirtschaftlichen Gleichgewichts – Anmeldung eines geplanten neuen Schienenpersonenverkehrsdienstes. (PDF) In: schienencontrol.gv.at. Abgerufen am 10. April 2021.</ref> Dafür wurden bereits im April 2021 in München Lokführer für Kiss-3-Züge gesucht.<ref name=":1">WESTbahn Management GmbH Ausgebildete Lokführer/Triebfahrzeugführer (m/w/d) Standort München. In: stepstone.de. Abgerufen am 10. April 2021.</ref>
Anfang Dezember 2021 gab die Westbahn bekannt, dass sich der Betrieb von und nach München bis April 2022 verzögern wird, weil die Kiss-3-Züge noch nicht auf dem deutschen Bahnnetz zugelassen waren.<ref>https://aviation.direct/westbahn-muss-start-der-muenchen-zuege-verschieben</ref><ref>https://westbahn.at/fragen-antworten/muenchen</ref> Seit 8. April 2022 wird die Linie München–Wien fahrplanmäßig bedient.<ref>WESTbahn. Abgerufen am 19. März 2022.</ref> Baustellenbedingt fuhren anfangs erst vier Zugpaare täglich nach München,<ref name="fahrplan-202204">München Fahrplan der WESTbahn, gültig von 08.04. bis 11.06.2022. (PDF; 45 kB) In: westbahn.at. 16. März 2022, abgerufen am 16. April 2022.</ref> ab dem 12. Juni 2022 täglich bis zu sechs Züge.<ref>München Fahrplan der WESTbahn, gültig ab 12.06.2022. (PDF; 32,45 kB) In: westbahn.at. 17. März 2022, abgerufen am 18. März 2022.</ref>
Die Westbahn plante 2021 eine Linie Wien–München–Bregenz, die mit einer Fahrzeit von sechs Stunden eine Alternative zur Arlbergstrecke bieten soll.<ref>Österreich: WESTbahn spricht über Schnellverbindung Bregenz – München – Wien. In: Lok-Report. Abgerufen am 3. Juni 2021.</ref> Wegen Trassenkonflikten mit der SBB war ein eigenständiger Betrieb in die Schweiz damals nicht möglich.<ref>Tobias Gafafer: Die österreichische Westbahn will in die Schweiz fahren – doch die SBB angreifen darf sie nicht. In: Neue Zürcher Zeitung. 10. September 2021, abgerufen am 18. März 2022.</ref>
Für das Fahrplanjahr 2023 wurden für die Linie Salzburg–Innsbruck Trassen für fünf Zugpaare beantragt.<ref>Österreich: Flixtrain und WESTbahn beantragen Trassen nach Salzburg/München und Innsbruck. In: Lok-Report. Abgerufen am 15. April 2022.</ref> Mit dem Fahrplanwechsel am 11. Dezember 2022 wurden drei Zugpaare Wien–Salzburg über Zwischenhalte in Kufstein und Wörgl nach Innsbruck verlängert.<ref>Innsbruck - ab sofort für Reisen ab dem 11.12.2022 buchbar! Abgerufen am 15. September 2022.</ref><ref>Westbahn nun auch in Tirol. In: tirol.ORF.at. 11. Dezember 2022, abgerufen am 11. Dezember 2022.</ref> Mit dem kleinen Fahrplanwechsel am 11. Juni 2023 kam ein viertes<ref>Westbahn fährt Wien-Innsbruck öfter. In: tirol.ORF.at. 7. Juni 2023, abgerufen am 7. Juni 2023.</ref><ref>https://westbahn.at/timetable/lookup/from/innsbruck/to/wien-westbahnhof/date/2023-06-11</ref> und zum 4. September 2023 ein fünftes Zugpaar Wien–Salzburg–Innsbruck dazu.<ref>Fahrplan, gültig ab 04.09.2023. In: westbahn.at. Abgerufen am 31. August 2023.</ref>
Seit 10. Dezember 2023 verkehrt die Westbahn erstmals mit einem Zugpaar zwischen Wien Westbahnhof und Bregenz.<ref>https://www.oeamtc.at/news/tirol/westbahn-seit-10-dezember-wien-bregenz-62139536</ref> Ab Dezember 2024 wurden zwei Zugpaare von Wien kommend über München hinaus bis Stuttgart verlängert, sowie ein weiteres Zugpaar bis Bregenz und Lindau, zudem ein Zugpaar in Tagesrandlage über Salzburg und Bischofshofen nach St. Johann im Pongau.<ref>Westbahn fährt ab Dezember 2024 bis Stuttgart. In: Der Standard. Abgerufen am 18. Februar 2024.</ref><ref>Westbahn baut Zugangebot aus und fährt nach Stuttgart. In: Der Standard. Abgerufen am 25. Oktober 2024.</ref>
Im August 2025 wurde bekannt, dass es mit dem Fahrplanwechsel zum 14. Dezember 2025 zu einer Angebotserweiterung nach Lindau-Insel kommen soll. Demnach sollen ab/bis Innsbruck sieben statt bisher fünf und ab/bis Bregenz ebenso sieben statt bisher zwei Zugpaare geführt werden. Damit wird es mit 7 Zugpaaren einen durchgehenden 2-Stunden-Takt von Wien Westbahnhof über Innsbruck und Bregenz nach Lindau-Insel und zurück geben.
Südstrecke: Wien – Graz – Klagenfurt – Villach
Im Jänner 2024 gab die Westbahn bekannt, nach der Inbetriebnahme des Koralmtunnels Ende 2025 einen eigenen Verkehr zwischen Wien und Villach über Graz und Klagenfurt über die Südbahn und die Koralmbahn anzustreben. Da durch das Lichtraumprofil auf der Semmeringbahn vor der für 2030 geplanten Inbetriebnahme des Semmering-Basistunnels keine Fahrten mit den Doppelstockfahrzeugen der Westbahn möglich sind, prüfte das Unternehmen die Beschaffung einstöckiger Fahrzeuge.<ref>Westbahn interessiert sich für Südstrecke. In: kaernten.ORF.at. Österreichischer Rundfunk, 16. Januar 2024, abgerufen am 23. Juni 2024.</ref><ref>Eisenbahn in Ö, D, CH: Bald nach Frankfurt und mit Zügen aus China unterwegs? Wie die WESTbahn expandieren möchte (ab 0:08:12) auf YouTube, 8. März 2024.</ref> Stadler Rail lieferte drei SMILE-Gliederzüge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h.
Um sich einen Beginn des Angebots ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2025 offenzuhalten,<ref>Expansionspläne der WESTbahn werden konkreter. In: Eisenbahn in Ö, D, CH: Girunos für die WESTbahn? ICE3neo-Lieferstopp, NBS Ulm-Augsburg, S-Bahn Zürich, uvm. | BahnNews Juni (ab 0:01:52) auf YouTube, 29. Juni 2024.</ref> meldete die am 3. Juli 2024 in das Firmenbuch eingetragene Südbahn Management GmbH<ref name="südbahn-firmenbuch">Südbahn Management GmbH (628818h). In: Elektronische Verlautbarungs- und Informationsplattform des Bundes. Abgerufen am 3. Juli 2024.</ref> am 13. Juni 2024 bei der Schienen-Control fünf Zugpaare Wien–Villach an.<ref>Formular gemäß Art 4 der Durchführungsverordnung (EU) 2018/1795 zur Vestlegung des Verfahrens und der Kriterien für die Durchführung der Prüfung des wirtschaftlichen Gleichgewichts – Anmeldung eines geplanten neuen Schienenpersonenverkehrsdienstes. (PDF) Schienen-Control, abgerufen am 23. Juni 2024.</ref> Die Südbahn Management GmbH steht wie teilweise die Westbahn im Eigentum von Holdings von Erhard Grossnigg. Am 12. März 2025 wurde bekanntgegeben, dass die Verbindung ab dem 1. März 2026 bedient werden soll.<ref>steiermark ORF at/Agenturen red: Westbahn fährt ab 2026 auf Südstrecke. 12. März 2025, abgerufen am 12. März 2025.</ref><ref>kid.moechel, dominik.schreiber: "Historischer Tag": Private Westbahn will jetzt auch die Südbahn-Strecke erobern. 12. März 2025, abgerufen am 12. März 2025.</ref>
Seit dem 1. März 2026 rollen Züge auf der im Dezember 2025 eröffneten Koralmbahn. Die Fahrt von Wien nach Klagenfurt dauert 3:15 Stunden, die Weiterfahrt nach Villach 24 Minuten.<ref>Verkehr: Westbahn will Strecken von ÖBB übernehmen. In: orf.at. 22. Oktober 2025, abgerufen am 22. Oktober 2025.</ref> Zunächst wurden drei tägliche Zugpaare angeboten (mit Halt in Payerbach-Reichenau anstatt Semmering auf Grund von Baustellen auf der Semmering Bergstrecke). Ab dem 26. März 2026 werden am Freitag, Samstag, Sonntag, rund um Feiertag und in den Ferien fünf Zugpaare angeboten. Ab dem 29. Mai 2026 dann täglich fünf Zugpaare und fortan mit Halt am Bahnhof Semmering.<ref>Westbahn | Tickets & Angebote | Fahrplan. Westbahn Management GmbH, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 1. März 2026; abgerufen am 31. März 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Im Februar 2026 äußerte die Westbahn die Erwartung, im dritten Betriebsjahr profitabel zu werden.<ref>orf.at 27. Februar 2026</ref>
Auf der Linie Wien–Graz–Klagenfurt–Villach hält die Westbahn in Wiener Neustadt, Semmering, Bruck an der Mur, Kühnsdorf und Pörtschach, jedoch nicht in Baden, Mödling, Kapfenberg und Mürzzuschlag. Mangels verfügbarer Kapazitäten südlich von Wien müssen die Züge der Westbahn über die Pottendorfer Linie via Ebreichsdorf ausweichen; bei der Trassenvergabe haben die gemeinwirtschaftlichen Verkehre der ÖBB-Personenverkehr Vorrang.<ref>Keine Stopps in Kapfenberg, Mürzzuschlag: Verbindung Wien-Graz-Villach: Wo die Westbahn halten wird – und wo nicht. In: kleinezeitung.at. 3. Juli 2025, abgerufen am 4. Juli 2025.</ref>
Oststrecke: Wien – Budapest
Das Unternehmen gibt als Ziel auch die Bedienung der Linie Wien–Budapest an.<ref>Anmeldung eines geplanten neuen Schienenpersonenverkehrsdienstes. (PDF) In: schienencontrol.gv.at. 10. Juni 2025, abgerufen am 3. März 2026.</ref>
Fahrzeuge
Das Unternehmen setzte folgende Triebwagen-Baureihen ein oder wird diese in Zukunft einsetzen:<ref name="eo-2012-400" /><ref name=":2" />
| Hersteller | Modell | Reihe | Fahrzeugnummern | Lieferung | Einsatzende | Anzahl | Teile | Länge | Sitzplätze | Bemerkung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stadler Rail | KISS 1 | 4010 | 4010 001–007 | 2011 | Ende 2021 | 7 | 6 | 150 m | 501 | verkauft an DB Fernverkehr; dort im Einsatz ab Ende 2022; weiterverkauft an ÖBB; dort Einsatz ab Herbst 2025 |
| KISS 2 | 4010 | 4010 008 | 2017 | Ende 2021 | 1 | 6 | 150 m | 523 | druckertüchtigt; verkauft an DB Fernverkehr; dort im Einsatz ab Ende 2022; weiterverkauft an ÖBB; dort im Einsatz ab Herbst 2025 | |
| KISS 2 | 4110 | 4110 009–017 | 2017 | 2019 | 9 | 4 | 100 m | 323 | druckertüchtigt; einer nach Unfall außer Betrieb; verkauft an DB Fernverkehr; dort im Einsatz ab März<ref>https://inside.bahn.de/neuer-intercity/</ref> 2020; weiterverkauft an ÖBB; dort im Einsatz ab 2026 | |
| KISS 3 | 4010 | 4010 018–032<ref>https://www.drehscheibe-online.de/foren/read.php?106,9667172</ref> | 2021 | 15 | 6 | 150 m | 526 | baugleich mit 4010 008; Ersatz für ältere Fahrzeuge und für Strecke München – Salzburg – Wien ab 2022 | ||
| SMILE | 501 | 501 042–044 | 2025 | 3 | 11 | 202 m | 422 | angemietet, seit 2026 Einsatz auf der Strecke Wien – Villach | ||
| CRRC | DDEMU2
„Panda“ |
4100 | 4100 001–004 | 2023 | 4 | 6 | 158 m | 536 | angemietet, Option fürs Kaufen. |
Stadler KISS 1
Die Triebzüge erreichen 200 km/h Höchstgeschwindigkeit bei einer Beschleunigung von 0,85 m/s² (Vierteiler 0,9 m/s²).<ref>Elektrischer Doppelstocktriebzug – KISS für die WESTbahn Management GmbH, Österreich. Datenblatt (PDF; 231 kB) der Stadler Altenrhein AG.</ref> Diese basieren konstruktiv auf den ebenfalls von Stadler gefertigten Triebzügen RABe 511 der S-Bahn Zürich und werden vom Hersteller als Kiss bezeichnet. Alle Radsätze der Endwagen sind angetrieben, die Mittelwagen sind antriebslos. Nur die 2017 gelieferten Garnituren der Reihe 4110 und Garnitur 4010 008 sind druckertüchtigt.<ref name="eo-2012-400" /> Die Einstiege auf 570 mm Höhe sind barrierefrei.<ref>Wie barrierefrei ist die WESTbahn? In: bizeps.or.at, 2. Oktober 2011</ref> Den Reisenden stehen Ledersitze und Gratis-WLAN zur Verfügung.<ref name="ORF-20110823" /> Fast jeder Wagen wird von einem eigenen Zugbegleiter/Steward betreut.<ref>Kein großer Bahnhof für den „Neuen“. In: Die Presse, 4. Juni 2011.</ref> Die Züge werden nicht, wie bei den großen Eisenbahngesellschaften üblich, von einem Zugführer, sondern vom Triebfahrzeugführer abgefertigt. Von den rund 200 Mitarbeitern des Unternehmens sollen rund 85 % in den Zügen unterwegs sein.<ref name="ORF-20110823" /> In den Mittelwagen ist je ein Westcafé mit acht Sitzplätzen eingerichtet, in dem kalte und warme Getränke aus Münzautomaten erworben werden können. Die Zugbegleiter, die bei der Westbahn als Stewards bezeichnet werden, verkaufen Fahrkarten und Cateringprodukte und reinigen den Zug. In einem Wagen der Züge der ersten Serie befindet sich eine Raucherlounge mit 16 Sitzplätzen, aus der mit dem Einsatz einer gesonderten Klimaanlage kein Rauch in andere Bereiche des Zuges ziehen sollte. Aufgrund gerichtlicher Klagen wurde dort das Rauchen zwar Mitte Jänner 2012 verboten,<ref>Westbahn schließt Raucherlounge in Zügen. In: Die Presse, 16. Jänner 2012</ref> jedoch Mitte September 2012 nach einem Urteil des Unabhängigen Verwaltungssenats wieder erlaubt.<ref>Westbahn erlaubt wieder Rauchen in ihren Zügen. In: orf.at. 29. August 2012, abgerufen am 9. Oktober 2015.</ref> Spätestens ab Mai 2018[veraltet] muss das Rauchen allerdings vollständig verboten werden, da das Tabakgesetz dies verlangt. In den Garnituren, welche 2017 gebaut wurden, wurde bereits auf Raucherlounges verzichtet. In den Mittelwagen sind die Sitze hintereinander angeordnet, in den Endwagen gegenüberliegend an Vierertischen. Ein Endwagen (W 600) ist als Westbahn + ausgewiesen und kann für einen Aufpreis von 13,90 Euro (bis 200 km) bzw. 19,90 Euro (über 200 km) genutzt werden. Dort stehen jedem Fahrgast zwei Sitzplätze zur Verfügung, und im Preis sind eine Tageszeitung sowie ein kleines Kaltgetränk inkludiert, die – ebenso wie diverse Snacks vom Steward – am Platz serviert werden. Drei Mittelwagen sind mit getrennten Toiletten für Damen und Herren ausgerüstet, wobei sich in der Herrentoilette ein separates Pissoir befindet; der behindertengerechte Wagen (W 400) hat eine rollstuhlgerechte Toilette auf der unteren Ebene. Im unteren Stockwerk der Mittelwagen befinden sich Gepäckracks, bei denen ein Regalboden heruntergeklappt werden kann, um mitgebrachte Fahrräder unterzubringen. Außerdem können Fahrräder zusätzlich mit Halterungen auf der Einstiegsplattform befestigt werden, sodass bis zu 16 Fahrräder mitgenommen werden können.
Stadler KISS 2
Im Jahr 2015 wurden ein weiterer sechsteiliger und neun vierteilige Zuggarnituren (Reihe 4110) bei Stadler bestellt, die bis 2017 ausgeliefert wurden und mit den bestehenden sechsteiligen Zügen gekuppelt werden können.<ref name="standard20150511">APA-Meldung: Westbahn kauft zehn neue Züge. In: derStandard.at, 11. Mai 2015, abgerufen am 11. Mai 2015</ref><ref>Westbahn kauft neue Züge. In: derStandard.at. Abgerufen am 11. Mai 2015.</ref><ref>Westbahn to order more trains. In: Railway Gazette International. 12. Mai 2015, abgerufen am 15. Mai 2015.</ref> Die neuen Züge wurden mit einflügligen Schwenkschiebetüren ausgerüstet, die druckdicht schließen; die Frontscheibe wurde schmaler ausgeführt. Der Westbahn plus-Wagen wurde mit breiteren Sitzen in 2+1-Anordnung ausgestattet.
Im März 2019 wurde bekannt, dass alle 17 Kiss-1- und 2-Garnituren verkauft werden sollten.<ref>ÖBB haben Interesse an Zügen der Westbahn. In: OÖ-Nachrichten. 26. März 2019, abgerufen am 30. März 2019.</ref> Im Juli 2019 wurde bekannt, dass die Garnituren durch das Bieterverfahren an die Deutsche Bahn verkauft wurden.<ref>Deutsche Bahn baut Intercity-Flotte aus | Deutsche Bahn AG. Abgerufen am 7. Februar 2020.</ref><ref name="verkauf-db">Westbahn verkauft alle Züge an Deutsche Bahn. In: OÖ-Nachrichten. 22. Juli 2019, abgerufen am 22. Juli 2019.</ref>
Im Januar 2025 bot die Deutsche Bahn ihre 17 Einheiten zum Verkauf an.<ref>Stadler KISS 200. Angebot auf Gebrauchtzugportal Personenverkehr. Deutsche Bahn, abgerufen am 14. Januar 2025.</ref> Im Mai gaben die Österreichischen Bundesbahnen bekannt, den Zuschlag für den Kauf erhalten zu haben. Die acht sechsteiligen Einheiten sollen ab Herbst 2025 bei den ÖBB zum Einsatz kommen, die neun vierteiligen Einheiten ein Jahr später.<ref>ÖBB kaufen 17 IC-Doppelstockzüge der Deutschen Bahn. Österreichische Bundesbahnen, 22. Mai 2025, abgerufen am 22. Mai 2025.</ref>
Stadler KISS 3
Als Ersatz für die 17 Kiss 1 und 2 wurden 15 neue sechsteilige Züge wiederum bei Stadler Rail bestellt, welche baugleich mit der 2017 gelieferten Garnitur (4010 008) ausgeführt werden und jeweils über 526 Sitzplätze verfügen. Der erste Zug wurde im Februar 2021 übergeben.<ref name="tre-302-51">WESTbahn receives first new KISS. In: Today's railways Europe. Nr. 302, 2021, ISSN 1354-2753, S. 51.</ref> Im Spätsommer 2021 wurden die 15 Züge in Betrieb genommen.<ref name="WB-3te-Serie">Neue WESTbahn-Flotte: Mobilität nachhaltig gestalten! Entgeltliche Einschaltung. In: heute.at. WESTBAHN, 15. Dezember 2021, abgerufen am 21. Februar 2022.</ref> Seit Dezember 2021 gibt es wieder einen Halbstundentakt zwischen Wien und Salzburg.<ref name="verkauf-db" />
Mit den Kiss 3 wird ein neues Klassensystem bestehend aus der First (1. Klasse, Leitfarbe gelb), der Comfort-Klasse (2+ Klasse, Leitfarbe petrol) und der Standard-Klasse (2. Klasse, Leitfarbe orange) angeboten. In der Comfort-Klasse und in der First ist ein Upgrade zu zahlen, das eine Reservierung beinhaltet. Die Comfort-Klasse steht Inhabern eines Klimatickets ohne Aufpreis zur Verfügung.<ref>WESTbahn: Mit der neuen KISS 3 Flotte in die Klima- und Verkehrszukunft Presseaussendung der WESTbahn Management GmbH, 6. September 2021. Abgerufen am 21. Februar 2022.</ref>
CRRC DDEMU2 „Panda“ Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Anker“ ist nicht vorhanden.
Bereits im März 2019 wurde über den Kauf von Zügen der China Railway Rolling Stock Corporation (CRRC) nachgedacht.<ref>Luise Ungerboeck: Westbahn wird zur Trägerrakete für Zugbauer aus China. In: Der Standard. 25. März 2019, abgerufen am 25. März 2019.</ref> Im Juni 2021 präsentierte CRRC über den staatlichen chinesischen Nachrichtensender CCTV einen 200 km/h schnellen und unter 25 kV mit 50 Hz sowie 15 kV und 16,7 Hz einsetzbaren Triebzug im Westbahn-Design (Baureihe 4100). Die Westbahn beabsichtigte 2021, vier Einheiten ab Sommer oder Herbst 2023 für den Einsatz in fünf europäischen Ländern, darunter Österreich, Deutschland und Ungarn, zu mieten.<ref name=":2">CRRC: Rollout des neuen WESTbahn-Zuges. In: Lok-Report. Abgerufen am 3. Juni 2021.</ref><ref>Miguel Bustos: CRRC presenta los trenes de dos pisos para la austriaca Westbahn. In: Trenvista. 1. Juni 2021, abgerufen am 1. Juni 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Zu diesem Zeitpunkt wurde der Triebzugtyp noch als DEMU 2 und nicht als Panda bezeichnet. Seit 2022 befinden sich die Triebzüge in Österreich für Erprobungsfahrten,<ref>Züge aus China erstmals in Österreich: So sieht die neue Westbahn aus. 3. November 2025, abgerufen am 3. November 2025.</ref> am 6. November 2025 erteilte die Eisenbahnagentur der Europäischen Union (ERA) die Zulassung für den Betrieb der Züge in Österreich.<ref name="eurail_2025">ERA hat Zulassung für CRRC-Züge erteilt. In: Eurailpress. 14. November 2025, abgerufen am 18. Januar 2026.</ref><ref>Registration Details. 13-388-0001-2-001-001 ZEMU02. Eisenbahnagentur der Europäischen Union, 10. November 2025, abgerufen am 18. Januar 2026.</ref> Der Verband der Bahnindustrie in Österreich (VBI) kritisierte die Entscheidung, Fahrzeuge aus einem Nicht-EU-Staat zu beschaffen.<ref>Aufregung über neue Westbahn-Züge aus China</ref>
Am 10. November 2025 fand der erste Einsatz der Züge im Fahrgastbetrieb statt.<ref name="eurail_2025" /> Ab Dezember 2026 sollen die Triebzüge zwischen Wien und Budapest verkehren.<ref>LOK Report - Österreich: WESTbahn will öfter Verbindungen nach Lindau und neue Verbindungen nach Budapest fahren. Abgerufen am 17. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Stadler SMILE
Im Jänner 2024 wurde vom Westbahn-Geschäftsführer angekündigt, dass nach Fertigstellung des Koralmtunnels neben der Weststrecke auch die Südstrecke bedient werden soll. Da jedoch die vorhandenen Doppelstockgarnituren für das Lichtraumprofil auf der Semmering Bergstrecke zu hoch sind, wurde die Anmietung von einstöckigen Zuggarnituren für drei bis vier Verbindungen täglich von Wien nach Klagenfurt und retour geplant. Man sei zu diesem Zeitpunkt „bereits mit Herstellern im Gespräch“ gewesen. Nach der Eröffnung des Semmeringbasistunnels, voraussichtlich im Jahr 2032, könnte die Strecke dann auch mit den eigenen Doppelstockgarnituren bedient werden.<ref>APA: Zugverkehr: Westbahn könnte ab Ende 2025 auch die Südstrecke bedienen. In: Der Standard. 16. Januar 2024, abgerufen am 8. Juni 2025.</ref>
Am 12. März 2025 gaben das Unternehmen Westbahn und der Hersteller Stadler die Vertragsunterzeichnung zur Lieferung von drei einstöckigen Hochgeschwindigkeitszügen des Typs Stadler Smile an die Westbahn bekannt. Die Garnituren werden für sechs Jahre von Stadler angemietet, mit den Optionen auf Rückgabe, Verlängerung oder Kauf nach Ablauf. Mit diesen werden auf der Südstrecke seit 1. März 2026 täglich fünf Zugpaare vom Wiener Hauptbahnhof über Graz Hbf und die im Dezember 2025 in Betrieb gehende Koralmbahn nach Klagenfurt Hbf und weiter bis Villach Hbf und retour geführt. Wie schon Anfang 2024 von der Westbahn verlautbart, sei nach Fertigstellung des Semmeringbasistunnels geplant, die schon bisher auf der Weststrecke eingesetzten Doppelstockzüge auch auf der Südstrecke einzusetzen.<ref>WESTbahn: Mit 1. März 2026 ab in den Süden. APA-OTS-Aussendung der WESTbahn Management GmbH, 12. März 2025, abgerufen am 8. Juni 2025.</ref><ref>Stadler liefert SMILE Hochgeschwindigkeitszüge an die WESTbahn. Medienmitteilung der Stadler Austria GmbH, 12. März 2025, abgerufen am 8. Juni 2025.</ref><ref>Ab in den Süden Wien – Graz – Klagenfurt – Villach mit der WESTbahn ab 1. März 2026. News. In: westbahn.at. 12. März 2025, abgerufen am 8. Juni 2025.</ref><ref>Kid Möchel, Dominik Schreiber: „Historischer Tag“: Private Westbahn will jetzt auch die Südbahn-Strecke erobern. In: Kurier.at. 12. März 2025, abgerufen am 8. Juni 2025.</ref>
Fahrkartenverkauf und Tarif
Seit Beginn werden Fahrkarten im Internet sowie von den Zugbegleitern im Zug verkauft. Seit Mai 2012 ist ein Teil des Fahrkartensortiments auch österreichweit in etwa 3000 Trafiken erhältlich.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />WESTbahn-Tickets gibt es ab sofort auch in Ihrer Trafik. ( vom 15. Oktober 2012 im Internet Archive) Presseaussendung des Unternehmens vom Mai 2012 (PDF)</ref> Manche Angebote und Rabatte gibt es nur online. Etwa 80 Prozent der Fahrscheine werden im Zug verkauft (Stand 2012).<ref name="eo-2012-400">Die Westbahn ein halbes Jahr nach dem Start. In: Eisenbahn Österreich, Heft 8–9/2012, S. 400 f.</ref> Auch das Klimaticket gilt auf den in Österreich liegenden Strecken der Westbahn.
Im Fahrkartenangebot finden sich verschiedene Einzel- und Gruppenfahrscheine, Zeitkarten und eine Kilometerbank in zwei Varianten. Zudem gibt es verschiedene Ermäßigungen. Ermäßigungen auf Westbahn-Tickets erhalten ebenso Mitglieder der Verkehrsclubs ÖAMTC und ARBÖ, ebenso gibt es Kooperationen mit dem Wiener Zeitungsverleger Kronen Zeitung. Die Fahrkartenpreise orientierten sich an den Preisen der ÖBB für die 2. Klasse mit Vorteilscard.<ref name="ORF-20110403">Westbahn gegen ÖBB: Kein „Preiskampf“. In: oesterreich.orf.at, 3. April 2011, abgerufen am 23. August 2011</ref>
Ab September 2013 erhob das Unternehmen von Reisenden mit Fahrausweisen des Verkehrsverbund Ost-Region und der Verkehrsverbünde Niederösterreich-Burgenland zu Hauptlastzeiten einen Aufpreis.<ref>Westbahn erhöht Preise für Pendler. ORF Wien, 2. September 2013</ref> Ab dem 13. Dezember 2013 gehörte das Unternehmen den Verkehrsverbünden VOR/VVNB nicht mehr an.<ref>Aktuell im VOR: Verkehrsverbund Ost-Region. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. November 2012; abgerufen am 12. Dezember 2017.</ref><ref>Verkehrsverbund Ostregion stellt Zahlungen an die WESTbahn ein! Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 6. Januar 2014; abgerufen am 12. Dezember 2017.</ref> Mit dem 1. August 2023 trat die Westbahn dem Verkehrverbund-Ostregion wieder bei.<ref>Ab August: VOR-Tickets in Westbahn gültig. In: noe.ORF.at. 31. Juli 2023, abgerufen am 1. August 2023.</ref>
Im März 2014 hat das Unternehmen die Preise und Tarifkilometer angehoben und löste bei Kilometerbankkunden Verärgerung aus, da die Zuordnung der Strecken zu Kilometerzahlen geändert und der Mindestwert angehoben wurde. Damit wurden Langstreckentarife günstiger, jedoch Kurzstrecken teilweise teurer als der Normaltarif der ÖBB bzw. vom jeweiligen Verkehrsverbund.<ref>westbahn.at, vgl. ÖBB Ticketshop (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Dezember 2018. Suche im Internet Archive ) für die Strecke Wien Westbahnhof – Wien-Hütteldorf</ref> Von der Schienen-Control und der Arbeiterkammer Oberösterreich kamen Beschwerden, dass man gegen Fahrgastrechte verstoße, und Forderungen nach einer entsprechenden Änderung.<ref>Die Westbahn „verlängert“ Strecken für höhere Tarife. In: orf.at, 29. März 2014, abgerufen am 11. Dezember 2014</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Westbahn-Kilometerbank: Preiserhöhung ist gesetzwidrig. ( vom 13. Dezember 2014 im Internet Archive) 24. April 2014, abgerufen am 11. Dezember 2014</ref>
Mit der Fahrplanumstellung im Dezember 2014 wurde das ursprüngliche Tarifkonzept gelockert. Nun sind die Preise, mit Ausnahme der Strecken Wien–Attnang-Puchheim und Wien–Salzburg, höher als der ÖBB-Vorteilscardtarif. Auch die Zuschläge für den Wagen „Westbahn Plus“ wurden angehoben. Seit Frühjahr 2015 wird beim Fahrkartenverkauf im Zug sowie in der Trafik für gewisse stark frequentierte Züge an Wochenenden ein Aufpreis von 1 Euro pro Fahrkarte berechnet.
Ermäßigungen und Kooperationen mit anderen Verkehrsunternehmen
- Die Westbahn bietet für Besitzer einer Vorteilscard der ÖBB ebenfalls ermäßigte Tickets an, um diese zum Umstieg auf die Westbahn zu bewegen.<ref>WESTvorteilspreis >> WESTBahn. Abgerufen am 20. Dezember 2023.</ref>
- Weiters kooperiert die Westbahn mit der FlixMobility GmbH, d. h. beide Firmen bieten jeweils Tickets für Westbahn- bzw. FlixBus-/FlixTrain-Verbindungen an.
- Seit dem 1. Oktober 2021 kann auch das Klimaticket über die Westbahn erworben werden.<ref>https://westbahn.at/fragen-antworten/klimaticket/</ref>
- Besitzer einer Bahncard 25/50/100 der DB erhalten seit dem 27. Mai 2024 bis zu 50 % Rabatt auf Tickets der Westbahn; zudem erhalten Besitzer eines Deutschlandtickets deutliche Ermäßigungen.<ref>Österreich: Ab heute kräftige Ermäßigungen bei der WESTbahn für Deutschland-Ticket- und BahnCard-Benutzer. In: LOK Report. 27. Mai 2024, abgerufen am 3. Juli 2024.</ref>
Zwischenfälle
Im Dezember 2012 kam es zu zwei Zwischenfällen, bei denen sich bei Zugbegegnungen die Türen von Westbahn-Zügen bewegten. Am 9. Dezember 2012 lockerten sich bei einer Begegnung mit einem Railjet der ÖBB in einem Tunnel im Tullnerfeld zwei Zugtüren. Infolge des Zwischenfalles, der von der Unternehmensleitung nicht an das Verkehrsministerium gemeldet worden war, wurde die Fahrgeschwindigkeit der Züge auf der Neubaustrecke Wien – St. Pölten auf 160 km/h reduziert.<ref>Gefährliches Treffen auf der Westbahn. In: Kurier.at, 11. Dezember 2012.</ref> Am 13. Dezember kam es zu einem gleichartigen Zwischenfall.<ref>Erneut Probleme mit den Türen. In: Kurier vom 13. Dezember 2012</ref><ref>Stadler-Rail-Züge müssen langsamer kreuzen. In: Tages-Anzeiger, 12. Dezember 2012</ref> Im Juli 2013 blieb ein Zug des Unternehmens nach einem Defekt des Antriebssystems drei Stunden im Wienerwaldtunnel hängen.<ref>Dutzende Passagiere saßen im Wienerwald-Tunnel fest. In: Kurier, 24. Juli 2013</ref> Wenige Tage später wurde bekannt, dass die sommerliche Hitze zu Problemen bei der Stromversorgung der Garnituren führte.<ref>Nach Stillstand im Tunnel sorgt „Bremsproblem“ für Aufregung. In: Kurier, 26. Juli 2013</ref>
Am 23. August 2017 war eine der fabrikneuen Garnituren bei einer Abnahmefahrt im Verschiebebahnhof Linz mit einem Güterzug der Firma CargoServ kollidiert. Dabei wurde der Triebfahrzeugführer der Westbahn schwer verletzt und zwei weitere Fahrgäste leicht verletzt. Die restlichen fünf Fahrgäste konnten sich unverletzt aus dem Zug befreien. Auslösende Ursache der Kollision war das Überfahren eines Haltesignals durch den Westbahn-Triebfahrzeugführer.<ref>Überfahrenes Halt-Signal führte zu Zugunfall in Linz. In: diepresse.com. Abgerufen am 24. August 2017.</ref>
Literatur
- Christian Auerweck: Wettbewerb auf Österreichs Schienen. Westbahn wird wachgeküsst. In: eisenbahn magazin. Nr. 5/2011. Alba Publikation, Mai 2011, ISSN 0342-1902, S. 30–31.
Weblinks
- Website der Westbahn
- Website der Rail Holding AG
- Interaktive 360°-Panorama-Ansichten einer Westbahn-Garnitur
Einzelnachweise
<references responsive />
- Seiten mit Skriptfehlern
- Wikipedia:österreichbezogen
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:Infobox Unternehmen/Logoeinbindung
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Veraltet seit 2024
- MediaWiki:Gadget/annotationPair
- Wikipedia:Veraltet nach Mai 2018
- Wikipedia:Weblink offline
- Bahngesellschaft (Österreich)
- Verkehrsunternehmen (Wien)
- Unternehmensgründung 2008
- Westbahn (Österreich)