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Willi Bredel

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Datei:Willi Bredel am 5.1.51 in Ostberlin Bundesarchiv Bild 183-09175-0004, Berlin, neue Buchserie, Bredel, Herzfelde (cropped).jpg
Willi Bredel am 5. Januar 1951 in Ostberlin
Datei:Unterschrift von Willi Bredel.jpg
Unterschrift von Willi Bredel

Willi Bredel (* 2. Mai 1901 in Hamburg; † 27. Oktober 1964 in Ost-Berlin) war ein deutscher Schriftsteller und Politiker (KPD, SED). Er gehörte zu den Pionieren der sozialistisch-realistischen Literatur. 1934 veröffentlichte er im Londoner Exil den Roman Die Prüfung, den ersten international beachteten Roman über ein deutsches Konzentrationslager. In der DDR wurde er Präsident der Deutschen Akademie der Künste und Mitglied des Zentralkomitees der SED.

Leben

Willi Bredel war der erstgeborene Sohn des Zigarrensortierers Johann Carl Bredel und seiner Ehefrau Frieda Pauline geb. Harder.<ref>siehe Heiratsregistereintrag der Eltern vom 10. Mai 1900 (Standesamt Hamburg 01 Nr. 331/1900).</ref> Sein Vater hatte später ein Zigarrengeschäft in Hamburg-Altstadt.<ref>Hans-Kai Möller: Arbeitergeschichte in Geschichten: Der Schriftsteller Willi Bredel, in: Industriekultur 4/2008, Klartext-Verlag, Essen 2008, S. 34–35</ref> Nach Volksschulabschluss lernte er 1916 bis 1920 Eisen- und Metalldreher in der Armaturenfabrik Gebrüder Leser.<ref>Bild der Lehrlinge der Armaturenfabrik mit Willi Bredel 1917, in Hans-Kai Möller: Willi Bredel 1901–1964, Hrsg.: Willi-Bredel-Gesellschaft, Hamburg 1998, S. 4</ref> 1916 bis 1917 war er Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend, von 1917 bis 1920 des Spartakusbundes und seit 1919 der KPD. 1923 unterstützte er den Hamburger Aufstand als Waffenkäufer und wurde deshalb zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. Nach seiner Amnestierung 1925 arbeitete er als Seemann zehn Monate auf dem Rotorschiff Barbara<ref>Hans-Kai Möller: Arbeitergeschichte in Geschichten: Der Schriftsteller Willi Bredel, in: Industriekultur 4/2008, Klartext-Verlag, Essen 2008, S. 34–35</ref>, als Taxichauffeur, als Dreher in der Maschinenfabrik Nagel & Kaemp in Hamburg-Winterhude und war journalistisch für die Bremer Arbeiterzeitung und das Essener Ruhrecho tätig. 1928 wurde er Redakteur der Hamburger Volkszeitung. Wegen „Vorbereitung literarischen Hoch- und Landesverrats“ wurde er 1930 zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt. In der Haft schrieb er seine ersten Romane und redigierte die Filmzeitschrift Die Sozialistische Film-Kritik.<ref>Hans-Kai Möller: Eine kritische Filmzeitschrift, die im Amtsgefängnis entstand, in Willi-Bredel-Gesellschaft Hamburg, Rundbrief 2022, S. 10–17</ref>

Im März 1933 wurde er nach der Machtübernahme der NSDAP in „Schutzhaft“ genommen und kam ins KZ Fuhlsbüttel. Von vierzehn Monaten verbrachte er elf Monate in isolierter Einzelhaft, davon sieben Wochen in Dunkelheit und wurde siebzehnmal ausgepeitscht.<ref>Gespräch mit Willi Bredel in: Sinn und Form März/April 1976, S. 405.</ref> 1934 gelang ihm die Flucht in die Tschechoslowakei. Die Malerin Hella Guth stellte ihm ihr Atelier in Prag als Quartier zur Verfügung, wo er seine KZ-Eindrücke niederschrieb.<ref>René Senenko: Willi Bredels Exil in Prag. Hamburg 2001</ref> Von dort emigrierte er nach Moskau, wo er u. a. für Radio Moskau arbeitete.<ref>Valentina Choschewa: „STIMME RUSSLANDS feiert 85. Jubiläum“. In: „Stimme Russlands, 28. Oktober 2014“. Abgerufen am 29. Oktober 2014.</ref> Im nach Prag umgesiedelten, aus rechtlichen Gründen aber in London firmierenden<ref>Andreas F. Kelletat: Zwischen Bibliographie und Biographie: Recherchen zum Literaturübersetzen im Exil (1933–1945). Ein Zwischenbericht in: Aleksey Tashinskiy, Julija Boguna, Tomasz Rozmysłowicz (Hg.): Translation und Exil (1933-1945), Band I, Namen und Orte. Recherchen zur Geschichte des Übersetzens. Berlin, Frank & Timme 2022, S. 15–70; S. 20</ref> Malik Verlag erschien 1934 sein Roman Die Prüfung, der erste international beachtete Roman über ein deutsches Konzentrationslager. Von 1936 bis 1939 gab er mit Bertolt Brecht und Lion Feuchtwanger die literarische Zeitschrift Das Wort heraus. 1937 bis 1938 nahm er als Kriegskommissar des Thälmann-Bataillons der 11. Internationalen Brigade am Spanischen Bürgerkrieg teil. 1939 kehrte er nach Moskau zurück und nahm ab 1941 auf sowjetischer Seite am Zweiten Weltkrieg teil. Im Winter 1942/1943 war er gemeinsam mit Walter Ulbricht und Erich Weinert an der Stalingrader Front, um die deutschen Soldaten von der Sinnlosigkeit der Fortsetzung des Krieges zu überzeugen. Bredel war 1943 Mitbegründer des Nationalkomitee Freies Deutschland. Als dessen Frontbevollmächtigter operierte er 1944 in der Nähe von Thorn. Hier wurde ihm der desertierte Winfried Müller als Fronthelfer zugeteilt, der später im Algerienkrieg eine erfolgreiche Organisation aufbaute, die Fremdenlegionäre zur Fahnenflucht aufrief und ihnen half, in ihre Heimatländer zurückzukommen.<ref>Fritz Keller: Ein Leben am Rande der Wahrscheinlichkeit. Si Mustapha alias Winfried Müller: Vom Wehrmachtsdeserteur zum Helden des algerischen Befreiungskampfes, mandelbaum verlag, Wien 2017, ISBN 978-3-85476-544-8, S. 20–21</ref>

1945 kehrte er mit der Untergruppe Sobottka der „Gruppe Ulbricht“ zurück nach Deutschland und arbeitete als hauptamtlicher politischer Instrukteur für das Zentralkomitee der KPD in Mecklenburg-Vorpommern (ab 1947 Mecklenburg). Im August 1945 war er Mitbegründer des Landes-Kulturbundes zur demokratischen Erneuerung Deutschlands. 1947 bis 1949 war Bredel Abgeordneter des Mecklenburgischen Landtages und 1949 bis 1950 der Volkskammer der DDR. Er arbeitete als Chefredakteur der Literaturzeitschriften Heute und Morgen (1947–1950) und ndl (neue deutsche literatur) (1952–1956). 1950 war er Gründungsmitglied der Deutschen Akademie der Künste. Wohnraum hatte er in der Straße 201, in der viele Künstler und Wissenschaftler untergebracht waren.<ref>Seite des Max-Lingner-Archivs in der Akademie der Künste</ref>

Datei:Bundesarchiv Bild 183-85617-0002, Berlin, Mauerbau, Besuch Bredel.jpg
Beim Mauerbau besucht Willi Bredel eine Panzereinheit der NVA (20. August 1961)

1954 bis 1964 war Bredel Mitglied des Zentralkomitees der SED, seit 1957 auch Mitglied der Kulturkommission des ZK. Im Prozess gegen den mit ihm befreundeten Walter Janka saß er auf der Zeugenbank.<ref>Doris Danzer: Zwischen Vertrauen und Verrat. Deutschsprachige kommunistische Intellektuelle und ihre sozialen Beziehungen (1918–1960). Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2012. ISBN 978-3-89971-939-0. S. 507f.</ref> Nachdem Janka im Juli 1957 verurteilt worden war, ließ Bredel den Freund fallen und übte auf der 33. Tagung des ZK der SED im Oktober 1957 Selbstkritik: Er habe sich von Janka täuschen lassen.<ref>Rolf Richter: Willi Bredel. Ein deutscher Weg im 20. Jahrhundert. Rostock 1998. S. 110.</ref> Von 1962 bis 1964 war er als Nachfolger von Otto Nagel Präsident der Deutschen Akademie der Künste, die sich unter seiner Leitung auf Beschluss des ZK der SED zur „sozialistischen Akademie“ entwickelte. Von 1953 bis posthum 1981 erschienen Beiträge von ihm in der von der Deutschen Akademie der Künste herausgegebenen Literaturzeitschrift Sinn und Form,<ref>Beiträge von Willi Bredel in Sinn und Form</ref> der Nachruf auf ihn in Sinn und Form stammte von Stephan Hermlin.<ref>Stephan Hermlin: Willi Bredel. In: Sinn und Form 1–2/1965, S. 15–16.</ref>

Seit 1947 war Bredel in zweiter Ehe mit der schwedischen Journalistin Maj-Ingrid Bredel, geborene Olsson (1914–2001), verheiratet, die auf dem VdN-Ehrenhain des Zentralfriedhofs Friedrichsfelde beigesetzt wurde. Sie war während des Zweiten Weltkrieges in Moskau als Übersetzerin, Redakteurin und Ansagerin beim Rundfunk tätig.<ref>Wolfgang Lau: Abschied von der Roten Maj, in Rundbrief der Willi-Bredel-Gesellschaft 2002, S. 27–30</ref>

1961 bis 1976 erschien im Berliner Aufbau-Verlag eine Werkausgabe in vierzehn Bänden. Diese umfasst neben den Romanen Maschinenfabrik N. & K., Rosenhofstraße, Der Eigentumsparagraph (Band 1), Die Prüfung (Band 2) und Dein unbekannter Bruder (Band 3) die Trilogien Verwandte und Bekannte (Band 4–6) und Ein neues Kapitel (Band 7–9), zwei Bände mit Erzählungen (Band 10 und 11), die Auswahlbände Unter Türmen und Masten (über Bredels Heimatstadt Hamburg, Band 12) und Vom Ebro zur Wolga (Band 13) sowie Publizistik zu Literatur und Geschichte (Band 14).

Die Bibliothek Willi Bredels erfuhr eine wechselvolle Geschichte, die bis in dessen Exiljahre in Moskau zurückreicht. 1987 wurde sie im Schweriner Schloss gelagert und 1992 von der Willi-Bredel-Gesellschaft übernommen. Im Jahr 2009 wurde sie dem Fritz-Hüser-Institut als Dauerleihgabe übergeben.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />{{#if:20160305153016

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Literarisches Schaffen

Datei:Bundesarchiv Bild 183-82730-0001, 60. Geburtstag Willi Bredel, Gratulation Otto Nagel.jpg
Der Präsident der Deutschen Akademie der Künste, Otto Nagel, überbringt Willi Bredel (im Bild rechts) die Glückwünsche der Akademie zu dessen 60. Geburtstag (1961)

Bredel verstand seine literarischen Arbeiten immer als Teil des Klassenkampfes. Er begann seine literarische Laufbahn als Arbeiterkorrespondent. Seine journalistischen Arbeiten bildeten dann auch die Grundlage seines ersten Romans Maschinenfabrik N.&K. Wenn er – nach eigenem Bekunden – auch auf seine Erfahrungen bei der Hamburger Fabrik Nagel & Kaemp zurückgriff, schilderte er aber kein wirkliches Geschehen, das er selbst erlebt hatte.

Kritiker wie Georg Lukács warfen Bredel vor, seine Charaktere seien zu holzschnittartig, keine wirklichen Gestalten, sondern nur Chargen, seine Sprache zu sehr die von Referaten, seine literarische Methode „trotzkistisch“. Bredel ging es in seinen frühen Romanen Maschinenfabrik N.&K. und „Rosenhofstraße“ allerdings nicht darum, besondere Charaktere darzustellen, sondern er wollte die gegensätzlichen Interessen verschiedener gesellschaftlicher Gruppen darstellen. Deshalb sind die Helden dieser Romane oft keine Einzelpersonen, sondern Kollektive (eine kommunistische Betriebszelle in der „Maschinenfabrik“, eine Straßenzelle in der „Rosenhofstraße“). Otto Gotsche diskutierte postwendend kontrovers zu Lukács. Gotsche habe die Leserschaft der im Gefängnis entstandenen Romane Bredels nach dem von Lukács moniertem Betreff befragt. Das Ergebnis: Die „klassenbewußten Arbeiter“ hätten sich seinerzeit durchaus der von Bredel übernommenen „Parteisprache“ bedient.<ref>Kiesel, S. 718 unten</ref>

Dass Bredel auch anders konnte, zeigte er mit seinem 1934/35 im Prager Malik-Verlag – mit Londoner Deckadresse – und zeitgleich in der Verlagsgenossenschaft Ausländischer Arbeiter in der UdSSR mit Sitz in Moskau und Leningrad<ref>Arbeitsstelle Holocaustliteratur (Hg'): www. fruehe-texte-holocaustliteratur.de</ref> veröffentlichten Roman Die Prüfung. In dem verarbeitete er sein eigenes Erleben im Konzentrationslager Fuhlsbüttel („Kola-Fu“), stützte sich aber auch auf Aufzeichnungen des Mitinsassen Fritz Solmitz. Nach eigenen Angaben während der Haft „im Kopf geschrieben“<ref>Benno Schirrmeister: NS-Widerstandsroman „Die Prüfung“: Eine notwendige Qual in: taz.die tageszeitung, Ausgabe Norddeutschland, 30. Dezember 2024, S. 24</ref>, wurde das Buch in kürzester Zeit im Prager Exil zu Papier gebracht. Es ist die erste literarische Darstellung aus einem deutschen KZ. Sie wurde schnell in diverse Sprachen übersetzt und – außerhalb Hitlerdeutschlands – verbreitet. Aus der Trilogie „Verwandte und Bekannte“ ragt „Die Väter“ besonders heraus, dieses Werk war Pflichtlektüre in der Abiturstufe an DDR-Schulen. Bredel schaffte es hier, das Leben der sozialdemokratisch geprägten Hamburger Arbeiterschaft kurz nach der Wende zum 20. Jahrhundert mit Humor und genauer Milieukenntnis zu beschreiben. Nach Alfred Kantorowicz in Die Zeit enthält der zweite Roman, Die Söhne, 1949 veröffentlicht, „noch einige lesenswerte Partien“, wogegen der dritte Roman, „Die Enkel“, 1953 veröffentlicht, „auf das geforderte und erzwungene Niveau des depravierten sozialistischen Realismus“ abgesunken und Parteischrifttum<ref>Alfred Kantorowicz: Willi Bredel - Nachsichtiges Gedenken, Die Zeit, 6. November 1964</ref> geworden sei. Anlässlich seines Todes erschien 1965 ein Sonderheft Willi Bredel der von der Deutschen Akademie der Künste herausgegebenen Literaturzeitschrift Sinn und Form, mit bis dahin unveröffentlichten Texten Bredels und Beiträgen zahlreicher Freunde und Weggefährten.<ref>Sonderheft Willi Bredel, Sinn und Form 1965</ref>

Auszeichnungen und Ehrungen

Datei:Berlin Friedrichsfelde Zentralfriedhof, Gedenkstätte der Sozialisten (Urnenwand) - Bredel.jpg
Grabstätte

Werke

  • Marat – der Volksfreund, Hamburg 1924
  • Maschinenfabrik N&K, 1930 komplett lesbar als HTML
  • Rosenhofstraße, 1931 komplett lesbar als HTML
  • Der Eigentumsparagraph (konnte wegen der „Machtergreifung“ in Deutschland nicht mehr erscheinen und wurde in deutscher Sprache erstmals 1961 im Dietz Verlag Berlin veröffentlicht; zuvor russisch 1933, ukrainisch 1934)
  • Die Prüfung, 1934
  • Der Spitzel und andere Erzählungen
  • Dein unbekannter Bruder, 1937
  • Begegnung am Ebro. Aufzeichnungen eines Kriegkommissars, 1939
  • Der Kommissar am Rhein und andere historische Erzählungen, 1940
  • Pater Brakel und andere Erzählungen, 1940 (1964: „Pater Brakel“ – Insel-Bücherei 834)
  • Verwandte und Bekannte, Trilogie:
    • Die Väter, 1941
    • Die Söhne, 1949
    • Die Enkel, 1953
  • Der Sonderführer, 1943
  • Das schweigende Dorf und andere Erzählungen, 1949
  • Die Vitalienbrüder, 1950
  • Fünfzig Tage, 1950
  • Vom Ebro zur Wolga, 1954
  • Auf den Heerstraßen der Zeit, 1957
  • Für dich – Freiheit, 1959
  • Ein neues Kapitel, Romantrilogie,
    • Erstes Buch, 1959
    • Zweites Buch, 1964
    • Drittes Buch, 1964
  • Spanienkrieg, Band 1 / Zur Geschichte der 11. Internationalen Brigade, 1977
  • Spanienkrieg, Band 2 / Begegnung am Ebro : Schriften, Dokumente, 1977
  • Unter Türmen und Masten, 1960
  • Erzählungen I, 1967

Verfilmungen

Nachlass und Forschungseinrichtungen

Das Archiv der Akademie der Künste in Berlin beherbergt das Willi-Bredel-Archiv mit Manuskripten, Briefen und anderen Dokumenten aus Bredels Nachlass. In Hamburg wurde 1988 die Willi-Bredel-Gesellschaft Geschichtswerkstatt e. V. im Zusammenhang mit der Einrichtung einer KZ-Gedenkstätte begründet. Als Dauerleihgabe der Willi-Bredel-Gesellschaft befindet sich Bredels Bibliothek im Fritz-Hüser-Institut in Dortmund.

Literatur

  • Ulf-Thomas Lesle: Willi Bredels frühe Romane. In: Inge Stephan, Hans-Gerd Winter (Hrsg.): „Liebe, die im Abgrund Anker wirft“. Autoren und literarisches Feld im Hamburg des 20. Jahrhunderts. Hamburg 1990. ISBN 3-88619-380-2, S. 129–143.
  • Reinhard Müller: Die Säuberung. Moskau 1936: Stenogramm einer geschlossenen Parteiversammlung. Rowohlt, Reinbek 1991, ISBN 3-499-13012-2.
  • Rolf Richter: Willi Bredel. Ein deutscher Weg im 20. Jahrhundert. Rostock 1998, ISBN 3-929544-30-X.
  • Brigitte Nestler: Bibliographie Willi Bredel. Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-631-32809-5.
  • Dieter Schiller: Willi Bredel in Paris 1938/39. Drei Studien zum Exil in Frankreich (= Pankower Vorträge 38), Helle Panke, Berlin 2001.
  • René Senenko: Willi Bredels Exil in Prag 1934. Ein unbekanntes Kapitel. Willi-Bredel-Gesellschaft Hamburg, Hamburg 2001, ISBN 3-929703-00-9.
  • Stefanie Wohmann: Realität – Kunst – Propaganda. Willi Bredel und die Exilzeitschriften „Internationale Literatur“ und „Das Wort“. Schkeuditz 2004, ISBN 3-935530-34-X.
  • Beatrice Vierneisel (Hrsg.): Fremde im Land. Aspekte zur kulturellen Integration von Umsiedlern in Mecklenburg und Vorpommern 1945 bis 1953. Waxmann Verlag, Münster 2006 (= Rostocker Beiträge zur Volkskunde und Kulturgeschichte, Bd. 4) ISBN 3-8309-1762-7.
  • Willi Bredel. In: Heinz Ludwig Arnold (Hrsg.): Kindlers Literatur Lexikon. 3., völlig neu bearbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2009, ISBN 978-3-476-04000-8, Bd. 3, S. 123.
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Einzelnachweise

<references />

Weblinks

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Siehe auch

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{{#if: Bredel, Willi | {{#if: | {{#if: deutscher Schriftsteller, Politiker (KPD, SED), MdV und Präsident der Deutschen Akademie der Künste | {{#if: 2. Mai 1901 | {{#if: Hamburg | {{#if: 27. Oktober 1964 | {{#if: Ost-Berlin |

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