William Theodore Heard
William Theodore Kardinal Heard (* 24. Februar 1884 in Edinburgh, Schottland; † 16. September 1973 in Rom) war ein Kurienkardinal der römisch-katholischen Kirche.
Leben
William Theodore Heard schloss seine Studien in Oxford und Rom mit Promotionen in Katholischer Theologie und Kanonischem Recht ab. Er war Seminarist am Päpstlichen Englischen Kolleg in Rom und empfing 1918 empfing das Sakrament der Priesterweihe. Er wurde 1921 nach weiterführenden Studien Gemeindepriester in der Diözese Southwark. 1927 erhielt er die Berufung zum Auditor der Römischen Rota. Zusätzlich betreute er als Beichtvater die Studenten des englischen Kollegs in Rom.
1958 wurde William Theodore Heard Dekan der Rota Romana, ein Jahr darauf nahm ihn Papst Johannes XXIII. als Kardinaldiakon mit der Titeldiakonie San Teodoro in das Kardinalskollegium auf.
Am 5. April 1962 wurde William Theodore Heard von Papst Johannes XXIII. zum Titularerzbischof pro hac vice von Feradi Maius ernannt und empfing von ihm die Bischofsweihe; Mitkonsekratoren waren die Kardinäle Giuseppe Pizzardo und Benedetto Aloisi Masella. Seine Ernennung zum Erzbischof erfolgte im Zusammenhang mit dem 1962 vom Papst erlassenen Motu Proprio Cum gravissima, in dem festgelegt wurde, dass alle Kardinäle die Bischofsweihe zu empfangen haben. Es sollte damit künftig vermieden werden, dass Nichtbischöfe, wenn sie Kardinal sind, protokollarischen Vorrang vor Bischöfen haben.
Kardinal Heard nahm in den Jahren 1962 bis 1965 am Zweiten Vatikanischen Konzil teil. Dort gehörte er zu einer Gruppe von Kardinälen, die darauf bestanden, an der Tradition festzuhalten, „um den katholischen Glauben abzusichern gegen die Irrtümer und die Abweichungen, die fast überall verbreitet sind“.<ref>Giuseppe Ruggieri: Der schwierige Abschied von der kontroverstheologisch geprägten Ekklesiologie. In: Giuseppe Alberigo (Hrsg.): Geschichte des Zweiten Vatikanischen Konzils (1959–1965), Band 2: Klaus Wittstadt (Hrsg. der deutschen Ausgabe): Das Konzil auf dem Weg zu sich selbst. Erste Sitzungsperiode und Intersessio, Oktober 1962 – September 1963. Matthias-Grünewald-Verlag, Mainz / Peeters, Leuven 2000, ISBN 3-7867-2227-7, S. 331–419, hier S. 409–410.</ref>
Kardinal Heard war Teilnehmer am Konklave 1963, bei dem Papst Paul VI. gewählt wurde. Am 18. Mai 1970 wurde er unter Beibehaltung seiner Titeldiakonie zum Kardinalpriester pro hac vice erhoben.
William Theodore Heard starb am 16. September 1973 in Rom und wurde in der Kapelle des Englischen Kollegs auf dem Friedhof Campo Verano beigesetzt.
Weblinks
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Fußnoten
<references />
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| NAME | Heard, William Theodore
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| ALTERNATIVNAMEN | Heard, William Theodore Kardinal (vollständiger Name)
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| KURZBESCHREIBUNG | schottischer Kardinal der römisch-katholischen Kirche
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| GEBURTSDATUM | 24. Februar 1884
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| GEBURTSORT | Edinburgh, Schottland
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| STERBEDATUM | 16. September 1973
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