Windhausen (Bad Grund)
Windhausen Gemeinde Bad Grund (Harz)
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| Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben! | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(899)&title=Windhausen 51° 47′ N, 10° 13′ O
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| Höhe: | 249 m ü. NHN | |||||
| Fläche: | 3,54 km²<ref name="destatis2012" /> | |||||
| Einwohner: | 899 (31. Dez. 2024)<ref name="Ewz2021">Statistisches Berichtsheft des Landkreises Göttingen – Ausgabe 2025. (PDF; 229 kB) Landkreis Göttingen, abgerufen im September 2025.</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 254 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. März 2013 | |||||
| Postleitzahl: | 37539 | |||||
| Vorwahl: | 05327 | |||||
Lage von Windhausen in Niedersachsen
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Windhausen am Harz ist ein Ortsteil der Gemeinde Bad Grund (Harz) im Landkreis Göttingen (ehemals Osterode) in Niedersachsen.
Lage
Windhausen liegt sowohl am Westrand des Oberharzes als auch am solchen des Naturparks Harz. Es befindet sich am Markau-Zufluss Schlungwasser. Nordöstlich liegt Bad Grund (Harz), südlich Badenhausen, südwestlich Eisdorf und nordwestlich Gittelde.
Geschichte
Ortsname
Das früheste Schriftzeugnis der Siedlung entstand um 1221 und erzählt vom Ritter „Basilius de Winthusen“. Die Etymologie des Namens bleibt spekulativ. Als Ausgangsform wäre ein Kompositum aus altsächsisch Winith- und -husen vorstellbar, was sich mit Weidesiedlung übersetzen ließe.<ref>Uwe Ohainski, Jürgen Udolph: Die Ortsnamen des Landkreises Osterode (= Veröffentlichungen des Instituts für Historische Landesforschung der Universität Göttingen. Band 40). Verlag für Regionalgeschichte, Bielefeld 2000, ISBN 3-89534-370-6, S. 181–184 (adw-goe.de [PDF; 2,6 MB]).</ref>
Eingemeindungen
Zum 1. März 2013 schlossen sich die Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Bad Grund (Harz) zur neuen Gemeinde Bad Grund (Harz) zusammen.<ref name="Neubildung" /> Windhausen war Verwaltungssitz der Samtgemeinde und ist jetzt Verwaltungssitz der Gemeinde Bad Grund (Harz).
Einwohnerentwicklung
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¹ jeweils zum 31. Dezember
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Politik
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Ortsrat
Der Ortsrat setzt sich aus fünf Ratsfrauen und Ratsherren zusammen. Zusätzlich befinden sich zwei beratende Mitglieder im Ortsrat (beide PRO Windhausen).<ref name="Rat" />
- SPD: 2 Sitze (±0)
- PRO Windhausen: 2 Sitze (±0)
- CDU: 1 Sitz (±0)
(Stand: Kommunalwahl am 12. September 2021, Veränderungen zu 2016)<ref name="Wahl" />
Ortsbürgermeister
Der Ortsbürgermeister ist Daniel Beck. Sein Stellvertreter ist Bernd Hausmann.<ref name="Rat" />
Wappen
Der Entwurf des Kommunalwappens von Windhausen stammt von dem Braunschweiger Oberstudiendirektor, Heraldiker und Grafiker Wilhelm Krieg.<ref name="Krieg" /> Der Gemeinderat Windhausen beschloss das Wappen am 26. Juni 1972. Nachdem der Wappenentwurf am 8. Januar 1973 durch das Niedersächsische Staatsarchiv gebilligt worden war, erfolgte am 18. April 1973 die Genehmigung des Wappens durch den Regierungspräsidenten in Hildesheim.<ref name="Wappen" /><ref name="Wappenbuch" />
| [[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Windhausen]] | Blasonierung: „Von Rot und Gold geteilt; oben drei vierblättrige goldene Rosen, unten ein rot gefütterter blauer Helm.“<ref name="Wappen">Geschichtliches zur Gemeinde Windhausen – Wappen. In: Webseite Gemeinde Bad Grund (Harz). Abgerufen am 5. Februar 2020.</ref><ref name="Wappenbuch">Arnold Rabbow: Braunschweigisches Wappenbuch. Die Wappen der Gemeinden und Ortsteile in den Stadt- und Landkreisen Braunschweig, Gandersheim, Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel und Wolfsburg. Hrsg.: Braunschweiger Zeitung, Salzgitter Zeitung und Wolfsburger Nachrichten. Eckensberger & Co Verlag, Braunschweig 1977, DNB 780686667, S. 118.</ref> |
Wappenbegründung: Auf der Webseite der Gemeinde Bad Grund (Harz) wird hierzu erwähnt:<ref name="Wappen" />
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Banner und Flagge
| Datei:Banner Windhausen.svg | Banner: „Das Banner ist rot-gelb längsgestreift mit dem aufgelegten Wappen oberhalb der Mitte.“ |
| Datei:Flagge Windhausen.svg | Hissflagge: „Die Flagge ist rot-gelb quergestreift mit dem Wappen in der Mitte.“ |
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Museen
- Dorf- und Heimatmuseum im Schlungweg, Besuch auf Anfrage
Bauwerke
- Windhausener Burg, seit 1338 urkundlich erwähnt, heute werden die Reste der Burganlage als Freizeit- und Erholungsanlage genutzt.
- Fachwerkkirche St. Johannis (evangelisch-lutherisch) am Kirchplatz
Verkehr
Windhausen liegt in unmittelbarer Nähe der Bundesstraße 243, die von Osterode am Harz nach Bad Gandersheim führt. Der Haltepunkt Windhausen lag an der Bahnstrecke Gittelde–Bad Grund. Diese ist stillgelegt.
Persönlichkeiten
Söhne und Töchter des Ortsteils
- Otto Orth (1826–1903), Jurist, Richter und Kommunalpolitiker
- August Orth (1828–1901), Architekt
- Eduard Orth (1830–1895), Verwaltungsbeamter
Personen, die mit dem Ortsteil in Verbindung stehen
- Friedrich Wilhelm von Reck, Adeliger, Amtmann in Windhausen, Vater von Philipp Georg Friedrich von Reck
Weblinks
- Literatur von und über Windhausen im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Windhausen auf der Website von Bad Grund (Harz)
- Artikel Windhausen (Bad Grund) In: GenWiki.de
Einzelnachweise
<references> <ref name="destatis">
Gemeindeverzeichnis – Archiv – Regionale Gliederung – Jahresausgaben – Niedersachsen. (Alle politisch selbständigen Gemeinden im EXCEL-Format). In: Webseite Destatis. Statistisches Bundesamt, abgerufen am 5. Februar 2020.
</ref> <ref name="destatis1973">
Niedersächsisches Landesverwaltungsamt (Hrsg.): Gemeindeverzeichnis für Niedersachsen. Gemeinden und Gemeindefreie Gebiete. Eigenverlag, Hannover 1. Januar 1973, S. 33, Landkreis Osterode am Harz (Digitalisat [PDF; 21,3 MB; abgerufen am 5. Februar 2020]).
</ref> <ref name="destatis2012">
Gemeinden in Deutschland nach Fläche, Bevölkerung und Postleitzahl. (XLS; 4,5 MB) Siehe unter: Niedersachsen, Nr. 1534. In: Webseite Destatis. Statistisches Bundesamt, 31. Dezember 2012, abgerufen am 5. Februar 2020.
</ref> <ref name="Einw.">Bevölkerungszahlen. In: Webseite Gemeinde Bad Grund (Harz). 30. Juni 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. September 2020; abgerufen am 5. Februar 2020.</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis">
Ulrich Schubert: Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 – Kreis Gandersheim. Angaben vom 1. Dezember 1910. In: gemeindeverzeichnis.de. 5. Januar 2020, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. Mai 2022; abgerufen am 5. Februar 2020.
</ref> <ref name="Gemeindeverzeichnis1956">
Vorlage:Gemeindeverzeichnis Deutschland 1956
</ref> <ref name="Krieg">
Wappenentwürfe von Wilhelm Krieg. In: Wikimedia Commons. Abgerufen am 5. Februar 2020.
</ref> <ref name="Neubildung">
Niedersächsische Staatskanzlei (Hrsg.): Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Bad Grund (Harz), Landkreis Osterode am Harz. Niedersächsisches Gesetz- und Verordnungsblatt (Nds. GVBl.). Nr. 16/2012. Hannover 18. Juli 2012, S. 267, S. 17 (Digitalisat [PDF; 290 kB; abgerufen am 5. Februar 2020]).
</ref> <ref name="Rademacher">
Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de
</ref> <ref name="Rat">Ortsrat Windhausen. In: Webseite Gemeinde Bad Grund (Harz). Ehemals im Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 5. Februar 2020. (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref> </references>
Bergstadt Bad Grund (Harz) mit Laubhütte und Taubenborn | Badenhausen mit Neuhütte und Oberhütte | Eisdorf | Flecken Gittelde mit Teichhütte | Willensen | Windhausen