Winn (Herrieden)
Winn Stadt Herrieden
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(52)&title=Winn 49° 13′ N, 10° 31′ O
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dim=10000 | globe= | name=Winn | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 423 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 52 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987" /> | |||||
| Postleitzahl: | 91567 | |||||
| Vorwahl: | 09825 | |||||
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Winn ist ein Gemeindeteil der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Winn liegt in der Gemarkung Lammelbach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 5. Oktober 2024.</ref>
Geografie
Das Dorf liegt am Hechelschutzbach (früher auch Sauerbach genannt), einem rechten Zufluss der Altmühl. Es ist umgeben von einer flachhügeligen Ebene bestehend aus Ackerland und Grünland mit vereinzeltem Baumbestand. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Thann zur Kreisstraße AN 55 (2,5 km östlich) bzw. an Sauerbach vorbei nach Leibelbach zur AN 54 (2 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte
Ursprünglich wurde nur der Teil nördlich des Hechelschutzbaches Winn genannt, während der Teil südlich davon Mackew hieß. Beide Orte wurden wahrscheinlich im 10. Jahrhundert gegründet. Der Ortsname Winn leitet sich vom Begriff Gewann ab, womit eine Flurform bezeichnet wurde.<ref>R. Herrmann: Altgemeinde Lammelbach, S. 245.</ref>
Der Ort gehörte im Heiligen Römischen Reich zum Hochstift Eichstätt und unterstand dem eichstättischen Oberamt Wahrberg-Herrieden.<ref name="HistAtlasFI35-510">Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 1. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 510 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es zwölf Haushalte, von denen neun dem Hochstift Eichstätt, zwei den Herren von Crailsheim zu Sommersdorf und Thann und einer Ansbach untertan waren.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 6, Sp. 257.</ref> Im Zuge der Säkularisation und damit der Auflösung des Hochstifts wurde der Ort 1806 bayerisch und dem Landgericht Herrieden zugeteilt.
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Winn dem Steuerdistrikt Heuberg und der Ruralgemeinde Lammelbach zugeordnet. Nach dem Verzicht auf die Patrimonialgerichtsbarkeit am 14. April 1848 kamen auch die drei Untertanen der Freiherrn von Crailsheim an das Landgericht Herrieden.<ref name="HistAtlasFI35-959">Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Band 2. Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8, S. 959 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Winn am 1. Juli 1971 nach Herrieden eingemeindet.<ref>Herrieden > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung
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Baudenkmäler
In Winn gibt es fünf Baudenkmäler:<ref>Denkmalliste für Herrieden (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Marienkapelle, kleiner massiver Satteldachbau, 1853; mit Ausstattung; am südlichen Ortsrand
- Haus Nr. 5: Wohnstallhaus, ursprünglich eingeschossiges giebelständiges Gebäude mit Satteldach, einseitig aufgestockt, teilweise Fachwerk, 1725, mit Hausmadonna, wohl 19. Jahrhundert
- Haus Nr. 8: Bauernhaus, eingeschossiges Gebäude mit Steildach, nördlich Fachwerkgiebel, ausgehendes 18. Jahrhundert
- Haus Nr. 10: Kachelofen mit Eisenplatte, zweite Hälfte 18. Jahrhundert
- Grenzstein, bezeichnet H., wohl 16. Jahrhundert; 200 Meter außerhalb bei der Straße.
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Religion
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus und Deocar (Herrieden) gepfarrt.<ref name="OV 1846"/><ref>Pfarrverband Herrieden-Aurach. In: bistum-eichstaett.de. Abgerufen am 19. März 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach Christuskirche (Herrieden) gepfarrt.<ref name="OV 1950"/><ref>Die Christuskirchengemeinde Herrieden. In: herrieden-christuskirche.de. Abgerufen am 19. März 2023.</ref>
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Winden auch Winn. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 257 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Macew. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 407 (Digitalisat).
- Richard Hermann: Altgemeinde Lammelbach. In: Stadt Herrieden (Hrsg.): Herrieden. Stadt an der Altmühl. Fritz Majer & Sohn, Leutershausen 1982, ISBN 3-922175-08-2, S. 245.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
- Hans Karlmann Ramisch: Landkreis Feuchtwangen (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 21). Deutscher Kunstverlag, München 1964, DNB 453909426, S. 143–144.
Weblinks
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Winn in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Winn im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten
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