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Wojciech Penkalski

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Posel-penkalski-wojciech-2013-11m.jpg
Wojciech Penkalski

Wojciech Adam Penkalski (* 17. Mai 1974 in Braniewo<ref name="ruchpalikota"/>) ist ein polnischer Politiker (Ruch Palikota).

Leben und Beruf

Wojciech Penkalski wurde wegen Körperverletzung, rechtswidriger Drohung und Erpressung zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und drei Monaten verurteilt, aus welcher er 2003 entlassen wurde.<ref name="wprost-24-09-2011-A"/> Im Gefängnis beendete er sein Studium der öffentlichen Verwaltung an der Hochschule für Geistes- und Wirtschaftswissenschaften in Elbląg.<ref name="wprost-24-09-2011-B"/><ref name="partiapalikota-Elbląg"/> Anschließend wurde er selbständiger Unternehmer. 2004 eröffnete er eine Kinder-Fußballschule und den Fußballklub Number One. Im Jahr 2008 gründete Penkalski die Stiftung Olimp welche Kindern aus mittellosen Familien helfen und ihnen die Möglichkeit Sport zu treiben geben soll.<ref name="partiapalikota-Elbląg"/> 2013 erwarb er zwei Mastergrade: Einerseits im Bereich Raumplanung in Elbląg und andererseits im Bereich Innere Sicherheit an der Natur- und Geisteswissenschaftlichen Universität Siedlce. 2015 wurde er an der Akademie der Kriegskunst mit der sozialwissenschaftlichen Arbeit „Rola i miejsce sejmowej Komisji Obrony Narodowej w systemie bezpieczeństwa militarnego Rzeczypospolitej Polskiej po 1990 roku“ promoviert.

Wojciech Penkalski ist verheiratet und hat vier Kinder.<ref name="ruchpalikota"/>

Politik

2010 begann er sich für die Ruch Palikota zu engagieren, zuvor war er politisch nicht aktiv.<ref name="mamprawowiedziec"/> Bei den Parlamentswahlen 2011 trat er im Wahlkreis 34 Elbląg an. Mit 9.255 Stimmen erhielt er einen Sitz im Sejm.<ref name="wybory2011"/> 2013 wurde er Vorsitzender der inzwischen in Twój Ruch umbenannten Partei in der Woiwodschaft Ermland-Masuren. Bei der Europawahl 2014 kandidierte er erfolglos, da die Twój Ruch mit 3,6 % der Stimmen an der 5-%-Hürde scheiterte.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 16. April 2026.</ref> Im September 2014 verließ er Twói Ruch und gründete mit anderen ehemaligen Mitgliedern die parlamentarische Gruppe Bezpieczeństwo i Gospodarka (BiG).<ref>„11 byłych posłów Twojego Ruchu założyło koło poselskie Bezpieczeństwo i Gospodarka“ auf wiadomosci.wp.pl, abgerufen am 16. April 2026.</ref> Bei der Parlamentswahl 2015 trat er nicht an und schied aus dem Sejm aus.

Bei den Selbstverwaltungswahlen 2018 kandidierte er für das Amt des Bürgermeisters von Braniewo. Mit 26,4 % der Stimmen belegte er den dritten Platz.<ref>Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 16. April 2026.</ref> Bei der Parlamentswahl 2019 kandidierte er auf der Liste Bezpartyjni Samorządowcy, die aber mit 0,8 % der Stimmen klar an der 5-%-Hürde scheiterte.

Weblinks

Commons: Wojciech Penkalski – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references> <ref name="mamprawowiedziec">

<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />mamprawowiedziec.pl, Wojciech Adam Penkalski (Memento vom 2. Januar 2012 im Internet Archive), abgerufen am 26. November 2011 </ref>

<ref name="partiapalikota-Elbląg"> @1@2Vorlage:Toter Link/www.partiapalikota.elblag.plWebsite der Ruch Palikota - Strona Ogólnopolska, Wojciech Penkalski (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2018. Suche im Internet Archive ), abgerufen am 26. November 2011 </ref> <ref name="ruchpalikota">

<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Website der Ruch Palikota, Komitet Krajowy - Wojciech Penkalski (Memento vom 6. Dezember 2011 im Internet Archive), abgerufen am 26. November 2011 </ref>

<ref name="wprost-24-09-2011-A"> Wprost.pl, Za plecami Palikota, 24. September 2011 </ref> <ref name="wprost-24-09-2011-B"> Wprost.pl, Palikot wystawił kandydata po resocjalizacji, 24. September 2011 </ref> <ref name="wybory2011"> Website der staatlichen Wahlkommission, Wybory 2011 - Wyniki wyborów, 16. April 2026 </ref>

</references>

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