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Wolf (Büdingen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wolf
Stadt Büdingen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(845)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 50° 19′ N, 9° 5′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(845) 50° 18′ 35″ N, 9° 5′ 20″ O
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Höhe: 142 m ü. NHN
Fläche: 3,7 km²<ref>Familienstadt Büdingen: Wolf. Abgerufen am 11. September 2023.</ref>
Einwohner: 845 (2022)<ref>Wetteraukreis: Bevölkerung: Einwohner/-innen nach Ortschaften. Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 10. August 2023; abgerufen am 11. September 2023.</ref>
Bevölkerungsdichte: 228 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1971
Postleitzahl: 63654
Vorwahl: 06042
Datei:Wolf (Büdingen).png
Karte
Übersichtskarte von Wolf (Büdingen)
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Wolf ist ein Stadtteil von Büdingen im südhessischen Wetteraukreis.

Datei:DE Wolf Büdingen Pfarrkirche by Steschke.jpg
Evangelische Pfarrkirche – Kulturdenkmal
Datei:DE Wolf Büdingen Alte Schule by Steschke.jpg
Ehemalige Schule, Ansicht zum Kirchhof
Datei:DE Wolf Büdingen Kirchhof Lapidarium by Steschke.jpg
Lapidarium im Kirchhof
Datei:DE Wolf Büdingen Dorflinde by Steschke.jpg
Dorflinde, sehenswerter offener Stamm

Geographische Lage

Wolf liegt zweieinhalb Kilometer nordwestlich von Büdingen und zehn Kilometer westlich von Rinderbügen.

Geschichte

Ortsgeschichte

Die älteste bekannte urkundliche Erwähnung stammt das dem Jahr 1259. Damals wurde ein Ulricus de Wolfaha (Ulrich von Wolf) genannt.<ref>Heinrich Reimer, Urkundenbuch zur Geschichte der Herren von Hanau und der ehemaligen Provinz Hanau. Teil 1. 767-1300. Leipzig 1891, Nr. 355, S. 260.</ref> Der Name leitet sich vermutlich aus der Besiedlung vor 500 v. Chr. als „Wolfaha“ ab. Die Endung „-aha“ (wie auch „-ehe“) bezeichnet sehr alte vorfränkische Siedlungsräume in den Talschaften von Gewässern (dort: Wolfsbach).

Hessische Gebietsreform (1970–1977)

Zum 31. Dezember 1971 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Wolf im Zuge der Gebietsreform in Hessen auf freiwilliger Basis als Stadtteil in die Stadt Büdingen eingegliedert.<ref name="DEZ71">Vorlage:HessAmtsBL</ref><ref></ref> Für Wolf wurde ein Ortsbezirk errichtet.<ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 150 kB) § 3. In: Webauftritt. Stadt Büdingen, abgerufen im Juni 2024.</ref>

Verwaltungsgeschichte im Überblick

Die folgende Liste zeigt die Staaten und deren Verwaltungseinheiten,<ref group="Anm.">Bis zur Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung waren die Ämter und frühen Gerichte sowohl Gericht als auch Verwaltungsorgan.</ref> denen Wolf angehört(e):<ref name="lagis" /><ref>Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref><ref>Vorlage:BibOCLC</ref>

Bevölkerung

Einwohnerstruktur 2011

Nach den Erhebungen des Zensus 2011 lebten am Stichtag dem 9. Mai 2011 in Wolf 819 Einwohner. Darunter waren 33 (4,0 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 141 Einwohner unter 18 Jahren, 345 zwischen 18 und 49, 183 zwischen 50 und 64 und 150 Einwohner waren älter.<ref name="Z2011E" /> Die Einwohner lebten in 342 Haushalten. Davon waren 96 Singlehaushalte, 96 Paare ohne Kinder und 120 Paare mit Kindern, sowie 21 Alleinerziehende und 9 Wohngemeinschaften. In 60 Haushalten lebten ausschließlich Senioren und in 237 Haushaltungen lebten keine Senioren.<ref name="Z2011E" />

Einwohnerentwicklung
Wolf: Einwohnerzahlen von 1834 bis 2022
Jahr  Einwohner
1834
  
329
1840
  
334
1846
  
348
1852
  
351
1858
  
368
1864
  
362
1871
  
369
1875
  
363
1885
  
389
1895
  
395
1905
  
403
1910
  
410
1925
  
437
1939
  
429
1946
  
643
1950
  
665
1956
  
569
1961
  
552
1967
  
572
1970
  
635
1980
  
?
1990
  
790
2000
  
865
2011
  
819
2014
  
856
2022
  
845
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: LAGIS<ref name="lagis" />; Stadt Büdingen;<ref name="EW" /> Zensus 2011<ref name="Z2011E" />
Historische Religionszugehörigkeit
• 1961: 493 evangelische (= 89,31 %), 54 katholische (= 9,78 %) Einwohner<ref name="lagis" />

Politik

Für Wolf besteht ein Ortsbezirk (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Wolf) mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher nach der Hessischen Gemeindeordnung.<ref name="HS" /> Der Ortsbeirat besteht aus fünf Mitgliedern. Bei den Kommunalwahlen in Hessen 2021 betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 46,03 %. Alle gewählten Kandidaten gehörten der „Bürgerliste Wolf“ an.<ref>Ortsbeiratswahl Wolf. In: Votemanager. Stadt Büdingen, abgerufen im Juni 2024.</ref> Der Ortsbeirat wählte Bernd Frieborg zum Ortsvorsteher.<ref>Ortsbeirat Wolf. In: Ratsinfosystem. Stadt Büdingen, abgerufen im Mai 2024.</ref>

Bei der Kommunalwahl in Hessen am 15. März 2026 konnte neben der Bürgerliste Wolf (BLW Wolf) mit 4 Sitzen auch erstmals die Partei Die Heimat mit 10,08 % einen Sitz im Ortsbeirat Wolf erringen.<ref>Ortsbeiratswahl 15.03.2026 - Stadt Büdingen - Wolf. Abgerufen am 28. März 2026.</ref>

Kulturdenkmäler

  • Gesamtanlage Wolf
  • Zur Wolfer Mühle 16 – Wolfer Mühle
  • Brücke über den Graben in Richtung Büches
  • Dudenroder Straße 4
  • Dudenroder Straße 14
  • Dudenroder Straße 21
  • Dudenroder Straße 22
  • Dudenroder Straße 24
  • Dudenroder Straße 26
  • Lindenstraße 4

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Wolf

Ehrenbürger

Literatur

  • Ruppel, Hans Georg (Bearb.): Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehem. Großherzogtums und Volksstaats Hessen mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform, Reihe Darmstädter Archivschriften (2), 1976, S. 217
  • Baudenkmale in Hessen. Denkmaltopographie Wetteraukreis I, Braunschweig/Wiesbaden, Friedr. Vieweg & Sohn 1982, ISBN 3-528-06231-2, S. 182–185
  • Vorlage:HessBib

Weblinks

Commons: Wolf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Anmerkungen und Einzelnachweise

Anmerkungen <references group="Anm." />

Einzelnachweise <references> <ref name="lagis"> [[[:Vorlage:LAGIS/WeblinksZ]] Orleshausen, Wetteraukreis.] Historisches Ortslexikon für Hessen. (Stand: 29. April 2024). In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). </ref> <ref name="NLVK"> </ref> <ref name="STH-Oberhessen"> </ref> <ref name="Z2011E"> Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen. (PDF; 1,8 MB) In: Zensus 2011. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 48 und 102, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2021;. </ref> <ref name="EW">2014: Haushaltsplan 2016. Vorbericht: Statistische Angaben. Stadt Büddingen, archiviert vom Vorlage:Referrer; abgerufen im Juni 2024. </ref> </references>

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